Plambeck kaufen
09.02.09 12:56
VEM Aktienbank AG
München (aktiencheck.de AG) - Der Analyst der VEM Aktienbank, Raimund Saier, empfiehlt weiterhin, die Aktien von Plambeck (ISIN DE000A0JBPG2 / WKN A0JBPG) zu kaufen.
2009 werde für die Plambeck Neue Energien AG ein entscheidendes Jahr. Die allgemeine Endzeitstimmung bezüglich der künftigen weltweiten Wirtschaftsentwicklung sowie eine in den letzten Jahrzehnten nie dagewesene Bankenkrise, würden Fragen über den künftigen operativen Erfolg des Unternehmens aufwerfen: Würden neue Windanlagen noch finanziert werden können? Seien bereits im Bau befindliche Anlagen in Gefahr? Verringere sich aufgrund von Nachfrageveränderungen das mittel- bis langfristige Wachstum der Plambeck Neue Energien AG? Würden die Gewinnmargen unter Druck geraten? Sei ein Investment in die Aktie attraktiv?
Die Finanzierung von Onshore-Windkraftanlagen scheine dem Unternehmen trotz Bankenkrise wenig Probleme zu bereiten. Erst kürzlich sei durch die Commerzbank die Finanzierung zweier sich im Bau befindlicher Anlagen mit einem Volumen von EUR 60 Mio. gesichert worden. Viele Projekte würden zudem von regionalen Banken finanziert. Diese seien von der Krise weniger betroffen und solche Finanzierungen somit kaum in Gefahr. Im Offshore Bereich seien wegen der Projektgröße und höheren Komplexität die Risiken einer Finanzierung gewiss höher, aber auch da zeige sich das Management zuversichtlich, die geplanten Projekte realisieren zu können.
Nachdem es im Geschäftsjahr 2008 zu Verzögerungen im Bezug auf Windparkübernahmen gekommen sei (wegen der Erhöhung der Anfangsvergütung ab 1. Januar 2009 seien Windanlagen für Betreiber ab 2009 attraktiver geworden), würden die Analysten für 2009 eine hohe Fertigstellung von Windparks erwarten. Finanzierungen würden gesichert scheinen und somit glaube man, dass die geplanten Windanlagen fertiggestellt würden. Mit baulichen Verzögerungen rechne man nicht.
Erneuerbare Energie liege weltweit immer noch im Trend; in einigen Ländern sogar mehr als in den Jahren zuvor. Grund sei die Erkenntnis, "grünen Strom" vermehrt fördern zu müssen. Auch der neue US-Präsident Obama setze vermehrt auf Windenergie und wolle diese speziell fördern. Somit erachte man es als konsequenten und richtigen Schritt, dass die Plambeck Neue Energien AG im Oktober 2008 in den USA eine Tochtergesellschaft gegründet habe. Mit Kelly Lloyd als General Manager habe das Unternehmen zudem dort einen erfahrenen Manager rekrutieren können, der nach Ansicht der Analysten einen erfolgreichen Start in den USA ermöglichen sollte. Allerdings rechne man erst mittel bis langfristig mit Umsatz- bzw. Einkommensströmen aus den USA.
Ebenso würden die in verschieden Europäischen Nationen gegründeten Joint Ventures nach Meinung der Analysten frühestens in den Geschäftsjahren 2010/11 Umsätze generieren. Auch in Deutschland setze man auf Windenergie. Dies würden geplante neue Flächenausweisungen in Schleswig-Holstein, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern zeigen. Plambeck sollte nach Meinung der Analysten davon genauso profitieren wie von der durch die Regierung verabschiedete Novelle des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes. Im Offshore Bereich sehe man ebenfalls großes Potenzial. Man glaube also weiterhin an das Wachstumspotenzial der Plambeck Neue Energien AG.
Die Analysten würden in den nächsten Jahren nur mit leicht zurückgehenden Gewinnmargen rechnen. Für 2008 erwarte man ein EBIT von EUR 23,2 Mio. und einen Gewinn pro Aktie von EUR 0,41. Zwar sei das Jahr 2008 abgeschlossen, Plambeck werde die Ergebnisse allerdings erst im März 2009 veröffentlichen. 2009 sollte das EBIT nach Schätzung der Analysten EUR 29,1 Mio. betragen und ein Gewinn pro Aktie von EUR 0,53 erzielt werden können.
Das Kurs-Gewinnverhältnis 2008 von 4,9 zur Bewertung des Unternehmens hinzuzuziehen, erachte man als wenig aussagefähig; sei der Gewinn doch ausschließlich durch die Veräußerung der SSP Technology erwirtschaftet worden. Nichtsdestotrotz sei die Aktie günstig. Auf 2009 Basis sei die Aktie gerade einmal mit einem KGV von 2,4 bewertet. Auch falls sich die Erwartungen als zu aggressiv herausstellen sollten, wäre die Aktie nach Einschätzung der Analysten zu vergleichbaren Unternehmen immer noch billig, was eine Peer Gruppen Analyse hervorgebracht habe. Lege man ein DCF zu Grunde, so ergebe sich ein fairer Wert von EUR 5,00 pro Aktie.
Die Analysten der VEM Aktienbank empfehlen vor allem dem risikofreudigen Anleger weiterhin, die Aktien von Plambeck Neue Energien zu kaufen. (Analyse vom 09.02.2009) (09.02.2009/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens.
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen betreuen die analysierte Gesellschaft am Markt. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
2009 werde für die Plambeck Neue Energien AG ein entscheidendes Jahr. Die allgemeine Endzeitstimmung bezüglich der künftigen weltweiten Wirtschaftsentwicklung sowie eine in den letzten Jahrzehnten nie dagewesene Bankenkrise, würden Fragen über den künftigen operativen Erfolg des Unternehmens aufwerfen: Würden neue Windanlagen noch finanziert werden können? Seien bereits im Bau befindliche Anlagen in Gefahr? Verringere sich aufgrund von Nachfrageveränderungen das mittel- bis langfristige Wachstum der Plambeck Neue Energien AG? Würden die Gewinnmargen unter Druck geraten? Sei ein Investment in die Aktie attraktiv?
Die Finanzierung von Onshore-Windkraftanlagen scheine dem Unternehmen trotz Bankenkrise wenig Probleme zu bereiten. Erst kürzlich sei durch die Commerzbank die Finanzierung zweier sich im Bau befindlicher Anlagen mit einem Volumen von EUR 60 Mio. gesichert worden. Viele Projekte würden zudem von regionalen Banken finanziert. Diese seien von der Krise weniger betroffen und solche Finanzierungen somit kaum in Gefahr. Im Offshore Bereich seien wegen der Projektgröße und höheren Komplexität die Risiken einer Finanzierung gewiss höher, aber auch da zeige sich das Management zuversichtlich, die geplanten Projekte realisieren zu können.
Nachdem es im Geschäftsjahr 2008 zu Verzögerungen im Bezug auf Windparkübernahmen gekommen sei (wegen der Erhöhung der Anfangsvergütung ab 1. Januar 2009 seien Windanlagen für Betreiber ab 2009 attraktiver geworden), würden die Analysten für 2009 eine hohe Fertigstellung von Windparks erwarten. Finanzierungen würden gesichert scheinen und somit glaube man, dass die geplanten Windanlagen fertiggestellt würden. Mit baulichen Verzögerungen rechne man nicht.
Erneuerbare Energie liege weltweit immer noch im Trend; in einigen Ländern sogar mehr als in den Jahren zuvor. Grund sei die Erkenntnis, "grünen Strom" vermehrt fördern zu müssen. Auch der neue US-Präsident Obama setze vermehrt auf Windenergie und wolle diese speziell fördern. Somit erachte man es als konsequenten und richtigen Schritt, dass die Plambeck Neue Energien AG im Oktober 2008 in den USA eine Tochtergesellschaft gegründet habe. Mit Kelly Lloyd als General Manager habe das Unternehmen zudem dort einen erfahrenen Manager rekrutieren können, der nach Ansicht der Analysten einen erfolgreichen Start in den USA ermöglichen sollte. Allerdings rechne man erst mittel bis langfristig mit Umsatz- bzw. Einkommensströmen aus den USA.
Die Analysten würden in den nächsten Jahren nur mit leicht zurückgehenden Gewinnmargen rechnen. Für 2008 erwarte man ein EBIT von EUR 23,2 Mio. und einen Gewinn pro Aktie von EUR 0,41. Zwar sei das Jahr 2008 abgeschlossen, Plambeck werde die Ergebnisse allerdings erst im März 2009 veröffentlichen. 2009 sollte das EBIT nach Schätzung der Analysten EUR 29,1 Mio. betragen und ein Gewinn pro Aktie von EUR 0,53 erzielt werden können.
Das Kurs-Gewinnverhältnis 2008 von 4,9 zur Bewertung des Unternehmens hinzuzuziehen, erachte man als wenig aussagefähig; sei der Gewinn doch ausschließlich durch die Veräußerung der SSP Technology erwirtschaftet worden. Nichtsdestotrotz sei die Aktie günstig. Auf 2009 Basis sei die Aktie gerade einmal mit einem KGV von 2,4 bewertet. Auch falls sich die Erwartungen als zu aggressiv herausstellen sollten, wäre die Aktie nach Einschätzung der Analysten zu vergleichbaren Unternehmen immer noch billig, was eine Peer Gruppen Analyse hervorgebracht habe. Lege man ein DCF zu Grunde, so ergebe sich ein fairer Wert von EUR 5,00 pro Aktie.
Die Analysten der VEM Aktienbank empfehlen vor allem dem risikofreudigen Anleger weiterhin, die Aktien von Plambeck Neue Energien zu kaufen. (Analyse vom 09.02.2009) (09.02.2009/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens.
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen betreuen die analysierte Gesellschaft am Markt. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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