Parsytec neutral
12.07.01 21:11
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Die Aktie der Parsytec AG (WKN 508990) ist für das Researchteam von HSBC Trinkaus & Burkhardt unverändert eine "Halteposition".
Das Unternehmen sei führend in dem schnell wachsenden Markt für Oberflächen-Qualitätskontrollsysteme für Bahnwaren. Die Firma dominiere die Oberflächeninspektion von Bandstahl. Im Segment Papier halte es derzeit weltweit die zweite Position mit rund 25% Marktanteil.
Die negativen Nachrichten, die das Unternehmen seit Mitte März publiziert habe, hätten der Wachstums-Story Parsytec schweren Schaden zugefügt. Das Vertrauen der Investoren in die vom Unternehmen als unverändert positiv beurteilten mittelfristigen Wachstumsperspektiven sei zunächst einmal verschwunden. Im Zusammenwirken mit dem insgesamt schwachen Marktumfeld sei es dabei offenbar zu einer Übertreibung nach unten gekommen. Die Erwartungen für die kommenden Quartale dürften demnach nun eher unter den Unternehmenszielen liegen. Dies eröffne die Chance auf eine positive Überraschung, sofern die revidierten Planzahlen zumindest erreicht würden.
Hier liege aber auch das derzeit größte Risiko, denn in der für 2001 notwendigen Korrektur der ursprünglichen Planzahlen steckt nach Einschätzung des Researchteams auch eine konjunkturelle Komponente, indem die spürbar nachlassende Stahlkonjunktur die Investitionsbereitschaft der Parsytec-Kunden dämpfe. Auch die Nachrichtenlage aus der Papierindustrie, der zweiten großen Kundengruppe, stimme wenig hoffnungsvoll und deute auf eine schwächere Nachfrage nach Ausrüstungsinvestitionen hin.
HSBC Trinkaus & Burkhardt erwarte für 2001 einen Umsatzrückgang von 14,5% auf 17,9 Millionen Euro. Das EBIT solle bei -2,4 Millionen Euro liegen. Für 2002 werde mit einem Umsatzzuwachs von 71,4% auf 30,7 Millionen Euro und einem EBIT in Höhe von +3,1 Millionen Euro gerechnet.
Auf aktueller Kursbasis würden sich die Bewertungsrelationen 2002e der Parsytec-Aktie im Rahmen des Sektors bewegen. Das DCF-Modell liefere einen Wert je Aktie von 15 Euro, was darauf hindeute, dass die vom Researchteam nach unten korrigierten längerfristigen Wachstumserwartungen derzeit nicht ausreichend im Kurs reflektiert würden.
Angesichts der bestehenden konjunkturellen Risiken sei es nach Einschätzung von HSBC Trinkaus & Burkhardt jedoch etwas zu früh, das jüngste Kursdebakel abzuhaken und wieder auf einen fortgeführten Wachstumstrend zu setzen. Das Researchteam sei allerdings auf "Stand by".
Das Unternehmen sei führend in dem schnell wachsenden Markt für Oberflächen-Qualitätskontrollsysteme für Bahnwaren. Die Firma dominiere die Oberflächeninspektion von Bandstahl. Im Segment Papier halte es derzeit weltweit die zweite Position mit rund 25% Marktanteil.
Die negativen Nachrichten, die das Unternehmen seit Mitte März publiziert habe, hätten der Wachstums-Story Parsytec schweren Schaden zugefügt. Das Vertrauen der Investoren in die vom Unternehmen als unverändert positiv beurteilten mittelfristigen Wachstumsperspektiven sei zunächst einmal verschwunden. Im Zusammenwirken mit dem insgesamt schwachen Marktumfeld sei es dabei offenbar zu einer Übertreibung nach unten gekommen. Die Erwartungen für die kommenden Quartale dürften demnach nun eher unter den Unternehmenszielen liegen. Dies eröffne die Chance auf eine positive Überraschung, sofern die revidierten Planzahlen zumindest erreicht würden.
HSBC Trinkaus & Burkhardt erwarte für 2001 einen Umsatzrückgang von 14,5% auf 17,9 Millionen Euro. Das EBIT solle bei -2,4 Millionen Euro liegen. Für 2002 werde mit einem Umsatzzuwachs von 71,4% auf 30,7 Millionen Euro und einem EBIT in Höhe von +3,1 Millionen Euro gerechnet.
Auf aktueller Kursbasis würden sich die Bewertungsrelationen 2002e der Parsytec-Aktie im Rahmen des Sektors bewegen. Das DCF-Modell liefere einen Wert je Aktie von 15 Euro, was darauf hindeute, dass die vom Researchteam nach unten korrigierten längerfristigen Wachstumserwartungen derzeit nicht ausreichend im Kurs reflektiert würden.
Angesichts der bestehenden konjunkturellen Risiken sei es nach Einschätzung von HSBC Trinkaus & Burkhardt jedoch etwas zu früh, das jüngste Kursdebakel abzuhaken und wieder auf einen fortgeführten Wachstumstrend zu setzen. Das Researchteam sei allerdings auf "Stand by".
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