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Mi, 8. Februar 2023, 4:42 Uhr

COMPAREX DTLD AG O.N.

WKN: 691090 / ISIN: DE0006910904

PC-Ware kaufen


20.11.07 16:16
GBC-Research

Augsburg (aktiencheck.de AG) - Manuel Hölzle und Philipp Leipold, Analysten von GBC-Research, stufen die Aktie von PC-Ware (ISIN DE0006910904 / WKN 691090) weiterhin mit "kaufen" ein.

Der PC-WARE AG sei es auch im abgelaufenen zweiten Quartal 2007/08 gelungen den Wachstumstrend weiter fortsetzen zu können. Im zweiten Quartal habe die Gesellschaft die Umsatzerlöse auf Konzernebene um 6,24% von 152,31 Mio. Euro auf 161,82 Mio. Euro gesteigert.

Absolut gesehen habe der Rohertrag in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres um über 8,6 Mio. Euro von 42,45 Mio. Euro in 2006/07 auf 50,90 Mio. Euro ausgebaut werden können. Analog zu dieser Entwicklung hätten sich die Personalaufwendungen und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöht. Die Personalaufwandsquote habe im zweiten Quartal 2007/08 mit 10,91% erstmalig die Marke von 10% überschritten. Zum Stichtag beschäftige der Konzern weltweit 1.452 Mitarbeiter (VJ: 1.065). Durch die Akquisition der Comparex habe sich der Mitarbeiterstamm um rund 290 erhöht.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) habe sich im zweiten Quartal auf 2,68 Mio. Euro gegenüber 1,95 Mio. Euro im Vorjahresquartal belaufen. Zum Halbjahr habe das EBITDA 5,48 Mio. Euro (VJ: 3,91 Mio. Euro) betragen.

Es werde erkennbar, dass die EBITDA-Marge sowohl gegenüber den Vorjahresquartalen als auch gegenüber dem Vorquartal schrittweise habe erhöht werden können.

Durch die Übernahme der Comparex seien im abgelaufenen Quartal Abschreibungen von 0,47 Mio. Euro auf den bewerteten Auftragsbestand, der im Rahmen der Übernahme der Comparex erworben und bei der Konsolidierung aktiviert worden sei, angefallen. Für die nächsten Quartale würden die Analysten erwarten, dass in diesem Zusammenhang weitere Abschreibungen von rund 0,45 Mio. Euro anfallen würden. Die Abschreibungen hätten sich daher im zweiten Quartal deutlich von 0,71 Mio. Euro auf 1,39 Mio. Euro erhöht.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) habe sich im zweiten Quartal auf 1,29 Mio. Euro (VJ: 1,24 Mio. Euro) belaufen. Im ersten Halbjahr 2007/08 habe das EBIT bei 3,26 Mio. Euro (VJ: 2,46 Mio. Euro) gelegen. Sowohl beim Währungsergebnis als auch beim Finanzergebnis hätten in den ersten sechs Monaten 2007/08 erhebliche Verbesserungen von mehr als 0,55 Mio. Euro erzielt werden können. Das Vorsteuerergebnis habe im ersten Halbjahr einen Anstieg von 2,13 Mio. Euro in 2006/07 auf 3,25 Mio. Euro verzeichnet. Die Steuerquote habe zum Halbjahr 2007/08 bei 28,1 4% gelegen, was aus einer Anpassung der latenten Steuern infolge der beschlossenen Unternehmenssteuerreform resultiere. Unter Berücksichtigung der Minderheiten habe sich der Jahresüberschuss auf 2,21 Mio. Euro (VJ:1,27 Mio. Euro) belaufen, was einem Ergebnis pro Aktie von (EPS) von 0,36 Euro (VJ: 0,21 Euro) entspreche.

Der operative Cash Flow sei stichtagsbedingt mit -3,69 Mio. Euro negativ ausgefallen, habe aber im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessert werden können (VJ: -10,8 Mio. Euro). Die Kaufpreiszahlung für Comparex habe sich auf 14,93 Mio. Euro belaufen und sei bereits vollständig im zweiten Quartal geleistet worden. Des Weiteren seien für Earn-Out Zahlungen eine Rückstellung 10,2 Mio. Euro gebildet worden, die an das Erreichen bestimmter operativer Zielvorgaben in den nächsten Jahren geknüpft sei. Durch die Akquisition der Comparex-Gruppe habe sich der Geschäfts- und Firmenwert von 30,49 Mio. Euro auf 54,51 Mio. Euro zum 30.9.2007 erhöht.

Die veröffentlichten Zahlen für das zweite Quartal hätten im Rahmen der Erwartungen der Analysten gelegen. Die Umsätze hätten im zweiten Quartal weiter erhöht werden können und auch bei der Entwicklung der Rohertragsmarge und der EBITDA-Marge seien weitere Verbesserungen erreicht worden. Die neu akquirierte Comparex-Gruppe habe im zweiten Quartal erstmalig mit einem Umsatz in Höhe von 15,7 Mio. Euro für die Monate August und September zu den Konzernerlösen beigetragen. Durch die nunmehr anfallenden Abschreibungen aus PPA würden die Abschreibungen zukünftig höher ausfallen.

Der Vorstand gebe sich zuversichtlich für das bereits angelaufene dritte Quartal 2007/08. Das dritte Quartal sei traditionell das stärkste Quartal bei PC-WARE und daher von besonderer Bedeutung für das Unternehmen. Im letzten Jahr sei hier ein EBITDA von knapp 7,3 Mio. Euro erzielt worden. Auch die Analysten würden ein gutes drittes Quartal erwarten und würden ein EBITDA im Bereich von 9 bis 10 Mio. Euro durchaus für möglich halten.

Die Analysten würden ihre Schätzungen für das laufende Geschäftsjahr beibehalten. Den Umsatz sowie das EBITDA für 2007/08 würden die Analysten bei 838,0 Mio. Euro beziehungsweise 17,2 Mio. Euro sehen.

Die Analysten von GBC-Research bestätigen ihre Kaufempfehlung für die Aktie der PC-WARE mit einem Kursziel auf Basis 2007/08 in Höhe von 24,50 Euro. (Analyse vom 20.11.2007) (20.11.2007/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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