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Mo, 3. Oktober 2022, 19:34 Uhr

Odyssey Marine Exploration

WKN: A2AEZV / ISIN: US6761182012

Odyssey Marine nur für Abenteurer und Zocker


29.05.07 08:33
Pennystockraketen

Kupferberg (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "Pennystockraketen.de" halten die Aktie von Odyssey Marine (ISIN US6761181022 / WKN 917582) nur für Abenteurer und Zocker interessant.

Odyssey Marine sei auf den weltweiten Kurszetteln ein wohl einmaliges Unternehmen. Mit einem Spezialboot namens Polly-L, in welches man knapp 2,3 Mio. USD investiert habe, nähre man die Träume von großen Schatzfunden, indem man die Weltmeere gezielt nach gesunkenen Schiffen durchforste. Dabei habe man stets ein Ziel vor Augen: Die gesunkenen Schätze der Piraten, der spanischen Conquistadores, der mittelalterlichen Handels- oder Marineschiffe. Kurzum: Träume jugendlicher Abenteurer sollten mit moderner Technik Wirklichkeit werden. Kaum ein seriöser Anleger würde wohl große Summen in so ein unsicheres "Geschäftsmodell" wie das Absuchen der unendlichen Weiten und Tiefen der Weltmeere investieren, wenn man nicht mit Idealen hinter diesem Investment stehe.

Doch dass an der Börse nichts unmöglich sei, sondern auch bei den Schatzsuchern, habe die Crew um John Morris und Greg Stemm mit einem der spektakulärsten Gold- und Silberfund der Geschichte bewiesen.

Die Meldung, dass man "irgendwo im Atlantik" einen Schatz von über 500.000 Silbermünzen und Hunderten von Goldmünzen (insgesamt 17 Tonnen) aus einem Wrack gehoben habe, habe die Aktie des Tiefsee-Schatz-Explorers jüngst zum Abheben gebracht. 100% in zwei Tagen hätten zu Buche gestanden. Experten seien sich einig: Noch nie sei ein wertvollerer Schatz aus den Weltmeeren geborgen worden. Die Schätzungen würden auf 500 Mio. USD und mehr gehen.

Doch der Ärger und damit die Ungewissheit für Finder und Aktionäre sei vorprogrammiert. Die Spanische Regierung habe bereits angekündigt, die "volle Härte des Gesetzes" gegen Odyssey Marine anzuwenden. Die Spanier würden vermuten, dass der Schatz innerhalb der 200 Meilen-Linie vor ihrer Küste entdeckt worden sei und aus einer der im Mittelalter zahlreich gesunkenen Eroberungsschiffe ihrer Conquistadoren stamme. Jedoch gelte international die 12-Meilen-Linie. Doch damit nicht genug. Seit ein paar Tagen würden auch die Briten mutmaßen, dass der Schatz von einem ihrer gesunkenen Schiffe stamme. Konkret vermute man die 1641 gesunkene "HMS Sussex" oder die "Merchant Royal". Beide hätten, so viel ist sicher, Silber an Bord.

Während alle Welt Spekulationen und zum Teil schon Ansprüche anstelle, würden sich die Finder in Schweigen üben. Man verrate weder, wo man den Schatz gefunden habe, noch, wo dieser gelagert werde. Angesichts der raffgierigen Staaten, die bereits ihre Ansprüche anmelden würden, mehr als verständlich. Neben den Abenteurern Stemm und Morris seien bei Odyssee Marine übrigens auch findige Finanzprofis am Werk. Pünktlich zum Start von "Fluch der Karibik" habe man eine Werbe- und Marketingkooperation mit Disney Enterprises abgeschlossen. Was dabei für Odyssee Marine herausspringe bleibe ebenso geheim, wie alles andere um den Schatz.

Odyssey Marine ist eine spannende Geschichte, aber als Investment nur für Abenteurer und Zocker interessant, so die Experten von "Pennystockraketen.de". (Ausgabe vom 25.05.2007) (29.05.2007/ac/a/a)




 
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