Novartis solides Investment
25.05.11 11:43
Raiffeisen Centrobank
Wien (aktiencheck.de AG) - Connie Schümann und Christine Nowak, Analystinnen der Raiffeisen Centrobank, stufen die Novartis-Aktie unverändert mit "kaufen" ein.
Der Schweizer Pharmakonzern Novartis habe im ersten Quartal sehr schöne Zahlen vorgelegt. Umsatz, EBIT und Gewinn pro Aktie hätten die Erwartungen übertroffen. Der Umsatz sei um 14% auf USD 14,03 Mrd. gestiegen und habe damit deutlich über dem Konsens von USD 13,67 Mrd. gelegen. Treiber des guten Umsatzes seien Sandoz, Alcon und die Verbrauchersparte gewesen. Den Erwartungen entsprechend berichtet hätten die Pharmasparte und die Impfstoffe (und Diagnostika). Der operative Kerngewinn habe mit USD 4 Mrd. über den Schätzungen von USD 3,7 Mrd. gelegen. Der Gewinn pro Aktie habe die Erwartungen von USD 1,37 um vier Cent übertroffen.
Die Resultate der CATT-Studie bei AMD (altersbedingter Makuladegeneration) würden auch Novartis betreffen, welche die Rechte außerhalb der USA habe. Die Studie habe wenig Differenz zwischen Avastin und Lucentis bez. Effizienz gezeigt, allerdings sei das Nebenwirkungsprofil von Avastin deutlich schlechter (57% mehr Schlaganfälle). Aufgrund des großen Kostenunterschiedes sei aber anzunehmen, dass sich am Verschreibungsverhalten der Ärzte nicht viel ändern werde.
Novartis sei ein sehr breit diversifizierter Gesundheitskonzern (Pharma, Konsum, Augenheilkunde, Generika, Tiergesundheit, Diagnostika, Impfstoffe) und stelle eines der defensivsten Investments im Gesundheitssektor dar. Sofern man Pharma in diesen Zeiten noch annähernd als sicheren Hafen bezeichnen wolle. Zwar würden auch bei Novartis zwei wichtige Patente ablaufen (Diovan und Gleevec), aber die Generikatochter Sandoz sollte einerseits einen kleinen Teil der Diovan-Umsätze auffangen können, andererseits mit der führenden Position bei Biogenerika auch stark von diesem Trend profitieren können. Dazu habe sich Novartis durch den Kauf von Alcon noch breiter aufgestellt.
Die Analysen der Raiffeisen Centrobank sehen weiter Potenzial und bleiben daher bei ihrer Einschätzung "kaufen" für die Novartis-Aktie. (Analyse vom 24.05.2011) (25.05.2011/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Der Schweizer Pharmakonzern Novartis habe im ersten Quartal sehr schöne Zahlen vorgelegt. Umsatz, EBIT und Gewinn pro Aktie hätten die Erwartungen übertroffen. Der Umsatz sei um 14% auf USD 14,03 Mrd. gestiegen und habe damit deutlich über dem Konsens von USD 13,67 Mrd. gelegen. Treiber des guten Umsatzes seien Sandoz, Alcon und die Verbrauchersparte gewesen. Den Erwartungen entsprechend berichtet hätten die Pharmasparte und die Impfstoffe (und Diagnostika). Der operative Kerngewinn habe mit USD 4 Mrd. über den Schätzungen von USD 3,7 Mrd. gelegen. Der Gewinn pro Aktie habe die Erwartungen von USD 1,37 um vier Cent übertroffen.
Novartis sei ein sehr breit diversifizierter Gesundheitskonzern (Pharma, Konsum, Augenheilkunde, Generika, Tiergesundheit, Diagnostika, Impfstoffe) und stelle eines der defensivsten Investments im Gesundheitssektor dar. Sofern man Pharma in diesen Zeiten noch annähernd als sicheren Hafen bezeichnen wolle. Zwar würden auch bei Novartis zwei wichtige Patente ablaufen (Diovan und Gleevec), aber die Generikatochter Sandoz sollte einerseits einen kleinen Teil der Diovan-Umsätze auffangen können, andererseits mit der führenden Position bei Biogenerika auch stark von diesem Trend profitieren können. Dazu habe sich Novartis durch den Kauf von Alcon noch breiter aufgestellt.
Die Analysen der Raiffeisen Centrobank sehen weiter Potenzial und bleiben daher bei ihrer Einschätzung "kaufen" für die Novartis-Aktie. (Analyse vom 24.05.2011) (25.05.2011/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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