Novartis gutes Quartal in Folge
27.07.11 11:52
Raiffeisen Centrobank
Wien (aktiencheck.de AG) - Connie Schümann und Christine Nowak, Analystinnen der Raiffeisen Centrobank, stufen die Aktie von Novartis unverändert mit "kaufen" ein.
Der Schweizer Pharmakonzern Novartis habe in Folge auch für das zweite Quartal sehr schöne Zahlen vorgelegt. Umsatz und Gewinn pro Aktie hätten die Erwartungen der Analysten übertroffen. Novartis berichte in USD.
Der Umsatz sei um 19% auf USD 14,92 Mrd. gestiegen und habe dabei auch den Konsens (USD 14,7 Mrd.) übertroffen. Dabei seien Pharma, Sandoz und Alcon besser gewesen als erwartet. Die Konsumsparte habe die Erwartungen getroffen, Impfstoffe und Diagnostik seien eine Spur schwächer gewesen. Der Gewinn pro Aktie betrage USD 1,48 und liege damit drei Cent über den Erwartungen.
Im Anschluss an die Quartalszahlen habe Novartis zwei Tage später in London noch ein Analystentreffen abgehalten, um den Analysten schon vor dem Investorentag am 13. September (mit Schwerpunkt Augenheilkunde) die Gelegenheit zu geben, den Chef von Alcon, Kevin Bühler, näher kennenzulernen. Dieser habe die Gelegenheit genutzt, um die Synergiepotenziale zwischen Alcon und Novartis im Detail zu erläutern.
Novartis sei ein sehr breit diversifizierter Gesundheitskonzern (Pharma, Konsum, Augenheilkunde, Generika, Tiergesundheit, Diagnostika, Impfstoffe) und stelle eines der defensivsten Investments im Gesundheitssektor dar, sofern man Pharma in diesen Zeiten noch annähernd als sicheren Hafen bezeichnen wolle.
Zwar würden auch bei Novartis zwei wichtige Patente ablaufen (Diovan und Gleevec), aber die Generikatochter Sandoz sollte einerseits einen kleinen Teil der Diovan Umsätze auffangen können, andererseits sollte Sandoz mit der führenden Position bei Biogenerika auch stark von diesem Trend profitieren können. Dazu habe sich Novartis durch den Kauf von Alcon noch breiter aufgestellt. Für Aufwind könnte der Investorentag am 13. September in London sorgen.
Die Analysten der Raiffeisen Centrobank sehen weiter Potenzial und bleiben daher bei ihrer Einschätzung "kaufen" für die Novartis-Aktie. (Analyse vom 26.07.2011) (27.07.2011/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Der Schweizer Pharmakonzern Novartis habe in Folge auch für das zweite Quartal sehr schöne Zahlen vorgelegt. Umsatz und Gewinn pro Aktie hätten die Erwartungen der Analysten übertroffen. Novartis berichte in USD.
Der Umsatz sei um 19% auf USD 14,92 Mrd. gestiegen und habe dabei auch den Konsens (USD 14,7 Mrd.) übertroffen. Dabei seien Pharma, Sandoz und Alcon besser gewesen als erwartet. Die Konsumsparte habe die Erwartungen getroffen, Impfstoffe und Diagnostik seien eine Spur schwächer gewesen. Der Gewinn pro Aktie betrage USD 1,48 und liege damit drei Cent über den Erwartungen.
Novartis sei ein sehr breit diversifizierter Gesundheitskonzern (Pharma, Konsum, Augenheilkunde, Generika, Tiergesundheit, Diagnostika, Impfstoffe) und stelle eines der defensivsten Investments im Gesundheitssektor dar, sofern man Pharma in diesen Zeiten noch annähernd als sicheren Hafen bezeichnen wolle.
Zwar würden auch bei Novartis zwei wichtige Patente ablaufen (Diovan und Gleevec), aber die Generikatochter Sandoz sollte einerseits einen kleinen Teil der Diovan Umsätze auffangen können, andererseits sollte Sandoz mit der führenden Position bei Biogenerika auch stark von diesem Trend profitieren können. Dazu habe sich Novartis durch den Kauf von Alcon noch breiter aufgestellt. Für Aufwind könnte der Investorentag am 13. September in London sorgen.
Die Analysten der Raiffeisen Centrobank sehen weiter Potenzial und bleiben daher bei ihrer Einschätzung "kaufen" für die Novartis-Aktie. (Analyse vom 26.07.2011) (27.07.2011/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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