Nokia Rekordergebnis
03.02.00 00:00
at-stoxx
Alle guten Unternehmensnachrichten hätten die aktuelle Tendenz bei den Aktien von Nokia (WKN 870737) nicht ändern können, berichten die Analysten von at-stoxx: vielen Anlegern wird Nokia mittlerweile zu heiß und aussichtsreiche Alternativen auf dem Telekommunikationsmarkt gebe es genügend.
Finnlands Mobilfunkgerätehersteller habe im vierten Quartal 1999 einen Rekordnettogewinn in Höhe von 853 Millionen Euro (1998: 585 Mio. Euro) verzeichnet. Damit habe das Unternehmen - wie so oft - die Prognosen der Analysten toppen können. Der Haken dabei sei: wenn in einem der nächsten Quartale das Ergebnis nicht über den Erwartungen liege, dürfte es zu einer deutlichen Kurskorrektur kommen. Dem versuche natürlich die Geschäftsleitung vorzubeugen: Nokia akquiriere, entwickle und splitte.
Vorstandsvorsitzender Ollila habe weitere Kooperationen und Akquisitionen verkündet, dabei habe er die U.S. Network Alchemy genannt, die soeben für umgerechnet 335 Millionen Dollar übernommen worden sei. Die britische Zeitung "The Guardian" berichte unterdessen, dass Gespräche mit dem Medienmogul Rupert Murdoch im Gange seien, der über die Multimedia-Übertragung per Handy mit Nokia Gespräche führen solle.
Nokia entwickle ständig neue Technologien - so hätten die fleißigen Finnen letztes Jahr als erstes Unternehmen ein Handy mit der internetkompatiblen WAP-Technologie präsentieren können. Nicht die Technologie, sondern die hohe Nachfrage bereite Nokia ernsthafte Probleme.
Um den Aktienkurs für den Kleinanleger auch weiterhin attraktiv zu gestalten, habe Nokia zudem einen Aktiensplit angekündigt. Bei den Wachstumsraten des Weltmarktführers der Handy-Hersteller habe man vorsichtshalber einen 4:1 Split beschlossen, der in der Hauptversammlung am 22. März abgesegnet werden solle. Als Sahnehäubchen wolle Nokia im Frühjahr 10 Mio. eigene Aktien zurückkaufen. Haben die Finnen ihr Pulver bereits verschossen?
Unbeachtet des Feuerwerks an neuen Rekordzahlen würden die institutionellen Anleger mehr auf die in drei Wochen beginnende CeBit achten. Die Wahrscheinlichkeit gelte als hoch, dass die Konkurrenten Ericsson, Motorola, Siemens, Philips, Alcatel und Panasonic in der Wap-Technologie aufschließen. Vor allem von Ericsson, die aus ihrem Dornröschenschlaf aufgewacht scheinen, erwarte die Branche Interessantes. Da die Produktzyklen derzeit zwischen neun und fünfzehn Monaten liegen würden, könne es gut sein, dass die Schweden ihre skandinavische Konkurrenz überholen können. Die Börse denke seit letzter Woche ähnlich. Dem Kursgewinn von Nokia hätten gestern an der Nasdaq 7,21% Plus für Ericsson gegenüber gestanden.
Zurück zu den Zahlen: Nokia habe 1999 78,5 Mio. Handys verkaufen können, 92% mehr als im Vorjahr. Der Gesamtumsatz des Konzerns sei um 48% auf 19,77 Milliarden Euro gestiegen, der Nettogewinn um 47% auf 2,58 Mrd. Euro.
Über die Wachstumsraten habe sich die Unternehmensleitung mit einer 30 bis 40% Prognose für das laufende Jahr, sowie 25 bis 30% für die darauffolgenden Jahre geäußert. Bis Ende 2002 kalkuliere Nokia mit weltweit einer Milliarde Mobilfunkgeräten.
Finnlands Mobilfunkgerätehersteller habe im vierten Quartal 1999 einen Rekordnettogewinn in Höhe von 853 Millionen Euro (1998: 585 Mio. Euro) verzeichnet. Damit habe das Unternehmen - wie so oft - die Prognosen der Analysten toppen können. Der Haken dabei sei: wenn in einem der nächsten Quartale das Ergebnis nicht über den Erwartungen liege, dürfte es zu einer deutlichen Kurskorrektur kommen. Dem versuche natürlich die Geschäftsleitung vorzubeugen: Nokia akquiriere, entwickle und splitte.
Vorstandsvorsitzender Ollila habe weitere Kooperationen und Akquisitionen verkündet, dabei habe er die U.S. Network Alchemy genannt, die soeben für umgerechnet 335 Millionen Dollar übernommen worden sei. Die britische Zeitung "The Guardian" berichte unterdessen, dass Gespräche mit dem Medienmogul Rupert Murdoch im Gange seien, der über die Multimedia-Übertragung per Handy mit Nokia Gespräche führen solle.
Um den Aktienkurs für den Kleinanleger auch weiterhin attraktiv zu gestalten, habe Nokia zudem einen Aktiensplit angekündigt. Bei den Wachstumsraten des Weltmarktführers der Handy-Hersteller habe man vorsichtshalber einen 4:1 Split beschlossen, der in der Hauptversammlung am 22. März abgesegnet werden solle. Als Sahnehäubchen wolle Nokia im Frühjahr 10 Mio. eigene Aktien zurückkaufen. Haben die Finnen ihr Pulver bereits verschossen?
Unbeachtet des Feuerwerks an neuen Rekordzahlen würden die institutionellen Anleger mehr auf die in drei Wochen beginnende CeBit achten. Die Wahrscheinlichkeit gelte als hoch, dass die Konkurrenten Ericsson, Motorola, Siemens, Philips, Alcatel und Panasonic in der Wap-Technologie aufschließen. Vor allem von Ericsson, die aus ihrem Dornröschenschlaf aufgewacht scheinen, erwarte die Branche Interessantes. Da die Produktzyklen derzeit zwischen neun und fünfzehn Monaten liegen würden, könne es gut sein, dass die Schweden ihre skandinavische Konkurrenz überholen können. Die Börse denke seit letzter Woche ähnlich. Dem Kursgewinn von Nokia hätten gestern an der Nasdaq 7,21% Plus für Ericsson gegenüber gestanden.
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