MOSAIC SOFTWARE AG O.N.
WKN: 710020 / ISIN: DE0007100208Mosaic Software meiden
10.10.01 15:47
Brokerworld-Online
Die Aktienexperten von "Brokerworld-Online" empfehlen, die Aktie der Mosaic Software AG (WKN 710020) zu meiden.
Die Mosaic Software AG aus Meckenheim notiere seit dem 1. Juli 1999 am Neuen Markt in Frankfurt als Softwarehersteller für die Finanzindustrie. Insbesondere Banken in Deutschland und in der Schweiz biete das Unternehmen seine Standard- und Individual-EDI Lösungen (Electronic Data Interchange) sowie Dienstleistungen in den Bereichen elektronischer Datenaustausch, elektronische Dokumentenerstellung und -bearbeitung an.
Im Geschäftsjahr 2000 habe das Unternehmen einen Konzernumsatz von 14 Mio. Euro geschafft und habe gegenüber dem Vorjahr rund 5 Mio. Euro zugelegt. Damit habe das Unternehmen jedoch enttäuscht. So sei die Prognose von 16 Mio. Euro um 2 Mio. Euro revidiert worden. Das geplante negative Ergebnis (EBIT) in Höhe von -3,3 Mio. Euro sei ebenfalls nicht erreicht worden, sondern habe mit -3,4 Mio. Euro darunter gelegen.
Die Gesellschaft habe die nicht erfüllten Umsatzerwartungen verteidigt und dabei von einer abwartenden Haltung der Banken im elektronischen Zahlungsverkehr wegen allgemeiner Ungewissheit darüber, welches Format sich durchsetzen werde, zumal man fusionieren wolle, gesprochen.
Mit seinem zuletzt veröffentlichten Zahlenwerk für die ersten sechs Monate 2001 habe Mosaic dann einen Konzernumsatz von 5,806 Mio. Euro gegenüber 6,824 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2000 präsentiert. Das Betriebsergebnis habe bei 2,853 Mio. Euro gelegen. Im gleichen Zeitraum sei ein positives Zinsergebnis von 304.000 Euro erreicht worden. Dies führe zu einem Konzernergebnis von 1,891 Mio. Euro nach 1,692 Mio. Euro im Vorjahr. Die gesamte Umsatzprognose 2001 stehe bei ernüchternden 11 Mio. Euro. Für das Jahr 2002 würden 13 Mio. Euro erwartet.
Der Kurs sei am Freitag ohne relevante Nachrichten rund 35% nach oben geschnellt. Das passiere in diesem Jahr auch nicht zum ersten Mal. Die "Investor-Relation-Seite" des Unternehmens halte sich diesbezüglich eher bedeckt. Was man zur Kenntnis nehme, sei ein enthusiastischer Konzernchef, der offiziell mit seiner Familie rund 75% Inhaberaktien besitze und bereits letztes Jahr von Umsätzen gesprochen habe, die im 4. Quartal explodieren sollten. Derartige Spekulationen gelte es besser abzuwarten! Für das laufende Jahr ergebe sich bei einem Kurs von 5,70 Euro ein Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV) auf Basis 2001 von 2,76 (2002: 2,34). Vor dem Hintergrund der verfehlten Planungen seien diese Kennzahlen mit Vorsicht zu genießen.
Die Wertpapierexperten von "Brokerworld-Online" raten, den Wert zu meiden, auch wenn die Aktie sich innerhalb der letzten Wochen von ihrem Tief erholen konnte; fundamental sehen die Analysten keinen Anlass zur Euphorie.
Die Mosaic Software AG aus Meckenheim notiere seit dem 1. Juli 1999 am Neuen Markt in Frankfurt als Softwarehersteller für die Finanzindustrie. Insbesondere Banken in Deutschland und in der Schweiz biete das Unternehmen seine Standard- und Individual-EDI Lösungen (Electronic Data Interchange) sowie Dienstleistungen in den Bereichen elektronischer Datenaustausch, elektronische Dokumentenerstellung und -bearbeitung an.
Im Geschäftsjahr 2000 habe das Unternehmen einen Konzernumsatz von 14 Mio. Euro geschafft und habe gegenüber dem Vorjahr rund 5 Mio. Euro zugelegt. Damit habe das Unternehmen jedoch enttäuscht. So sei die Prognose von 16 Mio. Euro um 2 Mio. Euro revidiert worden. Das geplante negative Ergebnis (EBIT) in Höhe von -3,3 Mio. Euro sei ebenfalls nicht erreicht worden, sondern habe mit -3,4 Mio. Euro darunter gelegen.
Mit seinem zuletzt veröffentlichten Zahlenwerk für die ersten sechs Monate 2001 habe Mosaic dann einen Konzernumsatz von 5,806 Mio. Euro gegenüber 6,824 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2000 präsentiert. Das Betriebsergebnis habe bei 2,853 Mio. Euro gelegen. Im gleichen Zeitraum sei ein positives Zinsergebnis von 304.000 Euro erreicht worden. Dies führe zu einem Konzernergebnis von 1,891 Mio. Euro nach 1,692 Mio. Euro im Vorjahr. Die gesamte Umsatzprognose 2001 stehe bei ernüchternden 11 Mio. Euro. Für das Jahr 2002 würden 13 Mio. Euro erwartet.
Der Kurs sei am Freitag ohne relevante Nachrichten rund 35% nach oben geschnellt. Das passiere in diesem Jahr auch nicht zum ersten Mal. Die "Investor-Relation-Seite" des Unternehmens halte sich diesbezüglich eher bedeckt. Was man zur Kenntnis nehme, sei ein enthusiastischer Konzernchef, der offiziell mit seiner Familie rund 75% Inhaberaktien besitze und bereits letztes Jahr von Umsätzen gesprochen habe, die im 4. Quartal explodieren sollten. Derartige Spekulationen gelte es besser abzuwarten! Für das laufende Jahr ergebe sich bei einem Kurs von 5,70 Euro ein Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV) auf Basis 2001 von 2,76 (2002: 2,34). Vor dem Hintergrund der verfehlten Planungen seien diese Kennzahlen mit Vorsicht zu genießen.
Die Wertpapierexperten von "Brokerworld-Online" raten, den Wert zu meiden, auch wenn die Aktie sich innerhalb der letzten Wochen von ihrem Tief erholen konnte; fundamental sehen die Analysten keinen Anlass zur Euphorie.
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