Morphosys neue Antikörperbibliothek
11.01.00 00:00
at-stoxx
Eine weitere Entwicklung habe gestern die MorphoSys AG (WKN 663200) vorgestellt, berichten die Analysten von at-stoxx.
Die HuCAL-Fab-Antikörperbibliothek, basierend auf der bereits bestehenden Technologie, sei fertiggestellt. Die mehr als 10 Milliarden humane Antikörper umfassende Bibliothek solle sich noch besser zur Entwicklung von Therapeutika eignen.
Was hat man sich unter Fab vorzustellen? Die Fab -Teile (Fab = fragment antigen binding) seien ein Bestandteil des Antikörpers. Sie stellten eine hochvariable Struktur dar, die es ermöglichten, mit praktisch jedem vorstellbaren Antigen spezifisch zu interagieren. Die direkte Neutralisierung von Viren werde dadurch in bestimmten Fällen erreicht. Die Einbeziehung von Fabs in die HuCAL-Bibliothek eröffne damit weitere Möglichkeiten zur Medikamentenentwicklung.
Das Unternehmen erwarte sich eine nochmals bessere Akzeptanz bei den Kunden. Wie Herr Dr. Thomas von Rüden angemerkt habe, könne man nun Medikamente auf Basis von Antikörpern in ähnlicher Weise entwickeln, wie man es bereits von der herkömmlichen Entwicklungsarbeit her gewohnt sei.
Durch ein Lizenzabkommen mit dem US-Unternehmen Biosite Diagnostics erhalte das Münchner Unternehmen Zugang zu Patenten, die das Screening von Fab-Antikörperbibliotheken schützten. Die Lizenz dehne sich auf die Bereiche der Entwicklung von Antikörpern als Therapeutika und die Verwendung der Technologie für Forschungszwecke aus. Daneben könne man an Partner Unterlizenzen vergeben.
Die Nachrichten hätten den Kurs der Aktie beflügelt, die seit Börseneröffnung zu den Tagesgewinnern gezählt habe.
Die HuCAL-Fab-Antikörperbibliothek, basierend auf der bereits bestehenden Technologie, sei fertiggestellt. Die mehr als 10 Milliarden humane Antikörper umfassende Bibliothek solle sich noch besser zur Entwicklung von Therapeutika eignen.
Das Unternehmen erwarte sich eine nochmals bessere Akzeptanz bei den Kunden. Wie Herr Dr. Thomas von Rüden angemerkt habe, könne man nun Medikamente auf Basis von Antikörpern in ähnlicher Weise entwickeln, wie man es bereits von der herkömmlichen Entwicklungsarbeit her gewohnt sei.
Durch ein Lizenzabkommen mit dem US-Unternehmen Biosite Diagnostics erhalte das Münchner Unternehmen Zugang zu Patenten, die das Screening von Fab-Antikörperbibliotheken schützten. Die Lizenz dehne sich auf die Bereiche der Entwicklung von Antikörpern als Therapeutika und die Verwendung der Technologie für Forschungszwecke aus. Daneben könne man an Partner Unterlizenzen vergeben.
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