Morphosys aussichtsreich
23.12.99 00:00
at-stoxx
Nach der letzten Meldung am 15.12. habe MorphoSys (WKN 663200) gestern einen wichtigen "Meilenstein" bekanntgegeben, berichten die Analysten von at-stoxx.
Mit der Bayer AG stehe ein wichtiger und bedeutender neuer Kunde auf der Kundenliste. Auch der finanzielle Umfang der Kooperationsvereinbarung signalisiere, dass es um MorphoSys bei weitem nicht so schlecht stehe, wie ab und an zu lesen gewesen sei.
Die Vertriebsaktivitäten des Unternehmens zahlten sich nun aus. Schon zur Hauptversammlung sei darauf hingewiesen worden, dass in diesem Bereich vermehrt Anstrengungen unternommen würden. Das Ausbleiben von Resultaten habe es den Zweiflern einfach gemacht, gegen das Biotechunternehmen zu argumentieren. Die neue Kooperation stelle somit auch unter diesem Aspekt einen wichtigen Schritt dar. Denn noch zur Emission habe den Analysten Vorstand Herr Simon Moroney in einem Interview gesagt: "Um den prognostizierten Umsatzzuwachs zu erreichen, müssen wir pro Jahr weniger als 10 neue Kooperationen abschließen." Die nun getroffene Vereinbarung dürfte einiges an Last von der Gesellschaft genommen haben.
Denn die Vereinbarung zwischen MorphoSys und Bayer umfasse ein Volumen in mittlerer zweistelliger US$-Millionenhöhe. Wie den Experten Finanzvorstand Herr Dave Lemus in einem Gespräch mitgeteilt habe, stelle sie den bisher größten Deal in der Firmengeschichte dar. Bei günstigem Verlauf der Zusammenarbeit sei mit einem Volumen von bis zu 50 Mio. US$ zu rechnen, wobei der Anteil der gesicherten Zahlungen relativ hoch sei.
Es würden von Bayer, neben einer Up-front-Zahlung, jährliche Nutzungsgebühren, sowie Zahlungen bei der Erreichung von Meilensteinen fließen. Bei erfolgreicher Produkteinführung stünden auch noch Umsatzbeteiligungen an. Die Zusammenarbeit solle vorerst zwei Jahre dauern, könne jedoch um weitere vier Jahre verlängert werden. Auch solle in diesem Zeitraum ein Austausch zwischen den Forschungsmitarbeitern der beiden Unternehmen stattfinden. Interessant sei das Spektrum der Anwendungen der HuCAL-Technologie im Rahmen der Zusammenarbeit. So solle die Technologie zur Entwicklung von therapeutischen Antikörpern gegen zehn Targets der Bayer AG eingesetzt werden, der Entwicklung von Antikörpern zum Einsatz in der in-vitro-Diagnostik und für Monitoringzwecke dienen. Auch sollten die Technologien von MorphoSys beim Finden neuer Targets im Rahmen des Bayer-Genomprogramms zum Einsatz kommen.
Vor allem die strategische Komponente dieser Vereinbarung sei von großer Bedeutung. Wie Herr Dave Lemus angemerkt habe, bewege sich das mögliche finanzielle Volumen der Vereinbarung in einer Größenordnung, wie sie bisher z.B. von dem Deal mit Lion Biosciences und Millennium Pharmaceuticals bekannt gewesen sei. Dieser habe damals großes Aufsehen erregt, da er bis dato ein nie geahntes Volumen für einen Genomics-Deal aufgewiesen habe.
Bayer habe durch diesen Schritt ein deutliches Signal gegeben. Sowohl für die Industrie, als auch für die Investoren. Damit dürfte sich die Position der MorphoSys bei weiteren Verhandlungen verbessern, da neben dem Patentportfolio auch die Technologie validiert worden sei. Weitere positive Effekte gingen auch von der Komplementarität der beiden Technologien aus.
Mit der gestrigen Meldung habe MorphoSys demonstriert, wie aussichtsreich und interessant das Unternehmen sowohl auf Investoren, als auch auf Kundenseite sei.
Mit weiteren positiven Nachrichten sei zu rechnen. Die bisherigen Höchstkurse - Region 35 bis 40 Euro - sollten zügig erreicht werden, so die Analysten.
Mit der Bayer AG stehe ein wichtiger und bedeutender neuer Kunde auf der Kundenliste. Auch der finanzielle Umfang der Kooperationsvereinbarung signalisiere, dass es um MorphoSys bei weitem nicht so schlecht stehe, wie ab und an zu lesen gewesen sei.
Die Vertriebsaktivitäten des Unternehmens zahlten sich nun aus. Schon zur Hauptversammlung sei darauf hingewiesen worden, dass in diesem Bereich vermehrt Anstrengungen unternommen würden. Das Ausbleiben von Resultaten habe es den Zweiflern einfach gemacht, gegen das Biotechunternehmen zu argumentieren. Die neue Kooperation stelle somit auch unter diesem Aspekt einen wichtigen Schritt dar. Denn noch zur Emission habe den Analysten Vorstand Herr Simon Moroney in einem Interview gesagt: "Um den prognostizierten Umsatzzuwachs zu erreichen, müssen wir pro Jahr weniger als 10 neue Kooperationen abschließen." Die nun getroffene Vereinbarung dürfte einiges an Last von der Gesellschaft genommen haben.
Es würden von Bayer, neben einer Up-front-Zahlung, jährliche Nutzungsgebühren, sowie Zahlungen bei der Erreichung von Meilensteinen fließen. Bei erfolgreicher Produkteinführung stünden auch noch Umsatzbeteiligungen an. Die Zusammenarbeit solle vorerst zwei Jahre dauern, könne jedoch um weitere vier Jahre verlängert werden. Auch solle in diesem Zeitraum ein Austausch zwischen den Forschungsmitarbeitern der beiden Unternehmen stattfinden. Interessant sei das Spektrum der Anwendungen der HuCAL-Technologie im Rahmen der Zusammenarbeit. So solle die Technologie zur Entwicklung von therapeutischen Antikörpern gegen zehn Targets der Bayer AG eingesetzt werden, der Entwicklung von Antikörpern zum Einsatz in der in-vitro-Diagnostik und für Monitoringzwecke dienen. Auch sollten die Technologien von MorphoSys beim Finden neuer Targets im Rahmen des Bayer-Genomprogramms zum Einsatz kommen.
Vor allem die strategische Komponente dieser Vereinbarung sei von großer Bedeutung. Wie Herr Dave Lemus angemerkt habe, bewege sich das mögliche finanzielle Volumen der Vereinbarung in einer Größenordnung, wie sie bisher z.B. von dem Deal mit Lion Biosciences und Millennium Pharmaceuticals bekannt gewesen sei. Dieser habe damals großes Aufsehen erregt, da er bis dato ein nie geahntes Volumen für einen Genomics-Deal aufgewiesen habe.
Bayer habe durch diesen Schritt ein deutliches Signal gegeben. Sowohl für die Industrie, als auch für die Investoren. Damit dürfte sich die Position der MorphoSys bei weiteren Verhandlungen verbessern, da neben dem Patentportfolio auch die Technologie validiert worden sei. Weitere positive Effekte gingen auch von der Komplementarität der beiden Technologien aus.
Mit der gestrigen Meldung habe MorphoSys demonstriert, wie aussichtsreich und interessant das Unternehmen sowohl auf Investoren, als auch auf Kundenseite sei.
Mit weiteren positiven Nachrichten sei zu rechnen. Die bisherigen Höchstkurse - Region 35 bis 40 Euro - sollten zügig erreicht werden, so die Analysten.
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