MorphoSys Engagement zu riskant
26.03.01 00:00
Neue Aktien weekly
Wie die Analysten von „Neue Aktien weekly“ berichten positioniert sich MorphoSys (WKN 663200) in einem der wichtigsten immunologischen Therapiefelder, den monokolonalen Antikörpern.
Antikörper seien Proteine, die Krankheiten bekämpfen würden, indem sie an spezifische Targets, d.h. Moleküle, die bei der Krankheitsentstehung eine wichtige Rolle spielen, ansetzen und diese deaktivieren. Das Marktvolumen, für Medikamente, die auf diesem Verfahren basieren würden, werde etwa von Frost & Sullivan im Jahr 2003 auf 4,7 Mrd. US-Dollar geschätzt.
Der Konzern verfüge mit der HuCAL-Bibliothek mittlerweile über einen beachtlichen Antikörperpool, der auf synthetische Weise erzeugt werde. Die Konkurrenten Medarex und Abgenix würden bei der Antikörperproduktion auf transgene Mäuse zurückgreifen, die fremde DNS tragen würden. Die Methode von MorphoSys biete gegenüber dem Einsatz von transgenen Mäusen die Vorteile größerer Schnelligkeit, eines höheren Outputs und höherer Flexibilität. Allerdings würden auf der Soll-Seite höhere Kosten und ein anspruchsvoller Komplexitätsgrad des Produktionsprozesses stehen.
Der Umsatz sei um 54% auf 8,4 Mio. Euro gestiegen und der Jahresfehlbetrag sei im Rahmen der Prognosen von 2,8 Mio. Euro auf 9,2 Mio. Euro geklettert. Auf der Erfolgsseite habe der Konzern acht neue Kooperationen mit Unternehmen wie Centocor oder Hoffmann-La Roche und das Erreichen von sechs Meilensteinen verbuchen können.
Auf der Negativseite gelte es zu vermerken, dass die Firma bis jetzt noch nicht im Bereich der Wirkstoffforschung präsent sei, was sich gemäß Unternehmensangaben allerdings ändern solle. Für 2002 sei der Break-Even im Visier des Managements. Aufgrund eines KGV02 von 92 sowie des sehr unerfreulichen Marktumfeldes vor allem für Biotech-Werte erscheine ein Engagement derzeit zu riskant, so die Analysten. Der Chart weise außerdem nur noch im Bereich von 68 Euro einen Support auf, dessen Unterschreiten ein Kursdesaster bis auf 30 Euro nach sich ziehen könnte.
Antikörper seien Proteine, die Krankheiten bekämpfen würden, indem sie an spezifische Targets, d.h. Moleküle, die bei der Krankheitsentstehung eine wichtige Rolle spielen, ansetzen und diese deaktivieren. Das Marktvolumen, für Medikamente, die auf diesem Verfahren basieren würden, werde etwa von Frost & Sullivan im Jahr 2003 auf 4,7 Mrd. US-Dollar geschätzt.
Der Umsatz sei um 54% auf 8,4 Mio. Euro gestiegen und der Jahresfehlbetrag sei im Rahmen der Prognosen von 2,8 Mio. Euro auf 9,2 Mio. Euro geklettert. Auf der Erfolgsseite habe der Konzern acht neue Kooperationen mit Unternehmen wie Centocor oder Hoffmann-La Roche und das Erreichen von sechs Meilensteinen verbuchen können.
Auf der Negativseite gelte es zu vermerken, dass die Firma bis jetzt noch nicht im Bereich der Wirkstoffforschung präsent sei, was sich gemäß Unternehmensangaben allerdings ändern solle. Für 2002 sei der Break-Even im Visier des Managements. Aufgrund eines KGV02 von 92 sowie des sehr unerfreulichen Marktumfeldes vor allem für Biotech-Werte erscheine ein Engagement derzeit zu riskant, so die Analysten. Der Chart weise außerdem nur noch im Bereich von 68 Euro einen Support auf, dessen Unterschreiten ein Kursdesaster bis auf 30 Euro nach sich ziehen könnte.
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