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Ceconomy AG

WKN: 725750 / ISIN: DE0007257503

Metro kaufen


13.08.02 16:06
Sparkasse Aurich-Norden

In einer Auftragsstudie für die Sparkasse Aurich-Norden empfehlen die Experten von Gatrixx NetSolutions GmbH die Aktie der Metro AG (WKN 725750) mit einer entsprechenden Stop-Loss-Strategie zu kaufen.

Metro gehöre zu den Großen der Branche. Zur Strategie gehöre eine konsequente Optimierung des Portfolios bei gleichzeitiger Internationalisierung. Ziel sei es, sich unabhängiger von der allgemeinen Wirtschaftslage und Marktentwicklung zu machen. Das dieses Konzept vernünftig sei, würden die vergangenen Monate zeigen.

Der Konzern habe im Geschäftsjahr 2001 den profitablen Wachstumskurs trotz schwieriger gesamtwirtschaftlicher Rahmenbedingungen fortgesetzt. Der Umsatz sei um 5,5 Prozent auf 49,5 Milliarden Euro gestiegen. Der Anteil des Auslandsgeschäfts am Gesamtumsatz habe sich auf 44,4 Prozent erhöht. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) habe sich um 9,2 Prozent auf 2,38 Milliarden Euro verbessert. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sei um 10,3 Prozent auf 1,13 Milliarden Euro geklettert. Unter dem Strich sei ein Nachsteuergewinn von 449 Millionen Euro erzielt worden - ein Plus von 6,3 Prozent.

Im ersten Halbjahr 2002 habe der Umsatz im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 3,4 Prozent auf 23,9 Milliarden Euro zugelegt. Währungsbereinigt sei ein Zuwachs von 3,7 Prozent verbucht worden. Das Umsatzplus sei zufriedenstellend, angesichts des für den Einzelhandel schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfelds und allgemeiner Konsumzurückhaltung, insbesondere in Deutschland. Im Ausland sei der Umsatz des Konzerns im ersten Halbjahr 2002 um fast 10 Prozent auf 10,95 Milliarden Euro gestiegen.

Die deutliche Aufwertung des Euro vor allem im zweiten Quartal habe zu negativen Währungseffekten, besonders in Großbritannien, Polen, Rumänien, der Türkei und China, und beeinflusste das Umsatzwachstum im Ausland geführt. Der Auslandsumsatzanteil habe sich von 43,1 auf 45,9 Prozent erhöht. Das EBIT sei von 206,5 auf 175,9 Millionen Euro gesunken. Dabei habe durch das positive EBIT im zweiten Quartal von 181,8 Millionen Euro das negative Ergebnis aus dem ersten Quartal deutlich ausgeglichen werden können. Der Konzernüberschuss sei in den ersten sechs Monaten von 27,9 auf 2,6 Millionen Euro zurück gegangen.

Sei Metro für das Gesamtjahr bisher von einem Umsatzwachstum von 6 Prozent ausgegangen, sollten die Erlöse nun um 5,5 bis 6 Prozent zulegen. Die Gewinnprognose, die von einem Anstieg von 10 Prozent beim Gewinn je Aktie ausgehe, sei dagegen unverändert geblieben.

Auch die Metro-Aktie habe unter den Kurskapriolen der vergangenen Wochen zu leiden. Der Kurs sei deutlich zurück gegangen. Zwar sei es für eine Entwarnung noch zu früh, dennoch scheine sich ein Boden im Bereich von 25 Euro gebildet zu haben. Auch die fundamentalen Aussichten seien gut. Analysten hätten vor Bekanntgabe der Halbjahreszahlen mit einer Gewinnwarnung gerechnet - der Konzern habe aber weiterhin einen Gewinnanstieg von 10 Prozent in Aussicht gestellt. Zudem klinge die Internationalisierung und die damit verminderte Abhängigkeit von regionalen Konjunkturzyklen vielversprechend.

Daher lautet die Empfehlung der Experten von Gatrixx NetSolutions GmbH, in einer Auftragsstudie für die Sparkasse Aurich-Norden, die Aktie der Metro AG, mit einer entsprechenden Stop-Loss-Strategie, zu kaufen.





 
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