Metabox verkaufen
29.09.00 00:00
Platow Brief
Die Aktie der Met@box AG (WKN 692120) aus dem Depot entfernen, dazu raten die Börsenexperten vom Platow Brief.
Noch vor ein paar Wochen habe sich Metabox-Chef Stefan Dohmeyer gegenüber der Presse und dem Platowteam optimistisch gegeben, ausreichend Kapazität geschaffen zu haben. Auch die Umsatz- und Ertragsziele sollten absolut erreichbar sein, so habe sich Dohmeyer in einem ausführlichen Gespräch überzeugt gezeigt.
Gestern Morgen dann der Hammer: Anstatt der im April angehobenen Umsatz- und Ergebnisprognose von 198 Millionen DM und 14 Millionen DM seien jetzt nur noch 70 Millionen DM Erlöse und ein Verlust von 15 Millionen DM realistisch. Grund seien Engpässe im eigenen Softwarebereich sowie Schwierigkeiten mit einem externen Zulieferer für Verschlüsselungstechnologien. Durch diese Probleme, die laut Dohmeyer jetzt bereinigt würden, verschiebe sich die Auslieferung eines Auftrages über 500.000 Stück in das kommende Jahr.
Wie ein richtiger Skandal sehe auf den ersten Blick die Prognose für 2001 aus. Met@box erwarte hier einen unveränderten Umsatz von 600 Millionen DM! Da frage sich doch das Platowteam, wo denn die fehlenden 128 Millionen DM in diesem Jahr hin seien? Hier verweise Dohmeyer darauf, dass sich die komplette Auftragsabwicklung nach hinten verschiebe und daher der für 2000 geplante Umsatz nicht einfach oben drauf gepackt werden könne.
Die ohnehin schon über der Aktie schwebende Unsicherheit nehme täglich zu. Die Aussagen des Managements seien hinfällig, eventuellen schlechten Nachrichten sei eine höhere Wahrscheinlichkeit zuzuordnen.
Die Börsenexperten würden dem Anleger raten, die Aktie zu verkaufen. Nur sehr risikobereite Anleger harrten der Dinge, die da kommen würden. Neueinstiege blieben Zockern vorbehalten, so das Platowteam.
Noch vor ein paar Wochen habe sich Metabox-Chef Stefan Dohmeyer gegenüber der Presse und dem Platowteam optimistisch gegeben, ausreichend Kapazität geschaffen zu haben. Auch die Umsatz- und Ertragsziele sollten absolut erreichbar sein, so habe sich Dohmeyer in einem ausführlichen Gespräch überzeugt gezeigt.
Wie ein richtiger Skandal sehe auf den ersten Blick die Prognose für 2001 aus. Met@box erwarte hier einen unveränderten Umsatz von 600 Millionen DM! Da frage sich doch das Platowteam, wo denn die fehlenden 128 Millionen DM in diesem Jahr hin seien? Hier verweise Dohmeyer darauf, dass sich die komplette Auftragsabwicklung nach hinten verschiebe und daher der für 2000 geplante Umsatz nicht einfach oben drauf gepackt werden könne.
Die ohnehin schon über der Aktie schwebende Unsicherheit nehme täglich zu. Die Aussagen des Managements seien hinfällig, eventuellen schlechten Nachrichten sei eine höhere Wahrscheinlichkeit zuzuordnen.
Die Börsenexperten würden dem Anleger raten, die Aktie zu verkaufen. Nur sehr risikobereite Anleger harrten der Dinge, die da kommen würden. Neueinstiege blieben Zockern vorbehalten, so das Platowteam.
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