Medisana zeichnen
07.06.00 00:00
GoingPublic-Online
Noch bis zum 8. Juni können die Aktien der Medisana AG aus Meckenheim (WKN 549254) in einer Spanne von 15,50 Euro bis 17,50 Euro gezeichnet werden, so GoingPublic Research.
Ausgegeben würden 1.304.275 Aktien, von denen 1.204.275 aus einer Kapitalerhöhung und die übrigen 100.000 aus dem Besitz des Konsortialführers Gontard MetallBank stammten. Zudem verfüge das Konsortium, dem auch die Hamburger Sparkasse, die Sparkasse Bonn und die VEM Virtuelles Emissionshaus AG angehörten, über eine Mehrzuteilungsoption von bis zu 90.891 Aktien aus dem Besitz der Altaktionäre. Am 13. Juni solle die Erstnotiz im Amtlichen Handel der Frankfurter Wertpapierbörse (SMAX) erfolgen. Der Emissionserlös solle in den Ausbau des Internets als Vertriebskanal und in die Finanzierung von Akquisitionen fließen.
Die 1981 gegründete Medisana AG entwickele, produziere und vertreibe Produkte für den Home Health Care-Markt. Zum Angebot im Bereich der Gesundheitskontrolle zählten zum Beispiel Blutdruckmeßgeräte und Systeme zur Überprüfung der Herztätigkeit. Daneben biete Medisana Produkte für die Wärme- und Massage-Therapie sowie Akupunkturgeräte für die alternative Schmerzbehandlung an. Abgerundet werde die Produktpalette mit dem Bereich Körperpflege. Verkauft werden die Produkte den IPO-Experten zufolge weltweit an Kunden wie Rewe, Metro, Enco, Bloomingdales oder Macy´s. Mit der Hilfe des Partners QVC erreiche das Unternehmen den Endverbraucher direkt über Teleshopping.
Der Home Health Care-Markt solle nach Angaben von Home World Business weltweit jährlich um 15 bis 20 % wachsen und 2004 ein Volumen von 5,7 Mrd. Euro erreichen. 1999 habe Medisana bei einem Umsatz von 15,8 Mio. Euro einen Verlust von 0,1 Mio. Euro erzielt. Für das Jahr 2000 erwarte das Unternehmen Erlöse in Höhe von 28,1 Mio. Euro und einen Gewinn von rund 1 Mio. Euro. Im Jahr 2001 solle der Umsatz auf 49,7 Mio. Euro, der Gewinn auf 2,9 Mio. Euro steigen. Zu den Konkurrenten im stark fragmentierten Gesundheits-Markt gehörten Braun, Beurer, Philips, Sunbeam und Conair.
Medisana biete eine umfassende und qualitativ hochwertige Produktpalette an. Unerwartete Preisrückgänge oder starker Wettbewerbsdruck könnten sich aber nachteilig auf die Geschäftsentwicklung auswirken, so die Wertpapier-Experten. Wenn Medisana das hohe Innovationstempo beibehalte, sollten laut GoingPublicdaraus keine größeren Probleme erwachsen. Am oberen Ende der Bookbuildingspanne liege das KGV auf Basis des Jahres 2001 bei 23,3. Auf Basis der vom Unternehmen erwarteten Wachstumsraten sei diese Bewertung moderat. Daher empfiehlt GoingPublic, die Aktien zu zeichnen. Langfristig interessierte Investoren sollten mit Blick auf die angesprochenen Risiken das Unternehmen und sein Umfeld genau beobachten.
Ausgegeben würden 1.304.275 Aktien, von denen 1.204.275 aus einer Kapitalerhöhung und die übrigen 100.000 aus dem Besitz des Konsortialführers Gontard MetallBank stammten. Zudem verfüge das Konsortium, dem auch die Hamburger Sparkasse, die Sparkasse Bonn und die VEM Virtuelles Emissionshaus AG angehörten, über eine Mehrzuteilungsoption von bis zu 90.891 Aktien aus dem Besitz der Altaktionäre. Am 13. Juni solle die Erstnotiz im Amtlichen Handel der Frankfurter Wertpapierbörse (SMAX) erfolgen. Der Emissionserlös solle in den Ausbau des Internets als Vertriebskanal und in die Finanzierung von Akquisitionen fließen.
Der Home Health Care-Markt solle nach Angaben von Home World Business weltweit jährlich um 15 bis 20 % wachsen und 2004 ein Volumen von 5,7 Mrd. Euro erreichen. 1999 habe Medisana bei einem Umsatz von 15,8 Mio. Euro einen Verlust von 0,1 Mio. Euro erzielt. Für das Jahr 2000 erwarte das Unternehmen Erlöse in Höhe von 28,1 Mio. Euro und einen Gewinn von rund 1 Mio. Euro. Im Jahr 2001 solle der Umsatz auf 49,7 Mio. Euro, der Gewinn auf 2,9 Mio. Euro steigen. Zu den Konkurrenten im stark fragmentierten Gesundheits-Markt gehörten Braun, Beurer, Philips, Sunbeam und Conair.
Medisana biete eine umfassende und qualitativ hochwertige Produktpalette an. Unerwartete Preisrückgänge oder starker Wettbewerbsdruck könnten sich aber nachteilig auf die Geschäftsentwicklung auswirken, so die Wertpapier-Experten. Wenn Medisana das hohe Innovationstempo beibehalte, sollten laut GoingPublicdaraus keine größeren Probleme erwachsen. Am oberen Ende der Bookbuildingspanne liege das KGV auf Basis des Jahres 2001 bei 23,3. Auf Basis der vom Unternehmen erwarteten Wachstumsraten sei diese Bewertung moderat. Daher empfiehlt GoingPublic, die Aktien zu zeichnen. Langfristig interessierte Investoren sollten mit Blick auf die angesprochenen Risiken das Unternehmen und sein Umfeld genau beobachten.
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