Medion kaufen
21.03.02 09:07
Consors Capital
Die Analysten von Consors Capital belassen ihr Anlageurteil für die Aktie der Medion AG (WKN 660500) auf "kaufen".
Die Geschäftszahlen 2001 des Unternehmens hätten im Wesentlichen im Rahmen der Erwartungen der Analysten gelegen. Medion habe die Umsatzbasis um 30,2% von 1.626 Mio. Euro auf 2.117 Mio. Euro steigern können (die Prognose der Analysten habe bei 2.124 Mio. Euro gelegen). Beim EBIT sei eine Steigerung von 33,2% von 91,1 Mio. Euro auf 121,3 Mio. Euro (Prognose der Analysten: 124,2 Euro) erzielt worden. Der Konzernjahresüberschuss sei Dank der letzten Steuersenkung um 59,0% überproportional von 44,1 Mio. Euro auf 70,1 Mio. Euro angestiegen (Prognose der Analysten: 69,8 Mio. Euro).
Besonders positiv hätten sich die Auslandsumsätze entwickelt. Diese seien um 94,7% von 257 Mio. Euro auf 500 Mio. Euro angestiegen (die Analysten hätten hier lediglich eine Steigerung auf 450 Mio. Euro erwartet) und würden somit ca. ¼ der Gesamtumsätze ausmachen. Im 4. Quartal 2001 seien zusammen mit ALDI die ersten Umsätze in den USA generiert worden. Diese hätten 10 Mio. Euro betragen und hätten zu großen Teilen aus einer PC-Aktion gestammt.
Beim Produktmix habe der Anteil des Segments "Consumer Electronics" am Gesamtumsatz von 20,4% auf 24,3% zugenommen, was eine absolute Steigerungsrate des Segments ggü. dem Vorjahresniveau um 55,1% bedeute. Grund dafür sei die starke Nachfrage nach DVD-Playern, Digitalkameras u.ä. gewesen.
Auch die Zukunftsperspektive stimme optimistisch. Für das aktuelle Jahr rechne das Unternehmen mit einer Umsatzsteigerungsrate von 25%-30%, die deutlich über der geschätzten durchschnittlichen Marktwachstumsrate von ca. 4%-6% liege. Dies erscheine den Analysten dennoch aus drei Gründen plausibel:
Der Anteil der von Medion mit dem Facheinzelhandel erzielten Umsätze habe 2001 ggü. 2000 mehr als verdoppelt werden können, habe jedoch lediglich bei 13,6% der Unternehmensgesamtumsätze gelegen. Der Anteil des Facheinzelhandels am Gesamtmarkt für Consumer Electronics betrage ca. 73%, so dass die Geschäftsbeziehungen hier ausbaufähig seien.
Medions Auslandsanteil mache etwa ¼ des Gesamtumsatzes aus, die restlichen ¾ würden innerhalb Deutschlands erzielt. Der Anteil Deutschlands an dem für Medion relevanten gesamteuropäischen Markt liege nur bei ca. ¼, so dass auch hier mit Hilfe der relativ neuen großen Kunden wie z.B. Carrefour und Dixons überproportionale Umsatzsteigerungen möglich seien.
Das Gewinnen von Marktanteilen werde aus Sicht der Analysten - durch zunehmendes Preisbewusstsein der Konsumenten, sowie durch den zunehmenden Bekanntheitsgrade von Medion als "Qualitätsanbieter" - ermöglicht.
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sehe man keine Veranlassung, die in der Studie vom 21.02.2002 genannten Prognosen für die Jahre 2002 und 2003 zu verändern.
Die Analysten von Consors Capital belassen ihr Anlageurteil für die Medion-Aktie bei "kaufen".
Die Geschäftszahlen 2001 des Unternehmens hätten im Wesentlichen im Rahmen der Erwartungen der Analysten gelegen. Medion habe die Umsatzbasis um 30,2% von 1.626 Mio. Euro auf 2.117 Mio. Euro steigern können (die Prognose der Analysten habe bei 2.124 Mio. Euro gelegen). Beim EBIT sei eine Steigerung von 33,2% von 91,1 Mio. Euro auf 121,3 Mio. Euro (Prognose der Analysten: 124,2 Euro) erzielt worden. Der Konzernjahresüberschuss sei Dank der letzten Steuersenkung um 59,0% überproportional von 44,1 Mio. Euro auf 70,1 Mio. Euro angestiegen (Prognose der Analysten: 69,8 Mio. Euro).
Besonders positiv hätten sich die Auslandsumsätze entwickelt. Diese seien um 94,7% von 257 Mio. Euro auf 500 Mio. Euro angestiegen (die Analysten hätten hier lediglich eine Steigerung auf 450 Mio. Euro erwartet) und würden somit ca. ¼ der Gesamtumsätze ausmachen. Im 4. Quartal 2001 seien zusammen mit ALDI die ersten Umsätze in den USA generiert worden. Diese hätten 10 Mio. Euro betragen und hätten zu großen Teilen aus einer PC-Aktion gestammt.
Beim Produktmix habe der Anteil des Segments "Consumer Electronics" am Gesamtumsatz von 20,4% auf 24,3% zugenommen, was eine absolute Steigerungsrate des Segments ggü. dem Vorjahresniveau um 55,1% bedeute. Grund dafür sei die starke Nachfrage nach DVD-Playern, Digitalkameras u.ä. gewesen.
Der Anteil der von Medion mit dem Facheinzelhandel erzielten Umsätze habe 2001 ggü. 2000 mehr als verdoppelt werden können, habe jedoch lediglich bei 13,6% der Unternehmensgesamtumsätze gelegen. Der Anteil des Facheinzelhandels am Gesamtmarkt für Consumer Electronics betrage ca. 73%, so dass die Geschäftsbeziehungen hier ausbaufähig seien.
Medions Auslandsanteil mache etwa ¼ des Gesamtumsatzes aus, die restlichen ¾ würden innerhalb Deutschlands erzielt. Der Anteil Deutschlands an dem für Medion relevanten gesamteuropäischen Markt liege nur bei ca. ¼, so dass auch hier mit Hilfe der relativ neuen großen Kunden wie z.B. Carrefour und Dixons überproportionale Umsatzsteigerungen möglich seien.
Das Gewinnen von Marktanteilen werde aus Sicht der Analysten - durch zunehmendes Preisbewusstsein der Konsumenten, sowie durch den zunehmenden Bekanntheitsgrade von Medion als "Qualitätsanbieter" - ermöglicht.
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sehe man keine Veranlassung, die in der Studie vom 21.02.2002 genannten Prognosen für die Jahre 2002 und 2003 zu verändern.
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