Matav kaufen
05.10.01 10:55
Commerzbank
Die Analysten von der Commerzbank stufen die Aktien der Matav Rt. (WKN 891945) auf "kaufen" ein. Den fairen Wert je Aktie sehe man bei 1.017 HUF.
Wenngleich man bei der Commerzbank der Ansicht sei, dass der Markt für Telefonanschlüsse in der nahen Zukunft die typischen Merkmale eines Versorgermarktes aufweisen werde, sei Matav das am besten geführte ehemalige Monopolunternehmen in Osteuropa. Das ROCE des Unternehmens habe für die Zeitraum 1996 bis 2001e über WACC-Erwartungen gelegen und man gehe davon aus, dass das Unternehmen die Renditeerwartungen der Anleger in Zukunft erfüllen werde.
Man sei bei der Commerzbank der Meinung, dass sich der Markt für Telefonanschlüsse in Ungarn einem Versorgermarkt annähere. Darüber hinaus sei man der Meinung, dass Matav sich weiterentwickelt habe. Die Ertragserwartungen für das Inlandsgeschäft von Matav deuteten darauf hin, dass das Geschäft mit Telefonanschlüssen die Charakteristika eines Versorger-Bereichs aufweisen werde.
Auf operativer Ebene sei die Hauptsorge von Versorgungs-Unternehmen die Kontrolle der Betriebskosten (d.h. Produzent mit den geringsten Kosten). Der einzige erhebliche, kontrollierbare Kostenfaktor seien Personalkosten, und Matav habe sich in der Vergangenheit als fähig erwiesen, Personalkosten im Verhältnis zum Ertrag zu reduzieren, was einen zukünftigen Rückgang der EBITDA-Margen beschränken solle.
Es sei Matav gelungen, ein eindrucksvolles ROCE zu generieren, indem es seine Investitionsplanung unter Berücksichtigung der Marktbedingungen erfolgreich angepasst habe.
Der Vorteil eines gesunden ROCE aufgrund einer effizienten Investitionsplanung sei eine beneidenswert starke Bilanz- und Cash-Flow-Position. Mit Ausnahme des Jahres 2001e – in dieser Periode habe das Unternehmen knapp 900 Mio. US-Dollar zur Aufstockung seiner Beteiligung an der Tochtergesellschaft im Bereich Mobilfunk investiert – sei Matav eigenfinanziert und verzeichne einen positiven Free Cash Flow. Selbst das denkbar ungünstigste Verhältnis bei Nettoverschuldung zu EBITDA liege bei unter 2x.
Es besteht die Gefahr, dass Matav zu viel Liquidität generiere. Das alte Sprichwort bezüglich der "schnellen Mark" gelte auch hier. Der Wunsch, Wachstum zu generieren, könne die Unternehmensleitung unter Druck bringen, weniger durchdachte Investitionsentscheidungen zu treffen. Dieses Risiko steige noch, wenn die Unternehmensleitung unmittelbaren Zugang zu Geldmitteln habe (d.h. nicht vom Markt abhängig sei). Bisher habe die Unternehmensleitung noch keine großen Ausgaben getätigt, aber das Risiko bestehe weiterhin. Dem Titel verleihe man ein "kaufen"-Rating.
Wenngleich man bei der Commerzbank der Ansicht sei, dass der Markt für Telefonanschlüsse in der nahen Zukunft die typischen Merkmale eines Versorgermarktes aufweisen werde, sei Matav das am besten geführte ehemalige Monopolunternehmen in Osteuropa. Das ROCE des Unternehmens habe für die Zeitraum 1996 bis 2001e über WACC-Erwartungen gelegen und man gehe davon aus, dass das Unternehmen die Renditeerwartungen der Anleger in Zukunft erfüllen werde.
Man sei bei der Commerzbank der Meinung, dass sich der Markt für Telefonanschlüsse in Ungarn einem Versorgermarkt annähere. Darüber hinaus sei man der Meinung, dass Matav sich weiterentwickelt habe. Die Ertragserwartungen für das Inlandsgeschäft von Matav deuteten darauf hin, dass das Geschäft mit Telefonanschlüssen die Charakteristika eines Versorger-Bereichs aufweisen werde.
Es sei Matav gelungen, ein eindrucksvolles ROCE zu generieren, indem es seine Investitionsplanung unter Berücksichtigung der Marktbedingungen erfolgreich angepasst habe.
Der Vorteil eines gesunden ROCE aufgrund einer effizienten Investitionsplanung sei eine beneidenswert starke Bilanz- und Cash-Flow-Position. Mit Ausnahme des Jahres 2001e – in dieser Periode habe das Unternehmen knapp 900 Mio. US-Dollar zur Aufstockung seiner Beteiligung an der Tochtergesellschaft im Bereich Mobilfunk investiert – sei Matav eigenfinanziert und verzeichne einen positiven Free Cash Flow. Selbst das denkbar ungünstigste Verhältnis bei Nettoverschuldung zu EBITDA liege bei unter 2x.
Es besteht die Gefahr, dass Matav zu viel Liquidität generiere. Das alte Sprichwort bezüglich der "schnellen Mark" gelte auch hier. Der Wunsch, Wachstum zu generieren, könne die Unternehmensleitung unter Druck bringen, weniger durchdachte Investitionsentscheidungen zu treffen. Dieses Risiko steige noch, wenn die Unternehmensleitung unmittelbaren Zugang zu Geldmitteln habe (d.h. nicht vom Markt abhängig sei). Bisher habe die Unternehmensleitung noch keine großen Ausgaben getätigt, aber das Risiko bestehe weiterhin. Dem Titel verleihe man ein "kaufen"-Rating.
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