Lone Star kein Einstieg
14.07.03 09:45
iWatch
Die Experten von "iWatch" raten von einem Einstieg in Lone Star-Aktien ab, während sich bei Maverick eine Einstiegsgelegenheit um 18 US-Dollar bietet.
Ende Mai hätten die Experten dieses Unternehmen kurz als Spekulation auf einen steigenden Ölpreis vorgestellt. Allerdings habe man die damaligen 26 US-Dollar als zu hoch empfunden und habe das Warten auf eine Korrektur bis unter 22 US-Dollar empfohlen.
Nun, die Korrektur habe den Kurs sogar unter 17 US-Dollar gedrückt. Es stelle sich die Frage, ob das nun die Einstiegsgelegenheit sei, auf die man gewartet habe.
Nein. Indem der Kurs unter 19 US-Dollar durchgesackt sei, lade die Aktie nun eher zum Shorten ein. Denn die Kurskorrektur sei mehr als eine Korrektur des vorhergehenden Kursanstiegs gewesen. In den Augen der Experten sei das eine Trendwende in dieser Aktie gewesen.
Als Begründung hätten die Experten das Unternehmen Maverick Tube ausgemacht. Maverick und Lone Star würden als Wettbewerber in der gleichen Branche operieren: Beide würden Rohre liefern, die für Ölbohrungen eingesetzt würden.
Lone Star habe Anfang dieser Woche eine Gewinnwarnung ausgegeben. Aufgrund von angestiegenen Stahlpreisen sei der Unternehmensverlust von 11 Cents nicht mehr realistisch, vielmehr erwarte man nun einen Quartalsverlust von 30 bis 35 Cents je Aktie.
Aufgrund dieser Meldung sei die Aktie vom Kurs knapp unter 22 US-Dollar um 25% gefallen! Maverick, auch vom Stahlpreis abhängig, habe aber bislang keine Warnung abgegeben. Auch sei der Kurs von Maverick nur um 4% gefallen.
Nun könnte dieser Kurssturz entweder Maverick noch bevorstehen oder der Kurssturz von Lone Star sei übertrieben gewesen und werde in den nächsten Wochen wieder ausgeglichen... oder die unterschiedliche Kursentwicklung habe ihren Grund.
Einer Analyse zufolge habe diese unterschiedliche Entwicklung tatsächlich ihre Gründe: Zum einen würden beide Unternehmen unterschiedlichen Stahl verwenden, der in seiner Preisentwicklung auch unterschiedlich sei: Lone Star verwende Plattenstahl, der einen starken Preisanstieg erfahren habe. Maverick verwende gerollten Stahl, der im Preis relativ konstant blieb.
Weiterhin seien die Umsätze von Lone Star zurückgegangen, die von Maverick seien konstant. Und außerdem wirtschafte Maverick bereits mit Gewinn, Lone Star arbeite noch Verluste ab. Das, was Lone Star nächstes Jahr verdienen möchte, verdiene Maverick bereits dieses Jahr. Für die Experten seien das einige Indikatoren, dass diese beiden Aktienkurse sich auf absehbare Zeit unterschiedlich entwickeln würden: Maverick werde besser abschneiden als Lone Star.
Schaue man sich die Bewertungszahlen von Maverick an, so sehe das Bild ebenfalls wesentlich freundlicher aus als bei Lone Star: Der Verschuldungsgrad sei geringer, allerdings auch die Barreserven. Das KGV 04e sei mit 12 attraktiv. Das KUV liege bei 1,3 auch im Bereich des Vertretbaren.
Damit könnte der von Lone Stars Warnung initiierte Kursrutsch eine gute Einstiegsgelegenheit geben: Anleger sollten daher zu Kursen um 18 US-Dollar kaufen, so die Experten von "iWatch". Zumindest eine Gegenreaktion bis 20 US-Dollar sollte drin sein.
Anschließend sollte der Wert erneut auf seine langfristigen Chancen untersucht werden. Für Anleger mit Neigung zu Absicherungsstrategien könnte es interessant sein, die Longposition in Maverick mit einer Shortposition in Lone Star abzusichern. Allerdings würden die Experten eine solche Strategie erst eingehen, wenn der plötzliche Kurssturz von Lone Star verdaut sei: Es könne jederzeit zu einer heftigen Gegenbewegung kommen, die dann wiederum die kleinen Gewinne in Maverick ausradiere. Diese Spekulation ist eher etwas für einen späteren Zeitpunkt und würde sich dann auf die langfristige Geschäftsentwicklung von Maverick und Lone Star beziehen, so die Experten von "iWatch".
Ende Mai hätten die Experten dieses Unternehmen kurz als Spekulation auf einen steigenden Ölpreis vorgestellt. Allerdings habe man die damaligen 26 US-Dollar als zu hoch empfunden und habe das Warten auf eine Korrektur bis unter 22 US-Dollar empfohlen.
Nun, die Korrektur habe den Kurs sogar unter 17 US-Dollar gedrückt. Es stelle sich die Frage, ob das nun die Einstiegsgelegenheit sei, auf die man gewartet habe.
Nein. Indem der Kurs unter 19 US-Dollar durchgesackt sei, lade die Aktie nun eher zum Shorten ein. Denn die Kurskorrektur sei mehr als eine Korrektur des vorhergehenden Kursanstiegs gewesen. In den Augen der Experten sei das eine Trendwende in dieser Aktie gewesen.
Als Begründung hätten die Experten das Unternehmen Maverick Tube ausgemacht. Maverick und Lone Star würden als Wettbewerber in der gleichen Branche operieren: Beide würden Rohre liefern, die für Ölbohrungen eingesetzt würden.
Lone Star habe Anfang dieser Woche eine Gewinnwarnung ausgegeben. Aufgrund von angestiegenen Stahlpreisen sei der Unternehmensverlust von 11 Cents nicht mehr realistisch, vielmehr erwarte man nun einen Quartalsverlust von 30 bis 35 Cents je Aktie.
Nun könnte dieser Kurssturz entweder Maverick noch bevorstehen oder der Kurssturz von Lone Star sei übertrieben gewesen und werde in den nächsten Wochen wieder ausgeglichen... oder die unterschiedliche Kursentwicklung habe ihren Grund.
Einer Analyse zufolge habe diese unterschiedliche Entwicklung tatsächlich ihre Gründe: Zum einen würden beide Unternehmen unterschiedlichen Stahl verwenden, der in seiner Preisentwicklung auch unterschiedlich sei: Lone Star verwende Plattenstahl, der einen starken Preisanstieg erfahren habe. Maverick verwende gerollten Stahl, der im Preis relativ konstant blieb.
Weiterhin seien die Umsätze von Lone Star zurückgegangen, die von Maverick seien konstant. Und außerdem wirtschafte Maverick bereits mit Gewinn, Lone Star arbeite noch Verluste ab. Das, was Lone Star nächstes Jahr verdienen möchte, verdiene Maverick bereits dieses Jahr. Für die Experten seien das einige Indikatoren, dass diese beiden Aktienkurse sich auf absehbare Zeit unterschiedlich entwickeln würden: Maverick werde besser abschneiden als Lone Star.
Schaue man sich die Bewertungszahlen von Maverick an, so sehe das Bild ebenfalls wesentlich freundlicher aus als bei Lone Star: Der Verschuldungsgrad sei geringer, allerdings auch die Barreserven. Das KGV 04e sei mit 12 attraktiv. Das KUV liege bei 1,3 auch im Bereich des Vertretbaren.
Damit könnte der von Lone Stars Warnung initiierte Kursrutsch eine gute Einstiegsgelegenheit geben: Anleger sollten daher zu Kursen um 18 US-Dollar kaufen, so die Experten von "iWatch". Zumindest eine Gegenreaktion bis 20 US-Dollar sollte drin sein.
Anschließend sollte der Wert erneut auf seine langfristigen Chancen untersucht werden. Für Anleger mit Neigung zu Absicherungsstrategien könnte es interessant sein, die Longposition in Maverick mit einer Shortposition in Lone Star abzusichern. Allerdings würden die Experten eine solche Strategie erst eingehen, wenn der plötzliche Kurssturz von Lone Star verdaut sei: Es könne jederzeit zu einer heftigen Gegenbewegung kommen, die dann wiederum die kleinen Gewinne in Maverick ausradiere. Diese Spekulation ist eher etwas für einen späteren Zeitpunkt und würde sich dann auf die langfristige Geschäftsentwicklung von Maverick und Lone Star beziehen, so die Experten von "iWatch".
Werte im Artikel
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