Lobster Technology langfr. kaufen
13.10.00 00:00
Trading Division
Aus Fehlern sollte man lernen und genau das versucht die Berliner Lobster Technology Holding AG (WKN 508290) in die Tat umzusetzen, bislang mit Erfolg, doch ohne ersichtliche Auswirkung auf den Kursverlauf, so die Analysten von Trading Division.
Enttäuschungen des letzten Jahres sei ein immer noch anhaltender und umfangreicher Restrukturierungsprozess gefolgt. Der Chart hingegen erwecke einen traurigen Eindruck und gleiche lange Zeit einer Talfahrt, die seinesgleichen suche, seit einigen Wochen allerdings setze der Kurs trotz eines schwierigen und schlechten Marktumfeldes an der Börse zu einem leichten Aufwärtstrend an.
Eine herbe Enttäuschung habe die Anlegerschaft und die Analystenschar Anfang des Jahres bei der Präsentation der Unternehmenszahlen für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 1999/2000 erleben müssen. 75 Prozent habe man unter den Planzahlen beim Umsatz gelegen, eine Zahl, die der Markt nicht verzeihe, sondern bitter bestrafe, so auch bei Lobster geschehen, der Kurs sei innerhalb weniger Tage um mehr als 40 Prozent eingebrochen, das Vertrauen in die Vorstände der Aktiengesellschaft sei erschüttert. Auf die einzelnen Umstände dieser Katastrophe würden di Analysten von Trading Division nicht näher eingehen, fest stehe nur, dass man sich ordentlich bei der Planung verzettelt habe und viel zu optimistisch gewesen sei.
Die Beteiligung an der mention Software GmbH, welche einhundert Prozent betragen habe, sei aufgrund hoher Investitionen und unzureichenden Umsätzen am 31. März des laufenden Jahres verkauft worden. Die hundertprozentige Beteiligung an LXCO sei mit dem Verlust des Joint-Venture Partners Mylex Cooperation an IBM und dem damit verbundenen Wegfall des Vertriebsweges ebenfalls uninteressant, ein Verkauf sei zwingend notwendig gewesen und wäre schließlich am 01. Juli 2000 ausgeführt worden. Mit diesen Schritten sei die strategische Neuausrichtung des Unternehmens eingeleitet worden. Der Verkauf einer weiteren Beteiligung stehe kurz bevor und soll bis spätestens zum 31.12.2000 ausgeführt werden.
Insgesamt hätten die Fixkosten um 50 Prozent gesenkt werden können, dazu beigetragen habe auch die Reduzierung der Mitarbeiterzahl von ursprünglich 137 auf nur noch 69 (exkl. LXCO). Am 1. März 2000 zum alleinigen Vorstand ernannt, bekleide Thomas Strobl seitdem die Position des CEO und die des CFO. Herr Strobl verfüge über 10 Jahre internationale Finanzerfahrung in der Industrie und über 2 Jahre in der Wirtschaftsprüfung. Mit ihm habe man sich einen Mann ins Haus geholt, der die Kompetenzen habe den Laden wieder in Schwung zu bringen, um es salopp zu formulieren.
Die strategische Neuausrichtung des Unternehmens, das Geschäftsfeld in Zukunft alleinig auf den Bereich Storage Solutions auszurichten, erscheine Leon Müller, dem zuständigen Analysten von Trading Division, sehr sinnvoll. Diese Ansicht werde von einer Studie der International Data Corporation (IDC) untermauert, demnach solle der Storage-Markt in den Jahren von 1999 bis 2003 um rund 65 Prozent per anno wachsen. Der Grund für dieses exorbitant hohe Wachstum sei ein kontinuierlich zunehmendes Datenaufkommen und ein daraus resultierender Bedarf nach Komplettlösungen in diesem Bereich. Weiterhin spreche für die Lobster AG die Tatsache, dass man bei einem Blick in das Kundenbuch zahlreiche namhafte Unternehmen der New Economy wiederfindee, so beispielsweise MobilCom, freenet und WEB.DE. Kooperationen mit Weltmarktführern wie IBM, EMC und Network Appliance würden Lobster einen sehr guten Ruf in der Branche verschaffen und zudem würden sie für qualitativ hochwertige Produkte sorgen.
Die Lobster Technology Holding Aktiengesellschaft sei ein Unternehmen, welches auf dem IT-Markt agiere und seinen Kunden Storage- und Serversysteme anbiete. Dieser Markt sei, wie schon weiter oben beschrieben, höchstinteressant und könne ein explosives Wachstum vorweisen. Durch das Internet und durch die Zunahme von Multimedia-Anwendungen nehme das Datenaufkommen stetig zu, eine gute Konjunktur in Europa fördere dieses Wachstum zursätzlich und daher sollte der Berliner IT-Dienstleister gute Umsätze in den nächsten Jahren vorweisen können. Nach 15,242 Millionen Euro Umsatz im Geschäftsjahr 1999/2000 würden 2000/2001 Erwartungen zufolge zwar keine Steigerungen beim Umsatz zu verzeichnen sein, jedoch sollten 2001/2002 bereits 23,302 Millionen Euro realisiert werden können, im darauffolgenden Jahr sollen es anschließend 33,116 Millionen Euro sein. Desweiteren solle im Jahr 2001/2002 der Break-Even-Point erreicht werden, es werde mit einem Betriebsergebnis in Höhe von 673.000 Euro gerechnet.
Mit einer Marktkapitalisierung von weniger als 20 Millionen Euro gehöre die Lobster AG zu den Small Caps des Neuen Marktes in Deutschland. Im Peer Group Vergleich erscheine das Unternehmen daher stark unterbewertet, Konkurrenten wie ArtStor würdenn eine Marktkapitalisierung im Bereich jenseits der 100 Millionen Grenze aufweisen, Cope liege sogar über der 200 Millionen Marke. Für das Jahr 2001/2002 errechne sich ein KGV von 22,99 und ein KUV von 0,66. Auch diese beiden Werte würden, nach Ansicht der Analysten, im Branchenvergleich im untersten Bereich liegen. Möchte man einer kürzlich veröffentlichen Aktien-Analyse einer angesehenen Bank Glauben schenken, so würde sich ein fairer Wert je Anteilsschein von 22,33 Euro ergeben, aufgrund eines Risikoabschlags in Höhe von 50 Prozent würde das Kursziel immerhin noch 11,20 Euro betragen.
Die Analysten von Trading Division teilen diese Ansicht größtenteils und sehen die Zukunft des Berliner Unternehmens positiv. Im Geschäftsjahr 2000/2001 sollten bedingt durch Umstrukturierungsmassnahmen keine Wunder im Finanzplan zu erwarten sein, zunächst sollte es das vorrangige Ziel des IT-Anbieters sein, das Vertrauen der Anleger zurückzugewinnen. Ein erster erfolgreicher Schritt in diese Richtung sei das Erreichen der revidierten Planzahlen für das Jahr 1999/2000 gewesen. Könne man auch in Zukunft weitere positive Meldungen verlauten lassen, sollte der Kurs wieder deutlich anziehen und in Bereiche von 14 Euro steigen.
Die Experten von Trading Division würden berichten, wenn sich an ihrer Einstellung etwas grundlegendes ändere, momentan würden sie die Lobster Technology Holding AG mit dem Urteil: Langfristig kaufen einstufen.
Enttäuschungen des letzten Jahres sei ein immer noch anhaltender und umfangreicher Restrukturierungsprozess gefolgt. Der Chart hingegen erwecke einen traurigen Eindruck und gleiche lange Zeit einer Talfahrt, die seinesgleichen suche, seit einigen Wochen allerdings setze der Kurs trotz eines schwierigen und schlechten Marktumfeldes an der Börse zu einem leichten Aufwärtstrend an.
Eine herbe Enttäuschung habe die Anlegerschaft und die Analystenschar Anfang des Jahres bei der Präsentation der Unternehmenszahlen für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 1999/2000 erleben müssen. 75 Prozent habe man unter den Planzahlen beim Umsatz gelegen, eine Zahl, die der Markt nicht verzeihe, sondern bitter bestrafe, so auch bei Lobster geschehen, der Kurs sei innerhalb weniger Tage um mehr als 40 Prozent eingebrochen, das Vertrauen in die Vorstände der Aktiengesellschaft sei erschüttert. Auf die einzelnen Umstände dieser Katastrophe würden di Analysten von Trading Division nicht näher eingehen, fest stehe nur, dass man sich ordentlich bei der Planung verzettelt habe und viel zu optimistisch gewesen sei.
Die Beteiligung an der mention Software GmbH, welche einhundert Prozent betragen habe, sei aufgrund hoher Investitionen und unzureichenden Umsätzen am 31. März des laufenden Jahres verkauft worden. Die hundertprozentige Beteiligung an LXCO sei mit dem Verlust des Joint-Venture Partners Mylex Cooperation an IBM und dem damit verbundenen Wegfall des Vertriebsweges ebenfalls uninteressant, ein Verkauf sei zwingend notwendig gewesen und wäre schließlich am 01. Juli 2000 ausgeführt worden. Mit diesen Schritten sei die strategische Neuausrichtung des Unternehmens eingeleitet worden. Der Verkauf einer weiteren Beteiligung stehe kurz bevor und soll bis spätestens zum 31.12.2000 ausgeführt werden.
Die strategische Neuausrichtung des Unternehmens, das Geschäftsfeld in Zukunft alleinig auf den Bereich Storage Solutions auszurichten, erscheine Leon Müller, dem zuständigen Analysten von Trading Division, sehr sinnvoll. Diese Ansicht werde von einer Studie der International Data Corporation (IDC) untermauert, demnach solle der Storage-Markt in den Jahren von 1999 bis 2003 um rund 65 Prozent per anno wachsen. Der Grund für dieses exorbitant hohe Wachstum sei ein kontinuierlich zunehmendes Datenaufkommen und ein daraus resultierender Bedarf nach Komplettlösungen in diesem Bereich. Weiterhin spreche für die Lobster AG die Tatsache, dass man bei einem Blick in das Kundenbuch zahlreiche namhafte Unternehmen der New Economy wiederfindee, so beispielsweise MobilCom, freenet und WEB.DE. Kooperationen mit Weltmarktführern wie IBM, EMC und Network Appliance würden Lobster einen sehr guten Ruf in der Branche verschaffen und zudem würden sie für qualitativ hochwertige Produkte sorgen.
Die Lobster Technology Holding Aktiengesellschaft sei ein Unternehmen, welches auf dem IT-Markt agiere und seinen Kunden Storage- und Serversysteme anbiete. Dieser Markt sei, wie schon weiter oben beschrieben, höchstinteressant und könne ein explosives Wachstum vorweisen. Durch das Internet und durch die Zunahme von Multimedia-Anwendungen nehme das Datenaufkommen stetig zu, eine gute Konjunktur in Europa fördere dieses Wachstum zursätzlich und daher sollte der Berliner IT-Dienstleister gute Umsätze in den nächsten Jahren vorweisen können. Nach 15,242 Millionen Euro Umsatz im Geschäftsjahr 1999/2000 würden 2000/2001 Erwartungen zufolge zwar keine Steigerungen beim Umsatz zu verzeichnen sein, jedoch sollten 2001/2002 bereits 23,302 Millionen Euro realisiert werden können, im darauffolgenden Jahr sollen es anschließend 33,116 Millionen Euro sein. Desweiteren solle im Jahr 2001/2002 der Break-Even-Point erreicht werden, es werde mit einem Betriebsergebnis in Höhe von 673.000 Euro gerechnet.
Mit einer Marktkapitalisierung von weniger als 20 Millionen Euro gehöre die Lobster AG zu den Small Caps des Neuen Marktes in Deutschland. Im Peer Group Vergleich erscheine das Unternehmen daher stark unterbewertet, Konkurrenten wie ArtStor würdenn eine Marktkapitalisierung im Bereich jenseits der 100 Millionen Grenze aufweisen, Cope liege sogar über der 200 Millionen Marke. Für das Jahr 2001/2002 errechne sich ein KGV von 22,99 und ein KUV von 0,66. Auch diese beiden Werte würden, nach Ansicht der Analysten, im Branchenvergleich im untersten Bereich liegen. Möchte man einer kürzlich veröffentlichen Aktien-Analyse einer angesehenen Bank Glauben schenken, so würde sich ein fairer Wert je Anteilsschein von 22,33 Euro ergeben, aufgrund eines Risikoabschlags in Höhe von 50 Prozent würde das Kursziel immerhin noch 11,20 Euro betragen.
Die Analysten von Trading Division teilen diese Ansicht größtenteils und sehen die Zukunft des Berliner Unternehmens positiv. Im Geschäftsjahr 2000/2001 sollten bedingt durch Umstrukturierungsmassnahmen keine Wunder im Finanzplan zu erwarten sein, zunächst sollte es das vorrangige Ziel des IT-Anbieters sein, das Vertrauen der Anleger zurückzugewinnen. Ein erster erfolgreicher Schritt in diese Richtung sei das Erreichen der revidierten Planzahlen für das Jahr 1999/2000 gewesen. Könne man auch in Zukunft weitere positive Meldungen verlauten lassen, sollte der Kurs wieder deutlich anziehen und in Bereiche von 14 Euro steigen.
Die Experten von Trading Division würden berichten, wenn sich an ihrer Einstellung etwas grundlegendes ändere, momentan würden sie die Lobster Technology Holding AG mit dem Urteil: Langfristig kaufen einstufen.
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