Kretztechnik halten
04.07.00 00:00
NEMAX weekly
Die Analysten des Börsenbriefs NEMAX weekly raten dem Anleger, die Aktie von Kretztechnik (WKN 925955) zu halten.
Nach der Veröffentlichung eines mäßigen Halbjahresergebnisses habe Kretztechnik von allen am Neuen Markt gehandelten Aktien in der letzten Woche die höchsten Verluste hinnehmen müssen. Auch andere im Medizintechnik-Index zusammengefaßte Aktien hätten daraufhin nachgegeben. Kretztechnik habe zudem die Prognosen für das Gesamtjahr zurückschrauben müssen. Anstelle von bisher 109,3 Millionen Euro, würden die Österreicher nunmehr nur noch einen Umsatz von 99 Millionen Euro erwarten. Das technologisch führende Unternehmen im so genannten Segment für 3D-Ultraschallgeraete werde jetzt sicherlich ein halbes Jahr benötigen, um die schlechten Zahlen wieder auszubügeln. Der Vertrieb des bisherigen Spitzenprodukts von Kretztechnik habe unter den Markteinführungskosten für das neue Voluson 730-Geraet gelitten. Glaube man der Firmenleitung, dann sollten aber im zweiten Halbjahr rund 170 dieser medizintechnischen Geräte verkauft werden.
Die Analysten von NEMAX weekly seien überrascht, daß die Revision der Zahlen so kurz nach dem IPO erfolgt sei. Schließlich würden gerade Startups von der Phantasie leben, Planzahlen könnten übertroffen werden. Deshalb würden auch die meisten Unternehmen vor ihrem Börsengang in der Regel eher konservativ prognostizieren. Im Vergleich zu mächtigen etablierten Wettbewerbern wie Siemens und General Electric sei sowohl das Kurs-Gewinn- als auch das Kurs-Umsatz-Verhältnis noch immer überdurchschnittlich.
Da Kretztechnik aber eine exzellente Technologieplattform im Bereich der Sonographie zu bieten habe und das Unternehmen weiterhin stärker als der Markt wachsen würde, sollte die Aktie nun weiter gehalten werden. Ein Neueinstieg biete sich derzeit allerdings nicht an.
Nach der Veröffentlichung eines mäßigen Halbjahresergebnisses habe Kretztechnik von allen am Neuen Markt gehandelten Aktien in der letzten Woche die höchsten Verluste hinnehmen müssen. Auch andere im Medizintechnik-Index zusammengefaßte Aktien hätten daraufhin nachgegeben. Kretztechnik habe zudem die Prognosen für das Gesamtjahr zurückschrauben müssen. Anstelle von bisher 109,3 Millionen Euro, würden die Österreicher nunmehr nur noch einen Umsatz von 99 Millionen Euro erwarten. Das technologisch führende Unternehmen im so genannten Segment für 3D-Ultraschallgeraete werde jetzt sicherlich ein halbes Jahr benötigen, um die schlechten Zahlen wieder auszubügeln. Der Vertrieb des bisherigen Spitzenprodukts von Kretztechnik habe unter den Markteinführungskosten für das neue Voluson 730-Geraet gelitten. Glaube man der Firmenleitung, dann sollten aber im zweiten Halbjahr rund 170 dieser medizintechnischen Geräte verkauft werden.
Die Analysten von NEMAX weekly seien überrascht, daß die Revision der Zahlen so kurz nach dem IPO erfolgt sei. Schließlich würden gerade Startups von der Phantasie leben, Planzahlen könnten übertroffen werden. Deshalb würden auch die meisten Unternehmen vor ihrem Börsengang in der Regel eher konservativ prognostizieren. Im Vergleich zu mächtigen etablierten Wettbewerbern wie Siemens und General Electric sei sowohl das Kurs-Gewinn- als auch das Kurs-Umsatz-Verhältnis noch immer überdurchschnittlich.
Da Kretztechnik aber eine exzellente Technologieplattform im Bereich der Sonographie zu bieten habe und das Unternehmen weiterhin stärker als der Markt wachsen würde, sollte die Aktie nun weiter gehalten werden. Ein Neueinstieg biete sich derzeit allerdings nicht an.
