Kinowelt Marketperformer
04.02.00 00:00
SGZ-Bank
Die Analysten der SGZ-Bank stufen die Aktie der Kinowelt AG (WKN 628590) vorerst als Marketperformer ein.
Die Münchner Kinowelt, die mit einer Filmbibliothek von ca. 10.000 Titeln zu den größten Independents im deutschsprachigen Raum Europa gehöre, habe die Anleger mit der Ankündigung überrascht, sowohl einen eigenen Fernsehsender aufbauen zu wollen als auch eine Beteiligung an einem Multiplexkinobetreiber eingehen zu wollen.
Voraussetzung für den Aufbau eines frei empfangbaren Fernsehsenders sei eine Reichweite von ca. 30-40 Prozent. Nach Einschätzung der Analysten würden die geplanten Investitionen (ca. DM 100 Millionen) den Umsatz und Ertrag in den kommenden beiden Jahren belasten, insbesondere die angestrebten EBIT-Margen von 16 bzw. 18 Prozent werde nicht zu erreichen sein, da im Lizenzhandel weniger Erlöse erzielt und die Werbeeinnahmen zeitlich versetzt anfallen würden.
Darüber hinaus habe das Unternehmen bekannt gegeben, dass es bei der Neuvergabe der Fußballbundesligarechte mitbieten wolle. Dieses Angebot (ca. DM 700 Millionen) erstrecke sich auf die Rechte der gesamten Berichterstattung, also auch auf die Verwertung der Spiele über Internet und DVD. Das Unternehmen werde diese Investitionen voraussichtlich durch die Begebung einer Wandelanleihe finanzieren, da die Hauptversammlung schon ein Nennwertvolumen in Höhe von Euro 200 Millionen genehmigt habe. Zwar würden die angekündigten Investitionen den Kurs und die Umsatzplanung von Kinowelt bis zur Bekanntgabe neuer Planzahlen, die in zwei bis drei Monaten erwartet würden, weiter belasten, jedoch werde sich Kinowelt durch zwei konkrete Projekte im Bereich Internet ein interessantes Standbein schaffen. So würden mit der 51-prozentigen Beteiligung an der Drefa Produktion und Lizenz GmbH die Internet-Geschäfte gebündelt und insbesondere die E-Commerce-Lösungen weiter ausgebaut. Weiterhin sei eine 40 Prozent Beteiligung an einer Internet-Firma geplant, deren Börsengang für das erste Halbjahr 2000 vorgesehen sei.
Nach Meinung der SGZ-Bank Analysten reagiere Kinowelt mit diesen Aktivitäten auf das sich verändernde Marktumfeld und sichere sich durch die Free-TV-Vermarktung die gesamte Verwertungskette vom Kino über Video/DVD hin zum Merchandising und Free-TV. Der von den Landesmedienanstalten vorgeschriebene maximale Marktanteil von 40 Prozent könne von derzeit 10 Prozent noch deutlich ausgebaut werden. Die Analysten rechnen aufgrund des Verkaufsabschluss mit Filmen von Time Warner (Matrix, E-Mail für dich) in den nächsten Wochen mit positiven Impulsen.
Obwohl Sie von der langfristigen Strategie überzeugt sind, stufen sie die Kinowelt vorerst auf Marketperformer ein. Für eine Neubewertung erwarten die Analysten die revidierten Planzahlen sowie Details über die neue Strategie.
Die Münchner Kinowelt, die mit einer Filmbibliothek von ca. 10.000 Titeln zu den größten Independents im deutschsprachigen Raum Europa gehöre, habe die Anleger mit der Ankündigung überrascht, sowohl einen eigenen Fernsehsender aufbauen zu wollen als auch eine Beteiligung an einem Multiplexkinobetreiber eingehen zu wollen.
Darüber hinaus habe das Unternehmen bekannt gegeben, dass es bei der Neuvergabe der Fußballbundesligarechte mitbieten wolle. Dieses Angebot (ca. DM 700 Millionen) erstrecke sich auf die Rechte der gesamten Berichterstattung, also auch auf die Verwertung der Spiele über Internet und DVD. Das Unternehmen werde diese Investitionen voraussichtlich durch die Begebung einer Wandelanleihe finanzieren, da die Hauptversammlung schon ein Nennwertvolumen in Höhe von Euro 200 Millionen genehmigt habe. Zwar würden die angekündigten Investitionen den Kurs und die Umsatzplanung von Kinowelt bis zur Bekanntgabe neuer Planzahlen, die in zwei bis drei Monaten erwartet würden, weiter belasten, jedoch werde sich Kinowelt durch zwei konkrete Projekte im Bereich Internet ein interessantes Standbein schaffen. So würden mit der 51-prozentigen Beteiligung an der Drefa Produktion und Lizenz GmbH die Internet-Geschäfte gebündelt und insbesondere die E-Commerce-Lösungen weiter ausgebaut. Weiterhin sei eine 40 Prozent Beteiligung an einer Internet-Firma geplant, deren Börsengang für das erste Halbjahr 2000 vorgesehen sei.
Nach Meinung der SGZ-Bank Analysten reagiere Kinowelt mit diesen Aktivitäten auf das sich verändernde Marktumfeld und sichere sich durch die Free-TV-Vermarktung die gesamte Verwertungskette vom Kino über Video/DVD hin zum Merchandising und Free-TV. Der von den Landesmedienanstalten vorgeschriebene maximale Marktanteil von 40 Prozent könne von derzeit 10 Prozent noch deutlich ausgebaut werden. Die Analysten rechnen aufgrund des Verkaufsabschluss mit Filmen von Time Warner (Matrix, E-Mail für dich) in den nächsten Wochen mit positiven Impulsen.
Obwohl Sie von der langfristigen Strategie überzeugt sind, stufen sie die Kinowelt vorerst auf Marketperformer ein. Für eine Neubewertung erwarten die Analysten die revidierten Planzahlen sowie Details über die neue Strategie.
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