Kinowelt Halteposition
02.04.01 00:00
Neue Aktien weekly
In der letzten Woche ist die Aktie der Münchener Kinowelt (WKN 628590) ins Bodenlose gestürzt, berichten die Wertpapierexperten von „Neue Aktien weekly“.
In 2000 habe der Konzern einen deutlich niedrigeren operativen Gewinn als im Jahr zuvor erzielt. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) habe mit einem Betrag von 49 Mio. DM um nicht weniger als 16 Mio. DM unter dem Wert des Vorjahres gelegen. Zwar seien die Erlöse von 382,2 Mio. DM auf 608 Mio. DM geklettert. Noch im letzten Dezember habe der Konzern einen Umsatz für 2000 von 630 Mio. DM prognostiziert.
Das EBIT habe sich durch einmalige Sondereinflüsse signifikant verringert. Der größte Teil des Ergebnisrückgangs sei durch außerplanmäßige Abschreibungen im Bereich der Fußball-Merchandising verursacht worden. D.h. Lizenzen und Vorräte seien um 17 Mio. DM wertberichtigt worden. Ebenfalls werde das Ergebnis erheblich (13 Mio. DM) durch Investitionen in vier neu eröffnete Multiplex-Kinos sowie Schließungskosten für sechs unrentable Arthaus-Kinos belastet.
Analysten hätten vor der Bekanntgabe der Zahlen das EBIT auf 90 Mio. DM geschätzt – selbst ohne die genannten Sondereinflüsse würde das Unternehmen ein EBIT von 79 Mio. ausweisen und hätte damit sowohl die eigene Prognose von 101 Mio. DM als auch die Konsensus-Erwartungen der Analysten eindeutig verfehlt. Die Tatsache, dass man – mit oder ohne Sondereffekte – enttäuscht habe, sei auf eine Abschwächung im Lizenzgeschäft zurückzuführen. Die privaten TV-Anstalten würden sich mit Filmkäufen wegen derzeit geringerer Werbeeinnahmen spürbar zurückhalten, so dass der Rechtehandel derzeit unter Preisdruck stehe.
Es komme die anhaltende Akzeptanz des Fernsehpublikums für neue Formate wie Quiz-Shows oder RealitySoaps hinzu, die sowohl zielgruppenorientiert und auch erheblich kostengünstiger als Spielfilme produziert werden könnten. Da besonders der deutsche Markt durch ein Duopol aus Bertelsmann und Kirch charakterisiert werde, seien die Rechtehändler stark von den jeweiligen Trends der Senderfamilien abhängig.
Zwar decke Kinowelt inzwischen die komplette mediale Wertschöpfungskette ab, der Wert tauge jedoch aufgrund eines sich abschwächenden Lizenzgeschäfts, und auch einer zu erwartenden Fortsetzung der Konsolidierungswelle im Kinomarkt, trotz einer vermeintlich moderaten Bewertung, allenfalls als Halteposition.
In 2000 habe der Konzern einen deutlich niedrigeren operativen Gewinn als im Jahr zuvor erzielt. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) habe mit einem Betrag von 49 Mio. DM um nicht weniger als 16 Mio. DM unter dem Wert des Vorjahres gelegen. Zwar seien die Erlöse von 382,2 Mio. DM auf 608 Mio. DM geklettert. Noch im letzten Dezember habe der Konzern einen Umsatz für 2000 von 630 Mio. DM prognostiziert.
Analysten hätten vor der Bekanntgabe der Zahlen das EBIT auf 90 Mio. DM geschätzt – selbst ohne die genannten Sondereinflüsse würde das Unternehmen ein EBIT von 79 Mio. ausweisen und hätte damit sowohl die eigene Prognose von 101 Mio. DM als auch die Konsensus-Erwartungen der Analysten eindeutig verfehlt. Die Tatsache, dass man – mit oder ohne Sondereffekte – enttäuscht habe, sei auf eine Abschwächung im Lizenzgeschäft zurückzuführen. Die privaten TV-Anstalten würden sich mit Filmkäufen wegen derzeit geringerer Werbeeinnahmen spürbar zurückhalten, so dass der Rechtehandel derzeit unter Preisdruck stehe.
Es komme die anhaltende Akzeptanz des Fernsehpublikums für neue Formate wie Quiz-Shows oder RealitySoaps hinzu, die sowohl zielgruppenorientiert und auch erheblich kostengünstiger als Spielfilme produziert werden könnten. Da besonders der deutsche Markt durch ein Duopol aus Bertelsmann und Kirch charakterisiert werde, seien die Rechtehändler stark von den jeweiligen Trends der Senderfamilien abhängig.
Zwar decke Kinowelt inzwischen die komplette mediale Wertschöpfungskette ab, der Wert tauge jedoch aufgrund eines sich abschwächenden Lizenzgeschäfts, und auch einer zu erwartenden Fortsetzung der Konsolidierungswelle im Kinomarkt, trotz einer vermeintlich moderaten Bewertung, allenfalls als Halteposition.
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