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Fr, 17. April 2026, 16:41 Uhr

IM Internationalmedia

WKN: A0STYJ / ISIN: DE000A0STYJ1

IM Internationalmedia verkaufen


08.03.02 13:17
Consors Capital

Die Analysten von Consors Capital raten weiterhin die Aktie der IM Internationalmedia AG (WKN 548880) zu verkaufen.

IM Internationalmedia AG habe heute (08.03.2002) einen Conference Call veranstaltet. Seitens IM hätten folgende Personen teilgenommen: Florian Bollen (CEO), Andreas Konle (CFO), Caspar von Blomberg. Caspar von Blomberg sei seit 1. Dezember 2001 Vorstandsmitglied, er verantworte die Bereiche Unternehmensentwicklung und Personal. Vor seinem Eintritt sei er bei der AXA-Gruppe (Konzernentwicklung, Corporate Finance) und der Deutschen Bank (Konzernentwicklung, Investment Banking) tätig gewesen.

Rechnungslegung: Der CFO habe erklärt, dass man sich bzgl. des Zeitpunkts der Umsatzrealisierung an den strengeren US-GAAP-Richtlinien orientieren wolle. Dies bedeute, dass die Verbuchung von Umsätzen nicht mehr zum Auslieferungszeitpunkt erfolge, sondern erst mit dem "release date". Dies sei - nach bisherigem Kenntnisstand - der Grund für die unklare Umsatz- und Ergebnissituation des vergangenen Geschäftsjahres.

Die Gespräche mit der Prüfungsgesellschaft seien noch nicht abgeschlossen. Eine komplette Übernahme der US-GAAP-Vorschriften sei nicht vorgesehen, beispielsweise solle die Abschreibung der Verwertungsrechte weiterhin über 20 Jahre erfolgen.

Der Vorstand habe die Veränderung der Vertragsstruktur damit begründet, dass zukünftig höhere Umsätze (z.B. aus DVD-Verwertung) realisierbar seien. Darüber hinaus sei es möglich, an zusätzliche Erlösquellen (Soundtracks, Merchandising) zu partizipieren. Das durch die straight-distribution-deals gestiegene Risiko solle durch eine höhere Anzahl von Filmen geglättet werden. Die Analysten seien der Meinung, dass durch die geänderte Vertragsstruktur die Volatilität der Umsatz- und Ergebnisentwicklung zunehmen werde. Der kompensierende Effekt (höhere Anzahl von Filmen) sei zur Zeit nicht erkennbar.

Die Vorstände Sinclair und East blieben zunächst im IM-Vorstand. Eine Verlängerung der lock-up Fristen, die als vertrauensbildende Maßnahme aufgefasst werden könnte, sei nicht vorgesehen. Die testierten 2001er Zahlen sollen am 14. März auf der Analystenkonferenz vorgestellt werden. Zusätzlich solle ein Ausblick auf das 1. Quartal gezeigt werden. Ob Prognosen für das Geschäftsjahr 2002 abgegeben würden, sei noch unklar.

Die Analysten seien überzeugt, dass die Orientierung an den straight-distribution-deals das schwierige Marktumfeld im Filmrechtehandel reflektiere, also exogen begründet sei. Die daraus resultierende Umsatzrealisierung zum "release date" begründe die stärkere Akzeptanz des SOP 00-2 (US-GAAP). Das Management habe keine News geliefert, die eine Heraufstufung der Aktie rechtfertigen würden. Die Analysten würden hoffen, am 14. März bessere Indikationen für das laufende Geschäftsjahr und die Folgejahre zu erhalten.

Somit bewerten die Analysten von Consors Capital die IM Internationalmedia-Aktie weiterhin mit "verkaufen".





 
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