Intel Datenzentren übertünchen PC-Schwäche
23.08.11 13:34
Raiffeisen Centrobank
Wien (aktiencheck.de AG) - Leopold Salcher und Christian Hinterwallner, Analysten der Raiffeisen Centrobank, stufen die Aktie von Intel unverändert mit "kaufen" ein.
Der Nettogewinn habe mit USD 2,95 Mrd. ein Plus von 2,3% erreicht, der Gewinn je Aktie habe bei USD 0,59 (Konsensus: USD 0,51) gelegen. Der Umsatz sei dank anhaltend guter Nachfrage bei Datenzentren um 21,1% auf USD 13,03 Mrd. (Konsensus: USD 12,83 Mrd.) angestiegen. Bereinigt um die beiden Akquisitionen McAfee und Infineon Wireless (rd. USD 1 Mrd. Umsatzbeitrag) habe das organische Umsatzwachstum 11,8% betragen.
Für das laufende dritte Quartal prognostiziere Intel mit USD 14 Mrd. einen über dem aktuellen Konsensus (USD 13,5 Mrd.) liegenden Umsatz und somit ein sequenzielles Wachstum, die Bruttomarge werde bei 64% gesehen.
Intel habe seine eigene, im Vergleich mit den Marktforschungsunternehmen wie IDC/Gartner recht optimistische PC-Prognose (Wachstum im unteren zweistelligen Bereich), auf nunmehr acht bis zehn Prozent Stückwachstum nach unten genommen. Sehr zuversichtlich schätze Intel seine Geschäftsaussichten für den Server-Bereich ein, hier wolle der Konzern den Umsatz von rd. USD 10 Mrd. in 2011 innerhalb von fünf Jahren verdoppeln.
Auch wenn Intel bislang keine konkurrenzfähigen Lösungen für Smartphones und Tablets anbieten könne (derzeit sei kein einziges Smartphone und Tablet am Markt mit Intel-Prozessoren bestückt), so profitiere das Unternehmen laut Management trotzdem von der raschen Verbreitung dieser Geräte, da diese sehr datenintensiv seien und daher relativ hohe Investitionen in Server erfordere (ein Server pro 600 Smartphones bzw. pro 122 Tablets). Die Bruttomarge sei sequenziell von 67,2% auf 60,6% zurückgefallen.
Der weltweit größte Chiphersteller Intel habe im zweiten Quartal 2011 solide Zahlen vorlegen können. Das Unternehmen habe von einer guten Unternehmensnachfrage profitiert, welche die PC-Schwäche leicht habe überkompensieren können.
Angesichts der sehr günstigen Bewertung wiederholen die Analysten der Raiffeisen Centrobank ihre "kaufen"-Einschätzung für die Inte-Aktie. (Analyse vom 22.08.2011) (23.08.2011/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Der Nettogewinn habe mit USD 2,95 Mrd. ein Plus von 2,3% erreicht, der Gewinn je Aktie habe bei USD 0,59 (Konsensus: USD 0,51) gelegen. Der Umsatz sei dank anhaltend guter Nachfrage bei Datenzentren um 21,1% auf USD 13,03 Mrd. (Konsensus: USD 12,83 Mrd.) angestiegen. Bereinigt um die beiden Akquisitionen McAfee und Infineon Wireless (rd. USD 1 Mrd. Umsatzbeitrag) habe das organische Umsatzwachstum 11,8% betragen.
Für das laufende dritte Quartal prognostiziere Intel mit USD 14 Mrd. einen über dem aktuellen Konsensus (USD 13,5 Mrd.) liegenden Umsatz und somit ein sequenzielles Wachstum, die Bruttomarge werde bei 64% gesehen.
Auch wenn Intel bislang keine konkurrenzfähigen Lösungen für Smartphones und Tablets anbieten könne (derzeit sei kein einziges Smartphone und Tablet am Markt mit Intel-Prozessoren bestückt), so profitiere das Unternehmen laut Management trotzdem von der raschen Verbreitung dieser Geräte, da diese sehr datenintensiv seien und daher relativ hohe Investitionen in Server erfordere (ein Server pro 600 Smartphones bzw. pro 122 Tablets). Die Bruttomarge sei sequenziell von 67,2% auf 60,6% zurückgefallen.
Der weltweit größte Chiphersteller Intel habe im zweiten Quartal 2011 solide Zahlen vorlegen können. Das Unternehmen habe von einer guten Unternehmensnachfrage profitiert, welche die PC-Schwäche leicht habe überkompensieren können.
Angesichts der sehr günstigen Bewertung wiederholen die Analysten der Raiffeisen Centrobank ihre "kaufen"-Einschätzung für die Inte-Aktie. (Analyse vom 22.08.2011) (23.08.2011/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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