Int. Rentenmarkt ohne Schwung
06.07.01 14:36
GZ-Bank
In der vergangenen Woche war die Entwicklung am Rentenmarkt nur von wenig Bewegung geprägt, so die Analysten der GZ-Bank.
Das Ausbleiben einer Zinssenkung durch die Europäische Zentralbank habe die Märkte wenig beeinflusst. Aufgrund von Äußerungen des EZB-Präsidenten bereits im Vorfeld der Sitzung sei dieser Beschluss bereits in den Kursen vorweg genommen worden . Duisenberg habe einmal mehr betont, dass die momentane kräftige Preisniveauentwicklung vor allem auf Sondereffekte zurückzuführen sei und mittelfristig abflauen sollte. Das Ausbleiben des Zinsschritts und die dadurch einmal mehr gedämpften Konjunkturhoffnungen dürften unter anderem als Grund dafür anzusehen sein, dass der Euro erstmals seit November letzten Jahres die Marke von 0,84 US-Dollar unterschritten habe.
Die zur Veröffentlichung anstehenden Konjunkturindikatoren für Euroland bzw. Deutschland dürften kaum positiv überraschen. So müsse von einem neuerlichen Rückgang der deutschen Industrieproduktion ausgegangen werden. Insofern könne in den nächsten Tagen beim nominalen Außenwert des Euros mit einem Test des Rekordtiefs von 0,8225 Dollar gerechnet werden. Dem Rentenmarkt sollte in dieser Woche die anhaltende Schwäche der Aktienmärkte im Zusammenhang mit neuen Gewinnwarnungen zu Gute kommen.
Für den Anleger bekräftigten die Analysten weiterhin ihre Empfehlung mittlere bis längere Laufzeiten überzugewichten, da sie in den nächsten Monaten mit einem sich aufhellenden Inflationsumfeld rechnen.
Das Ausbleiben einer Zinssenkung durch die Europäische Zentralbank habe die Märkte wenig beeinflusst. Aufgrund von Äußerungen des EZB-Präsidenten bereits im Vorfeld der Sitzung sei dieser Beschluss bereits in den Kursen vorweg genommen worden . Duisenberg habe einmal mehr betont, dass die momentane kräftige Preisniveauentwicklung vor allem auf Sondereffekte zurückzuführen sei und mittelfristig abflauen sollte. Das Ausbleiben des Zinsschritts und die dadurch einmal mehr gedämpften Konjunkturhoffnungen dürften unter anderem als Grund dafür anzusehen sein, dass der Euro erstmals seit November letzten Jahres die Marke von 0,84 US-Dollar unterschritten habe.
Die zur Veröffentlichung anstehenden Konjunkturindikatoren für Euroland bzw. Deutschland dürften kaum positiv überraschen. So müsse von einem neuerlichen Rückgang der deutschen Industrieproduktion ausgegangen werden. Insofern könne in den nächsten Tagen beim nominalen Außenwert des Euros mit einem Test des Rekordtiefs von 0,8225 Dollar gerechnet werden. Dem Rentenmarkt sollte in dieser Woche die anhaltende Schwäche der Aktienmärkte im Zusammenhang mit neuen Gewinnwarnungen zu Gute kommen.
Für den Anleger bekräftigten die Analysten weiterhin ihre Empfehlung mittlere bis längere Laufzeiten überzugewichten, da sie in den nächsten Monaten mit einem sich aufhellenden Inflationsumfeld rechnen.
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