Int. Börsen verunsichert
13.07.01 13:32
GZ-Bank
Auch wenn die vergangene Woche an den meisten Börsenplätzen versöhnlich beendet wurde, zeigten sich dennoch auch zu Beginn dieser Woche aufgrund weiterer Gewinnwarnungen, u. a. von Compaq und Corning, sowie schwacher US-Arbeitsmarktdaten aus der Vorwoche die bereits bekannten Unsicherheiten und Belastungsfaktoren, so die Analysten der GZ-Bank.
Zwar hätten in Anbetracht einiger zufriedenstellender Unternehmensmeldungen wie z. B. von Yahoo, Microsoft oder auch General Electric neue Hoffnungen darüber aufgekeimt, dass sich die aktuelle Abschwächungsphase langsam ihrem Ende nähere, allerdings erschienen derartige Überreaktionen an der Börse zunächst eher von temporärer Bedeutung zu sein. Man gebe daher nochmals zu bedenken, dass ein Erreichen der zuvor bereits nach unten revidierten Prognosen meistens noch kein fundamentales Qualitäts- respektive Kaufkriterium darstelle.
Insbesondere nachdem sich viele Firmen für den Rest des Jahres immer noch skeptisch zeigten. Besonders stark sei in diesem Zusammenhang die Reaktion der Börse auf die Meldungen von Motorola ausgefallen. Obwohl der Handyproduzent seine Gewinnprognose für das 2. Halbjahr nach unten habe revidieren müssen, sei die Aktie nach der Ankündigung um rund 16% gestiegen, da man unter anderem in Aussicht gestellt habe, dass sich die wirtschaftliche Abkühlung in den relevanten Teilmärkten wohl ihrem Ende nähern würde. Ex zeige sich daran, wie empfänglich der Markt mittlerweile für ansatzweise positive Meldungen sei, auch wenn sich deren Effekte auf die Unternehmen mitunter erst in einigen Monaten bemerkbar machten. Man sehe in einer derartigen "Strohhalmphilosophie" allenfalls erste vorsichtige Anzeichen einer Stabilisierung. Für eine nachhaltige Trendwende bedürfe es allerdings noch deutlicherer Impulse von makro- und mikroökonomischer Seite. Bis dahin sollten sich die Aktienmärkte den Anlegern weiterhin äußerst volatil präsentieren.
Es erscheine den Analysten der GZ-Bank anhaltend sinnvoll, sich bei Investitionen am Aktienmarkt auf fundamental solide Werte zu konzentrieren. Dazu gehörten unter anderem die Titel von Ahold sowie General Electric.
Zwar hätten in Anbetracht einiger zufriedenstellender Unternehmensmeldungen wie z. B. von Yahoo, Microsoft oder auch General Electric neue Hoffnungen darüber aufgekeimt, dass sich die aktuelle Abschwächungsphase langsam ihrem Ende nähere, allerdings erschienen derartige Überreaktionen an der Börse zunächst eher von temporärer Bedeutung zu sein. Man gebe daher nochmals zu bedenken, dass ein Erreichen der zuvor bereits nach unten revidierten Prognosen meistens noch kein fundamentales Qualitäts- respektive Kaufkriterium darstelle.
Insbesondere nachdem sich viele Firmen für den Rest des Jahres immer noch skeptisch zeigten. Besonders stark sei in diesem Zusammenhang die Reaktion der Börse auf die Meldungen von Motorola ausgefallen. Obwohl der Handyproduzent seine Gewinnprognose für das 2. Halbjahr nach unten habe revidieren müssen, sei die Aktie nach der Ankündigung um rund 16% gestiegen, da man unter anderem in Aussicht gestellt habe, dass sich die wirtschaftliche Abkühlung in den relevanten Teilmärkten wohl ihrem Ende nähern würde. Ex zeige sich daran, wie empfänglich der Markt mittlerweile für ansatzweise positive Meldungen sei, auch wenn sich deren Effekte auf die Unternehmen mitunter erst in einigen Monaten bemerkbar machten. Man sehe in einer derartigen "Strohhalmphilosophie" allenfalls erste vorsichtige Anzeichen einer Stabilisierung. Für eine nachhaltige Trendwende bedürfe es allerdings noch deutlicherer Impulse von makro- und mikroökonomischer Seite. Bis dahin sollten sich die Aktienmärkte den Anlegern weiterhin äußerst volatil präsentieren.
Es erscheine den Analysten der GZ-Bank anhaltend sinnvoll, sich bei Investitionen am Aktienmarkt auf fundamental solide Werte zu konzentrieren. Dazu gehörten unter anderem die Titel von Ahold sowie General Electric.
