Int. Börsen unter Druck
10.08.01 14:37
GZ-Bank
Erneut wurden die Börsen in dieser Woche von den makro- und mikroökonomischen Belastungen massiv in ihren Bann gezogen, so die Analysten der GZ-Bank.
Zwar sei der von einer renommierten Investmentbank für die USA prognostizierte Crash ausgeblieben, dennoch gäben die derzeitigen Entwicklungen noch immer ausreichenden Anlass zur Sorge. Den Höhepunkt der negativen Meldungen habe der Chemie-/Pharmakonzern Bayer markiert, der mit seiner neuen Gewinnwarnung vom Mittwoch die Börsen in Mitleidenschaft gezogen habe. Auch wenn Bayers derzeitige Probleme stark von unternehmensspezifischen Belastungen geprägt seien, zeigten sich doch auch zahlreiche Schwierigkeiten, die sich auf eine ganze Vielzahl von Werten übertragen ließen.
Die konjunkturelle Abschwächung, die dabei in den USA, aber speziell in Europa bzw. Deutschland, noch immer kein Ende zu finden scheine, wirke sich noch immer negativ auf die Umsatz- und Ertragsdynamik vieler Unternehmen aus. Man bleibe diesbezüglich der mehrfach geäußerten Erwartung treu, wonach auch im laufenden 3. Quartal mit weiteren negativen Gewinnrevisionen zu rechnen sein werde. Auch wenn in den vergangenen Monaten einige Unternehmen, Sektoren oder Märkte in ihren Bewertungen zunächst ein vergleichsweise angemessenes, bisweilen auf den ersten Blick sogar attraktives Niveau erreicht hätten, werde dies durch die nahezu kontinuierliche Rücknahme der Prognosen zunehmend in Frage gestellt.
Das Rückschlagspotenzial des Marktes sehe man zwar auf dem derzeitigen Niveau fundamental als begrenzt an, dennoch erwarte man weiterhin starke Kursausschläge. In Anbetracht des sich dabei in der letzten Woche beschleunigten Abwärtstrends sollte daher das Augenmerk der Anleger zunächst auf eine nachhaltigere Stabilisierung des Marktes gerichtet sein.
Auch wenn zunehmend eine Vielzahl der defensiveren Unternehmen vom schwachen Marktumfeld tangiert werden, empfehlen die Experten der GZ-Bank dennoch derartige Investments zu bevorzugen. Werte wie Aegon und Suez weisen diesbezüglich interessante Perspektiven auf.
Zwar sei der von einer renommierten Investmentbank für die USA prognostizierte Crash ausgeblieben, dennoch gäben die derzeitigen Entwicklungen noch immer ausreichenden Anlass zur Sorge. Den Höhepunkt der negativen Meldungen habe der Chemie-/Pharmakonzern Bayer markiert, der mit seiner neuen Gewinnwarnung vom Mittwoch die Börsen in Mitleidenschaft gezogen habe. Auch wenn Bayers derzeitige Probleme stark von unternehmensspezifischen Belastungen geprägt seien, zeigten sich doch auch zahlreiche Schwierigkeiten, die sich auf eine ganze Vielzahl von Werten übertragen ließen.
Das Rückschlagspotenzial des Marktes sehe man zwar auf dem derzeitigen Niveau fundamental als begrenzt an, dennoch erwarte man weiterhin starke Kursausschläge. In Anbetracht des sich dabei in der letzten Woche beschleunigten Abwärtstrends sollte daher das Augenmerk der Anleger zunächst auf eine nachhaltigere Stabilisierung des Marktes gerichtet sein.
Auch wenn zunehmend eine Vielzahl der defensiveren Unternehmen vom schwachen Marktumfeld tangiert werden, empfehlen die Experten der GZ-Bank dennoch derartige Investments zu bevorzugen. Werte wie Aegon und Suez weisen diesbezüglich interessante Perspektiven auf.
