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Fr, 17. April 2026, 15:20 Uhr

Int. Börsen in schlechter Stimmung


06.07.01 14:30
GZ-Bank

Nachdem man in der vergangenen Woche den Zinsschritt der US-Notenbank nachträglich mit Zufriedenheit und steigenden Notierungen am Aktienmarkt quittierte, drehte sich diese Woche erneut die Stimmung der Marktteilnehmer, so die Analysten der GZ-Bank.

Unsicherheit, Lethargie und anhaltender Pessimismus blieben damit neben den konjunkturellen Belastungen die dominierenden Faktoren an den Börsen. Wie erwartet habe die EZB am Donnerstag die Zinsen im Euroraum unverändert belassen, was angesichts des noch immer im Vordergrund stehenden Inflationsdrucks nicht anders zu erwarten gewesen sei. Zwar werde sich nach Einschätzung der GZ-Bank Analysten der Zinssenkungsspielraum in den kommenden Wochen wieder sukzessive erhöhen, dennoch dürften positive Konjunktur- und Unternehmensdaten besonders aus Europa zunächst weiterhin Mangelware bleiben und allenfalls mit einem entsprechenden Time-lag wieder für stimulierende Impulse sorgen.

Der von der GZ-Bank in den vergangenen Wochen mehrfach prognostizierte Trend zu negativen Gewinnrevisionen aus den zyklischen und technologieorientierten Sektoren habe derweil auch in dieser Woche seine Fortsetzung gefunden. Exemplarisch seien an dieser Stelle die Gewinnwarnungen von AMD, EMC und Marconi sowie die Revidierung der Jahresprognosen des VCI für die chemische Industrie in Deutschland genannt. Auch für die kommenden Wochen dürfte sich die uneinheitliche Tendenz an den nationalen und internationalen Aktienmärkten noch nicht spürbar verringern. Aufgrund der fundamentalen Daten sowie der markttechnischen und marktpsychologischen Gegebenheiten lasse sich eine nachhaltige Kurserholung an den Märkten derzeit ohnehin nur unzureichend rechtfertigen.

Wer ungeachtet der schwierigen Verfassung an den Märkten über einen Einstieg in Einzelengagements nachdenke, sollte nach Ansicht der GZ-Bank neben defensiven Investments vor allem fundamental solide Unternehmen bevorzugen. Hierzu zähle die GZ-Bank in dieser Woche die Aktien von American International Group, BMW und General Electric.



 
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