Int. Börsen auf Talfahrt
17.08.01 14:41
GZ-Bank
Die Talfahrt an den Börsen setzte sich auch in dieser Woche unvermindert fort, so die Analysten der GZ-Bank.
Dabei sei erneut der deutsche Aktienmarkt besonders hart getroffen und habe, innerhalb seines nunmehr seit März letzten Jahres andauernden Abwärtstrends, im Verlauf des Handels sogar neue Tiefststände markiert. Lethargie, Unsicherheit und schwache Fundamentaldaten prägten dabei noch immer das Bild. Nachdem die Quartalsberichterstattungssaison nahezu abgeschlossen sei, dürfte sich die Flut von Unternehmensmeldungen zunächst zwar etwas abschwächen, allerdings erwarte man dadurch für den Markt nach wie vor keine signifikanten und nachhaltigen positiven Impulse.
Auch die Aussagen der meisten Unternehmen, die in den vergangenen Wochen ihre Ergebnisse gemeldet hätten, deuteten an, dass an eine rasche Erholung an den Märkten nach wie vor nicht zu denken sei. Aufgrund der mittlerweile vereinzelt stark zurückgekommenen Notierungen erscheine allerdings eine Fortsetzung des Abwärtstrends allenfalls unter charttechnischen und marktpsychologischen Gründen zu rechtfertigen. Fundamental spiegele sich eine Vielzahl von Belastungsfaktoren bereits in den Kursen wider. Die Hoffnung der Marktteilnehmer richte sich derweil auf die konjunkturelle Entwicklung der weltwirtschaftlich maßgeblichen Regionen.
Trotz der momentanen Konjunkturschwäche scheine vor allem die USA über das aussichtsreichste Erholungspotenzial zu verfügen. Ein Umstand, der mit einiger Zeitverzögerung auch den angeschlagenen Volkswirtschaften in Europa und speziell in Deutschland zu Gute kommen sollte. Man erwarte, dass eine derartige Entwicklung in den kommenden Monaten an den Aktienmärkten, vorbehaltlich eines zunächst anhaltend schwachen 3. Quartals, zunehmend stärkere Beachtung finden sollte.
Vorzeitige Euphorie scheint somit zwar noch immer nicht angebracht, jedoch wäre es nach Ermessen der GZ-Analysten durchaus überlegenswert, in der aktuellen Schwächephase, unter längerfristigen Überlegungen, eine interessante Positionierungschance zu sehen. Ausgewählte Werte wie E.ON und Procter & Gamble böten hierbei noch immer gute Perspektiven.
Dabei sei erneut der deutsche Aktienmarkt besonders hart getroffen und habe, innerhalb seines nunmehr seit März letzten Jahres andauernden Abwärtstrends, im Verlauf des Handels sogar neue Tiefststände markiert. Lethargie, Unsicherheit und schwache Fundamentaldaten prägten dabei noch immer das Bild. Nachdem die Quartalsberichterstattungssaison nahezu abgeschlossen sei, dürfte sich die Flut von Unternehmensmeldungen zunächst zwar etwas abschwächen, allerdings erwarte man dadurch für den Markt nach wie vor keine signifikanten und nachhaltigen positiven Impulse.
Trotz der momentanen Konjunkturschwäche scheine vor allem die USA über das aussichtsreichste Erholungspotenzial zu verfügen. Ein Umstand, der mit einiger Zeitverzögerung auch den angeschlagenen Volkswirtschaften in Europa und speziell in Deutschland zu Gute kommen sollte. Man erwarte, dass eine derartige Entwicklung in den kommenden Monaten an den Aktienmärkten, vorbehaltlich eines zunächst anhaltend schwachen 3. Quartals, zunehmend stärkere Beachtung finden sollte.
Vorzeitige Euphorie scheint somit zwar noch immer nicht angebracht, jedoch wäre es nach Ermessen der GZ-Analysten durchaus überlegenswert, in der aktuellen Schwächephase, unter längerfristigen Überlegungen, eine interessante Positionierungschance zu sehen. Ausgewählte Werte wie E.ON und Procter & Gamble böten hierbei noch immer gute Perspektiven.
