Init kaufen
22.03.02 13:49
Consors Capital
Die Analysten von Consors Capital raten die Aktien von Init (WKN 575980) zu kaufen.
Die Karlsruher Init AG habe gute Zahlen für das Geschäftsjahr 2001 vorgelegt. Mit einem Umsatzwachstum von 35,9% auf nunmehr 31,1 Mio. Euro und einem Anstieg des Ergebnisses je Aktie nach DVFA/5G auf 0,28 Euro würden die Analysten einen Return on Equity von 12,27% errechnen. Erfreulich stimme auch der Ausblick des Unternehmens, denn der Auftragseingang von 12 Mio. Euro allein für die ersten 2 Monate 2002 sichere die Umsatzplanung des Unternehmens (ca. 41 Mio. Euro) weitgehend ab. Beim EBIT -Ziel werde die Gesellschaft selbstentwickelte Software zukünftig äußerst konservativ aktivieren.
Dadurch könnte zwar das EBIT -2002 geringer ausfallen als zunächst erwartet. Dieser Effekt sollte aber durch geringere Abschreibungen in den Folgejahren größtenteils kompensiert werden, was bereits bei den EPS-Schätzungen der Analysten für 2003 deutlich werde. Zudem sollte die konservative Aktivierungspolitik zu einer höheren Stetigkeit und Vergleichbarkeit der operativen Aktivitäten des Unternehmens beitragen.
Die zunehmende Bedeutung des öffentlichen Nahverkehrs und die akuten Probleme der Großstädte mit wachsender Belastung durch Individualverkehr könne man am Beispiel des Großraums London veranschaulichen. So wolle der Londoner Bürgermeister Ken Livingstone die Investitionen in den öffentlichen Nahverkehr von gegenwärtig 1,5 Mrd. Pfund auf 3,2 Mrd. Pfund pro Jahr hochfahren. Zudem sollten Autofahrer bei Einfahrt in die Innenstadt eine Gebühr von 5 Pfund entrichten. Die Analysten von Consors Capital glauben, dass die Verkehrsprobleme Londons symptomatisch für andere Ballungszentren in den USA und Europa sind und deshalb Init-Produkte einen wesentlichen Beitrag zur Steigerung der Effizienz und des Komforts im öffentlichen Nahverkehr leisten können.
Die Analysten gingen davon aus, dass es - ungeachtet einer stark wachsenden Nachfrage nach Init Produkten - auch innerhalb des Unternehmens möglich sei, zusätzliche Potenziale zu erschließen. Vor allem durch die Ausweitung der geschäftlichen Aktivitäten in den USA und Europa biete sich die Chance, den Kreis der Zulieferer des Unternehmens international auszuweiten und Wechselkursrisiken bereits im Vorfeld wirksam zu begegnen.
Bewertungstechnisch erscheine die Init AG vor allem wegen der dynamischen Gewinnentwicklung noch moderat bewertet. Bei einem CAGR von 61,3 und einem KGV auf Basis des Jahres 2002 von 22,42 ergebe sich eine Price/Earnings to Growth Ratio von 0,36, was für eine Unterbewertung der Aktie spreche.
Init sei am ehesten mit der am Neuen Markt notierten Funkwerk AG vergleichbar. Die IVU Traffic Technologies AG, die sich wesentlich stärker auf Softwarelösungen spezialisiert habe, wäre ebenfalls zum Vergleich geeignet, habe aber aufgrund vorheriger Akquisitionen wirtschaftliche Schwierigkeiten, die einen Vergleich mit Init zum gegenwärtigen Zeitpunkt erschweren würden. Daher halte man an dieser Stelle einen direkten Vergleich zwischen Funkwerk und Init für eine adäquate Bewertungsmethode. Lege man die EPS Schätzungen für Funkwerk zugrunde (EPS 2002e 0,96 Euro; EPS 2003e 1,33 Euro), so ergäbe sich ein theoretischer Wert der Init Aktie von 7,94 Euro auf Basis des Jahres 2002 und 9,09 Euro auf Basis des Jahres 2003.
Der DCF Fair-Value liege nunmehr bei 8,67 Euro(vorher 7,20 Euro) und damit zwischen den beiden oben genannten Werten. Wesentlicher Grund für die Erhöhung des Fair Value in dem Modell sei der Beta-Faktor der Init Aktie, der empirisch seit dem Börsengang mit einem Wert unter 1 anzusetzen sei. Die Analysten hielten nunmehr bei der Init-Aktie einen Beta Faktor von 0,8 (Emission 1,3) für angemessen, der aber angesichts der relativen Kürze der Zeitreihe immer noch über dem empirischen Wert liege. Zudem halte man es nach der Vorlage des Jahresergebnisses für angemessen, das DCF-Risikoprofil zugunsten des Unternehmens anzupassen.
Daher empfehlen die Analysten von Consors Capital die Aktie der Init AG weiterhin zum Kauf.
Die Karlsruher Init AG habe gute Zahlen für das Geschäftsjahr 2001 vorgelegt. Mit einem Umsatzwachstum von 35,9% auf nunmehr 31,1 Mio. Euro und einem Anstieg des Ergebnisses je Aktie nach DVFA/5G auf 0,28 Euro würden die Analysten einen Return on Equity von 12,27% errechnen. Erfreulich stimme auch der Ausblick des Unternehmens, denn der Auftragseingang von 12 Mio. Euro allein für die ersten 2 Monate 2002 sichere die Umsatzplanung des Unternehmens (ca. 41 Mio. Euro) weitgehend ab. Beim EBIT -Ziel werde die Gesellschaft selbstentwickelte Software zukünftig äußerst konservativ aktivieren.
Dadurch könnte zwar das EBIT -2002 geringer ausfallen als zunächst erwartet. Dieser Effekt sollte aber durch geringere Abschreibungen in den Folgejahren größtenteils kompensiert werden, was bereits bei den EPS-Schätzungen der Analysten für 2003 deutlich werde. Zudem sollte die konservative Aktivierungspolitik zu einer höheren Stetigkeit und Vergleichbarkeit der operativen Aktivitäten des Unternehmens beitragen.
Die zunehmende Bedeutung des öffentlichen Nahverkehrs und die akuten Probleme der Großstädte mit wachsender Belastung durch Individualverkehr könne man am Beispiel des Großraums London veranschaulichen. So wolle der Londoner Bürgermeister Ken Livingstone die Investitionen in den öffentlichen Nahverkehr von gegenwärtig 1,5 Mrd. Pfund auf 3,2 Mrd. Pfund pro Jahr hochfahren. Zudem sollten Autofahrer bei Einfahrt in die Innenstadt eine Gebühr von 5 Pfund entrichten. Die Analysten von Consors Capital glauben, dass die Verkehrsprobleme Londons symptomatisch für andere Ballungszentren in den USA und Europa sind und deshalb Init-Produkte einen wesentlichen Beitrag zur Steigerung der Effizienz und des Komforts im öffentlichen Nahverkehr leisten können.
Bewertungstechnisch erscheine die Init AG vor allem wegen der dynamischen Gewinnentwicklung noch moderat bewertet. Bei einem CAGR von 61,3 und einem KGV auf Basis des Jahres 2002 von 22,42 ergebe sich eine Price/Earnings to Growth Ratio von 0,36, was für eine Unterbewertung der Aktie spreche.
Init sei am ehesten mit der am Neuen Markt notierten Funkwerk AG vergleichbar. Die IVU Traffic Technologies AG, die sich wesentlich stärker auf Softwarelösungen spezialisiert habe, wäre ebenfalls zum Vergleich geeignet, habe aber aufgrund vorheriger Akquisitionen wirtschaftliche Schwierigkeiten, die einen Vergleich mit Init zum gegenwärtigen Zeitpunkt erschweren würden. Daher halte man an dieser Stelle einen direkten Vergleich zwischen Funkwerk und Init für eine adäquate Bewertungsmethode. Lege man die EPS Schätzungen für Funkwerk zugrunde (EPS 2002e 0,96 Euro; EPS 2003e 1,33 Euro), so ergäbe sich ein theoretischer Wert der Init Aktie von 7,94 Euro auf Basis des Jahres 2002 und 9,09 Euro auf Basis des Jahres 2003.
Der DCF Fair-Value liege nunmehr bei 8,67 Euro(vorher 7,20 Euro) und damit zwischen den beiden oben genannten Werten. Wesentlicher Grund für die Erhöhung des Fair Value in dem Modell sei der Beta-Faktor der Init Aktie, der empirisch seit dem Börsengang mit einem Wert unter 1 anzusetzen sei. Die Analysten hielten nunmehr bei der Init-Aktie einen Beta Faktor von 0,8 (Emission 1,3) für angemessen, der aber angesichts der relativen Kürze der Zeitreihe immer noch über dem empirischen Wert liege. Zudem halte man es nach der Vorlage des Jahresergebnisses für angemessen, das DCF-Risikoprofil zugunsten des Unternehmens anzupassen.
Daher empfehlen die Analysten von Consors Capital die Aktie der Init AG weiterhin zum Kauf.
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