Infineon kaufen
23.07.02 15:17
Consors Capital
Die Analysten von Consors Capital empfehlen die Infineon-Aktie (WKN 623100) zum Kauf.
Infineons Zahlen zum dritten Quartal 2002 (Bilanzstichtag 30.09.) hätten die Analysten trotz des weiterhin schwierigem Marktumfelds überzeugen können. Aufgrund einer leichten Nachfragebelebung in den Bereichen drahtgebundene Kommunikation, mobile Kommunikation und Automobil- und Industrieelektronik sowie Marktanteilsgewinnen im Bereich Speicherprodukte habe Infineon trotz Preisverfalls in allen Bereichen während des zweiten Quartals einen Umsatzzuwachs von insgesamt 1 % auf 1.404 Mio. EUR verzeichnen können. Auch die EBIT-Marge habe sich positiv entwickelt und sei von minus 13% auf minus 8% gestiegen. Das EPS von minus 0,10 EUR habe über den Erwartungen der Analysten von minus 0,11 EUR gelegen. Für das Gesamtjahr erwarten die Analysten von Consors Capital ein EPS von minus 0,75 EUR.
Als sehr gut zu werten sei, dass Infineon einen positiven Operating Cash-Flow von 293 Mio. EUR sowie einen Free Cash-Flow von 234 Mio. EUR erzielen konnte. Das Unternehmen habe den Bestand der liquiden Mittel und der Wertpapiere des Umlaufvermögens von 1,7 Mrd. EUR auf 1,9 Mrd. EUR erhöht. Aktuell würden Liquiditätsprobleme daher eher unwahrscheinlich scheinen. Auch für das laufende vierte Quartal würden die Analysten saisonal bedingt eine Zunahme des Umsatzes sowie eine Verbesserung der EBIT -Marge erwarten. Ein positives EPS für dieses Quartal erwarte man aber noch nicht.
Die aktuelle Marktkapitalisierung spiegelt nach Meinung der Analysten von Consors Capital mit 11,7 Mrd. EUR nicht den wahren Wert des Unternehmens wider. Infineon habe zur Zeit 4 Werke in Asien (inkl. Mosel Vitelic), 8 europäische Werke sowie 1 Werk in den USA, die alle technologisch auf dem neuesten Stand seien. Diese 13 Werke zu reproduzieren dürfte im Durchschnitt jeweils mindestens 1 Mrd. Euro kosten. Es ergebe sich somit ein Wert der Fabriken von ca. 12 bis 13 Mrd. EUR. Infineon besitze zudem noch 1,9 Mrd. EUR an liquiden Mitteln. Die Analysten würden davon ausgehen, dass bei einer Normalisierung der konjunkturellen Situation Infineon aufgrund der verbesserten Kostenstruktur gute EBIT-Margen sowie einen hohen Free Cash-Flow generieren werde.
Die strategischen Kooperationen mit Winbond sowie mit Nanya Technology in Taiwan würden ebenfalls den Kapitalbedarf für Investitionen in den nächsten Jahren reduzieren und würden den Free-Cash-Flow erhöhen. Die Analysten hätten in ihrem Modell dementsprechend die Wachstumsrate der Investitionen von vorher 25% p.a. auf 15% p.a. reduziert. Allerdings hätten sie für 2003 die Bruttomarge und entsprechend ihrer EPS-Schätzungen deutlich reduziert.
Der Grund sei eine möglicherweise auftretende Verknappung von 300mm-Wafern, die im Falle einer Erholung der Konjunktur auftreten und zu höheren Umsatzkosten in 2003 führen könnte. Dieses Risiko müsse nicht, könne aber in 2003 eine Rolle spielen. In dem DCF-Modell der Analysten ergebe sich trotz Reduktion ihrer EPS-Schätzungen in den nächsten Jahren ein Wert von 24,60 EUR. Aufgrund der oben beschriebenen Sachverhalte seien die Analysten der Meinung, dass die Aktie der Infineon AG zur Zeit sehr günstig am Markt bewertet sei.
Die Analysten von Consors Capital bleiben daher bei ihrer Kauf-Empfehlung und bestätigen ihr Kursziel in Höhe von 25,00 EUR.
Infineons Zahlen zum dritten Quartal 2002 (Bilanzstichtag 30.09.) hätten die Analysten trotz des weiterhin schwierigem Marktumfelds überzeugen können. Aufgrund einer leichten Nachfragebelebung in den Bereichen drahtgebundene Kommunikation, mobile Kommunikation und Automobil- und Industrieelektronik sowie Marktanteilsgewinnen im Bereich Speicherprodukte habe Infineon trotz Preisverfalls in allen Bereichen während des zweiten Quartals einen Umsatzzuwachs von insgesamt 1 % auf 1.404 Mio. EUR verzeichnen können. Auch die EBIT-Marge habe sich positiv entwickelt und sei von minus 13% auf minus 8% gestiegen. Das EPS von minus 0,10 EUR habe über den Erwartungen der Analysten von minus 0,11 EUR gelegen. Für das Gesamtjahr erwarten die Analysten von Consors Capital ein EPS von minus 0,75 EUR.
Als sehr gut zu werten sei, dass Infineon einen positiven Operating Cash-Flow von 293 Mio. EUR sowie einen Free Cash-Flow von 234 Mio. EUR erzielen konnte. Das Unternehmen habe den Bestand der liquiden Mittel und der Wertpapiere des Umlaufvermögens von 1,7 Mrd. EUR auf 1,9 Mrd. EUR erhöht. Aktuell würden Liquiditätsprobleme daher eher unwahrscheinlich scheinen. Auch für das laufende vierte Quartal würden die Analysten saisonal bedingt eine Zunahme des Umsatzes sowie eine Verbesserung der EBIT -Marge erwarten. Ein positives EPS für dieses Quartal erwarte man aber noch nicht.
Die strategischen Kooperationen mit Winbond sowie mit Nanya Technology in Taiwan würden ebenfalls den Kapitalbedarf für Investitionen in den nächsten Jahren reduzieren und würden den Free-Cash-Flow erhöhen. Die Analysten hätten in ihrem Modell dementsprechend die Wachstumsrate der Investitionen von vorher 25% p.a. auf 15% p.a. reduziert. Allerdings hätten sie für 2003 die Bruttomarge und entsprechend ihrer EPS-Schätzungen deutlich reduziert.
Der Grund sei eine möglicherweise auftretende Verknappung von 300mm-Wafern, die im Falle einer Erholung der Konjunktur auftreten und zu höheren Umsatzkosten in 2003 führen könnte. Dieses Risiko müsse nicht, könne aber in 2003 eine Rolle spielen. In dem DCF-Modell der Analysten ergebe sich trotz Reduktion ihrer EPS-Schätzungen in den nächsten Jahren ein Wert von 24,60 EUR. Aufgrund der oben beschriebenen Sachverhalte seien die Analysten der Meinung, dass die Aktie der Infineon AG zur Zeit sehr günstig am Markt bewertet sei.
Die Analysten von Consors Capital bleiben daher bei ihrer Kauf-Empfehlung und bestätigen ihr Kursziel in Höhe von 25,00 EUR.
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