InVision Software mit starken vorläufigen 2010-Zahlen
08.02.11 14:03
Warburg Research
Hamburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst von Warburg Research, Felix Ellmann, stuft die Aktie von InVision Software (ISIN DE0005859698 / WKN 585969) weiter mit "halten" ein.
Am 31.01.2011 habe die InVision Software AG die vorläufigen Geschäftszahlen für das Jahr 2010 vorgelegt. Umsatz und Ergebnis hätten leicht oberhalb der Erwartungen gelegen. Damit habe das Unternehmen nach zwei Verlustjahren 2008 und 2009 wieder deutlich positiv abschließen und den Umsatzrekord von 2007 einstellen können. In 2010 habe auch die gute Bilanzqualität nochmals verbessert werden können. Die liquiden Mittel seien von EUR 4,5 Mio. im Vorjahr auf nunmehr EUR 5,7 Mio. gestiegen.
Positiv anzumerken sei zudem, dass das Unternehmen ein gutes Q1 erwarte. Da das Q1 im Bereich Unternehmenssoftware traditionell eher schwach sei, sei dies ein besonderes Indiz für ein weiterhin starkes Geschäft. Die Tatsache, dass auch in Q1 stark in neue Workforce-Management-Lösungen investiert werde zeige, dass sich der Investitionsstau der letzten Jahre (welcher sich in 2008 und 2009 gezeigt habe) nun tatsächlich aufgelöst habe und es zu Nachholeffekten komme. Dies sollte sich positiv auf das gesamte Jahr 2011 auswirken.
Entscheidender sei jedoch, dass das Unternehmen im Jahresverlauf vier neue Produkt-Releases plane und mit diesen im laufenden Jahr neue Kundengruppen erschließen werde. Dies sei bemerkenswert, da InVision in den letzten Jahren bei konstant hohen Entwicklungskosten nur ein Produkt-Release veröffentlicht habe. Im Wesentlichen seien diese Aufwendungen in die genannte neue Produktgeneration geflossen.
Hierbei gehe es insbesondere um eine neue Produktgeneration, welche die Adressierung deutlich kleinerer Kunden im Call-Center-Bereich ermögliche als auf Basis des bisherigen Produktes ökonomisch sinnvoll gewesen sei. Während bislang vornehmlich Call-Center-Kunden im Bereich mehrere Hundert Mitarbeiter bedient worden seien (Schwerpunkt 1000+), werde die neue Produktgeneration bereits für Kunden ab 25 Mitarbeitern interessant sein. Damit werde ab 2011/12 eine wesentlich breitere Marktabdeckung möglich sein. Aber auch für bestehende Kundengruppen sollte die neue Produktgeneration attraktiv sein.
Das Unternehmen werde sich im März 2011 genauer zu dieser Produktgeneration äußern. Angaben zu Spezifikationen der neuen Produktgeneration, deren Marktvolumen und potenzieller Marktdurchdringung könnten in diesem Zusammenhang für positiven Newsflow sorgen. Vor diesem Hintergrund würden die Prognosen insbesondere langfristig angehoben. Gleichzeitig könne aufgrund einer regional günstigen Konzernstruktur der erwartete Steuersatz leicht reduziert werden. Im Rahmen dessen erhöhe sich das Kursziel von EUR 12 auf EUR 15,50.
Das Rating der Analysten von Warburg Research für die Aktie von InVision Software lautet weiterhin "halten". (Analyse vom 08.02.2011) (08.02.2011/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens. Weitere möglichen Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Am 31.01.2011 habe die InVision Software AG die vorläufigen Geschäftszahlen für das Jahr 2010 vorgelegt. Umsatz und Ergebnis hätten leicht oberhalb der Erwartungen gelegen. Damit habe das Unternehmen nach zwei Verlustjahren 2008 und 2009 wieder deutlich positiv abschließen und den Umsatzrekord von 2007 einstellen können. In 2010 habe auch die gute Bilanzqualität nochmals verbessert werden können. Die liquiden Mittel seien von EUR 4,5 Mio. im Vorjahr auf nunmehr EUR 5,7 Mio. gestiegen.
Positiv anzumerken sei zudem, dass das Unternehmen ein gutes Q1 erwarte. Da das Q1 im Bereich Unternehmenssoftware traditionell eher schwach sei, sei dies ein besonderes Indiz für ein weiterhin starkes Geschäft. Die Tatsache, dass auch in Q1 stark in neue Workforce-Management-Lösungen investiert werde zeige, dass sich der Investitionsstau der letzten Jahre (welcher sich in 2008 und 2009 gezeigt habe) nun tatsächlich aufgelöst habe und es zu Nachholeffekten komme. Dies sollte sich positiv auf das gesamte Jahr 2011 auswirken.
Hierbei gehe es insbesondere um eine neue Produktgeneration, welche die Adressierung deutlich kleinerer Kunden im Call-Center-Bereich ermögliche als auf Basis des bisherigen Produktes ökonomisch sinnvoll gewesen sei. Während bislang vornehmlich Call-Center-Kunden im Bereich mehrere Hundert Mitarbeiter bedient worden seien (Schwerpunkt 1000+), werde die neue Produktgeneration bereits für Kunden ab 25 Mitarbeitern interessant sein. Damit werde ab 2011/12 eine wesentlich breitere Marktabdeckung möglich sein. Aber auch für bestehende Kundengruppen sollte die neue Produktgeneration attraktiv sein.
Das Unternehmen werde sich im März 2011 genauer zu dieser Produktgeneration äußern. Angaben zu Spezifikationen der neuen Produktgeneration, deren Marktvolumen und potenzieller Marktdurchdringung könnten in diesem Zusammenhang für positiven Newsflow sorgen. Vor diesem Hintergrund würden die Prognosen insbesondere langfristig angehoben. Gleichzeitig könne aufgrund einer regional günstigen Konzernstruktur der erwartete Steuersatz leicht reduziert werden. Im Rahmen dessen erhöhe sich das Kursziel von EUR 12 auf EUR 15,50.
Das Rating der Analysten von Warburg Research für die Aktie von InVision Software lautet weiterhin "halten". (Analyse vom 08.02.2011) (08.02.2011/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens. Weitere möglichen Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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