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Sa, 18. April 2026, 11:50 Uhr

IPC ARCHTEC AG I.A.O.N.

WKN: 525280 / ISIN: DE0005252803

IPC Archtec halten


24.04.01 00:00
Trigon Research

Die IPC Archtec AG (WKN 525280) aus Niederaichbach/Deutschland zählt zu den vier grossen Full-Service-Vermarktern bei der Realisierung von Verkaufsaktionen im Bereich preiswerter PC/Consumer Electronic in Deutschland, berichten die Analysten vom Trigon Research.

IPC verfüge über namhafte Vertriebspartner wie REWE, Metro, Kingfisher, Aera Gruppe und Kaufhof. IPC betreibe vier Geschäftsfelder: Notebooks, PC/Desktop, Monitore (LCD und TFT) sowie Consumer Electronics (Modems, TVinternetBox, WebCam, GPS-Notebook-
System). Dabei verfolge IPC die Strategie, Leistungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette des Handelsprozesses anzubieten und sich nicht nur auf die Produktion von Rechnern und anderen Elektronik-Produkten zu konzentrieren. In Zusammenarbeit mit dem Handel würden Verkaufsaktionen und deren marketing-technische Begleitung konzipiert.

Daneben biete IPC aber auch einen zentralen After-Sales-Service an, der dem Handel die Vorhaltung teuren Service-Personals erspare. Zusätzliches Wachstum in den kommenden Jahren werde durch neue Produkte und den Ausbau des Bereichs Consumer Electronics sowie eine stärkere internationale Ausrichtung generiert werden. IPC sei in seinem Heimatmarkt Deutschland sehr gut aufgestellt. Als ein Beispiel sei der im März 2001 geschlossene weitreichende Kooperationsvertrag mit dem BSW e.V., Deutschlands grösster Verbraucherorganisation für den öffentlichen Dienst mit 800.000 Mitgliedern, über eine Lieferung von 15.000 Desktop-PCs genannt.

Auf der Produktseite treffe dies vor allen Dingen auf den Bereich Notebooks zu, in dem IPC mit einem Marktanteil von gut 4% zu den zehn grössten Anbietern zähle. Grosses Aufholpotenzial bestehe dagegen noch im übrigen Europa. Ein Auslandsanteil von 25% am Umsatz in 2000 sei noch ausbaufähig. Die Gewinnung neuer Kunden sollte dabei neben der begonnenen Strategie „follow-the-clients“ als zweites Standbein der Auslandsstrategie weiterverfolgt werden. Als Musterbeispiel könne Marktführer Medion herangezogen werden, der in 1999 in 15 europäischen Staaten Verkaufsaktionen durchgeführt habe und bereits über Kontakte zu Europas führenden Einzelhandelshandelsunternehmen wie Tesco und Carrefour verfüge.

Die Märkte für Notebooks und innovative Consumer-Electronics würden in naher Zukunft die grössten Wachstumsraten in Europa aufweisen. Aus diesem Grund würden die Analysten jährliche Umsatzsteigerungen von 15%-20% für möglich halten, wenn IPC konsequent ins europäische Ausland expandiere und dort neue Wachstumsquellen erschliesse. Gleichzeitig müsse IPC seine Abhängigkeit vom weniger wachstumsstarken und margenschwachen Desktop-Geschäft, Umsatzanteil 25% in 1999, verringern und das Geschäft mit Produkten wie TFT-Monitoren ausbauen. Ein aktueller Auftrag über die Lieferung von 12.000 dieser Monitore an die Metrogruppe zeige, dass IPC diese Strategie zielgerichtet umsetze. Die Umsatzerlöse von IPC hätten sich in 2000 im Vergleich zum Vorjahr um 69% erhöht, der Jahresüberschuss sogar um 226% und habe sich somit mehr als verdreifacht.

Das Ergebnis pro Aktie sei von 0,54 € auf 1,74 € gestiegen. In puncto Umsatzrendite bedeute dies eine Verbesserung von 1,32% in 1999 auf 2,53% in 2000. Für das Jahr 2001 sei eine weitere Steigerung auf 2001 vorgesehen. Das Erreichen dieser ambitionierten Umsatzrendite hänge von der Kontrolle der Vertriebskosten und der weiteren Entwicklung des Finanzergebnisses ab. Die Bewertung habe sich durch den Kursrückgang auf ein durchaus attraktives Niveau reduziert. Mit einem KGV von 14 auf der Basis 2001 und einem KGV von 12 auf der Basis 2002 und einem aktuellen Kurs unterhalb des Emissionspreises erscheine die Aktie unterbewertet. Ein klare Kaufempfehlung zum jetzigen Zeitpunkt würden die Analysten wegen des sehr schwierigen Marktumfeldes und den beiden o.g. Risiken im Hinblick auf das Erreichen der angestrebten Umsatzrendite nicht abgeben können.

Aufgrund der bislang hohen jährlichen Gewinn- und Umsatzsteigerungsraten werde jedoch bei der Aktie der IPC Archtec AG für spekulative Anleger zum Kauf geraten, sobald sich eine Bodenbildung abzeichne. Es werde empfohlen dann diese Positionen mit einem stopp-loss im Bereich des Bodens bzw. all-time-lows abzusichern.





 
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