IMMOFINANZ unterbewertet
28.09.07 13:51
Finanzwoche
München (aktiencheck.de AG) - Den Experten der "Finanzwoche" erscheint die IMMOFINANZ-Aktie unterbewertet.
Im Zuge der jüngsten Turbulenzen an den Kapitalmärkten habe der Immobilien-Wert deutlich an Wert verloren. Diesen Kursabschlag könnten die Experten fundamental betrachtet jedoch kaum nachvollziehen.
Im ersten Quartal des Fiskaljahres 2007/08 sei ein Umsatzplus von 30% und eine operative Gewinnsteigerung von 26% erzielt worden. Für 2006/07 werde eine Dividende von 0,33 Euro je Aktie ausgeschüttet und für das laufende Geschäftsjahr winke eine Dividendenrendite von mehr als 6%, sofern die Gesellschaft ihr Ziel erreiche, mindestens einen Cash-Flow von 300 Mio. Euro zu generieren. Der Nettovermögenswert je Aktie (NAV) habe sich von 10,85 Euro auf 11,30 Euro gesteigert. Bis zum Geschäftsjahresende solle der NAV auf 12,30 Euro zunehmen. Dies wäre ein Discount von mehr als 20% auf den NAV per Ende Juli 2007 bzw. von über 25% für 2007/08. Vor diesem Hintergrund würden sich die Experten fragen, ob das Immobilienportfolio des Unternehmens so rasch an Wert verlieren könne.
Rund 28% des Immobilienportfolios würden auf Österreich entfallen. Größere Abwertungen seien nach Meinung der Experten dort nicht zu befürchten. Weitere 55% würden sich auf Osteuropa verteilen, wo das Portfolio zuletzt deutlich aufgewertet habe. Hier liege nach Meinung der Experten das höchste Risiko. Jedoch würden die Mieten in dieser Region noch steigen. Einen Belastungsfaktor sähen die Experten zudem in steigenden Zinsen. Doch IMMOFINANZ habe seine ausstehenden Schulden mit einem Zinssatz von 4,5% bis 5,0% abgesichert. Trotzdem dürften tendenziell die Zinsbelastungen zunehmen. Wichtigste Bewertungskennziffer bleibe aber der Nettovermögenswert.
Nach Meinung der Experten der "Finanzwoche" scheint die IMMOFINANZ-Aktie mit einem Abschlag von 20% zum aktuellen Nettovermögenswert unterbewertet. (Ausgabe 38 vom 26.09.2007) (28.09.2007/ac/a/a)
Im Zuge der jüngsten Turbulenzen an den Kapitalmärkten habe der Immobilien-Wert deutlich an Wert verloren. Diesen Kursabschlag könnten die Experten fundamental betrachtet jedoch kaum nachvollziehen.
Rund 28% des Immobilienportfolios würden auf Österreich entfallen. Größere Abwertungen seien nach Meinung der Experten dort nicht zu befürchten. Weitere 55% würden sich auf Osteuropa verteilen, wo das Portfolio zuletzt deutlich aufgewertet habe. Hier liege nach Meinung der Experten das höchste Risiko. Jedoch würden die Mieten in dieser Region noch steigen. Einen Belastungsfaktor sähen die Experten zudem in steigenden Zinsen. Doch IMMOFINANZ habe seine ausstehenden Schulden mit einem Zinssatz von 4,5% bis 5,0% abgesichert. Trotzdem dürften tendenziell die Zinsbelastungen zunehmen. Wichtigste Bewertungskennziffer bleibe aber der Nettovermögenswert.
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