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Fr, 17. April 2026, 9:52 Uhr

IBS excellence,collaboration,manufacturing

WKN: 622840 / ISIN: DE0006228406

IBS kaufen


12.07.02 14:23
Consors Capital

Die Analysten von Consors Capital empfehlen die Aktie der IBS AG (WKN 622840) zu kaufen.

Die IBS AG habe mit ihrer Pressemeldung vom 9.7.02 auf einen Artikel in der Euro am Sonntag vom 7.7.02 reagiert, in dem von Schwierigkeiten und Personalabbau bei der Tochter IVT berichtet worden sei. In der Pressemitteilung von IBS werde auf die ergriffenen effizienzsteigernden Maßnahmen im Konzern hingewiesen. Die Durchführung von Kostensenkungsmaßnahmen sei vom Markt als Zeichen für eine schwache Geschäftsentwicklung interpretiert worden und habe zu einem starken Kursrückgang der Aktie geführt.

Die Analysten von Consors Capital halten diesen Kursrückgang für übertrieben, insbesondere vor dem Hintergrund der bereits bekannten und von ihnen erwarteten Kostenreduktion im laufenden Geschäftsjahr. Dennoch habe die grundsätzliche Infragestellung einzelner Geschäftsbereiche (z.B. IVT) und die nach Erachten der Analysten unzureichende Kommunikation des Unternehmens in diesem Punkt zu einem Vertrauensverlust geführt, den es nun wiederherzustellen gelte.

Die Analysten würden damit rechnen, dass IBS die angekündigten Maßnahmen zügig fortsetzen werde, so dass IBS auch in einem schwierigeren Marktumfeld seine Profitabilität unter Beweis stellen könne. Der Geschäftsbereich Manufacturing Execution Systems (MES) weise hohe Wachstumsraten aus, von denen IBS nach Auffassung der Analysten gegenwärtig und auch in Zukunft profitieren sollte.

Das Analystenteam sehe die ergriffenen kostensenkenden Maßnahmen der IBS AG vor dem Hintergrund eines weiterhin schwierig erwarteten Lizenzgeschäfts in 2002 und der weiteren Fokussierung auf das MES-Geschäft. Der Auftragsbestand habe im Vergleich zum 1. Quartal nur geringfügig gesteigert werden können und liege bei 13 Mio. Euro. Man habe daher ebenfalls einen Sicherheitsabschlag von 2 Mio. Euro auf seine Umsatzschätzung 2002 vorgenommen und erwarte nun einen Jahresumsatz von 44,2 Mio. Euro. Die Analysten würden zwar mit einer Margenverbesserung aufgrund der ergriffenen Maßnahmen in der 2. Jahreshälfte 2002 rechnen. Dennoch erwarte man im Gesamtjahr einen Rückgang der EBIT-Marge von 10,2% in 2001 auf 6,1% in 2002 aufgrund des voraussichtlich weiterhin niedrigen Anteils des Lizenzgeschäfts am Umsatz.

Die Analysten von Consors Captial haben ihre EPS-Schätzungen daraufhin ebenfalls gesenkt und erwarten nun einen leichten Rückgang des Gewinns je Aktie in 2002. Der neue Fair Value liege mit den neuen eher konservativen Schätzungen bei 7,50 Euro. Nach dem Kursrückgang der letzten Tage sei die Aktie bereits unter ihren Buchwert gefallen. Dieser liege bei 6,30 Euro. Berücksichtige man den Sicherheitsabschlag in Höhe des Firmenwerts von 8,85 Mio. Euro ergebe sich ein bereinigter Buchwert je Aktie von 4,90 Euro.

Trotz des aktuellen Vertrauensverlustes bleibe man für IBS wegen des hohen Wachstums im MES-Geschäft und der guten Positionierung insgesamt positiv gestimmt. Insofern und auch gemessen am von den Analysten erwarteten Umsatzwachstum 2002 von 32% erscheine der Kursverfall der Aktie übertrieben.

Daher empfehlen die Analysten von Consors Capital die Aktie von IBS auf dem ermäßigten Niveau zu kaufen, jedoch mit einem reduzierten Kursziel von 7,50. Euro.





 
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