IBS excellence,collaboration,manufacturing
WKN: 622840 / ISIN: DE0006228406IBS Insideraktie der Woche
12.02.10 10:06
GBC AG
Augsburg (aktiencheck.de AG) - Für die Analysten der GBC AG, Cosmin Filker und Manuel Hoelzle, ist die IBS-Aktie die Insideraktie der Woche.
Als Anbieter für Softwarelösungen und Dienstleistungen im Bereich des Produktivitätsmanagements in Industrieunternehmen sei die IBS AG in Deutschland seit 1982 tätig. Das Produktportfolio umfasse dabei IT-Lösungen für die Bereiche Qualitätsmanagement, Qualitätssicherung sowie dem Produktionsmanagement. Abgebildet werden solle die gesamte Wertschöpfungskette eines Produktionsprozesses, von der Produktentwicklung über die Herstellung bis hin zur Produktbewährung. Komplettiert werde das Portfolio durch Beratungsdienstleistungen, Schulungen, Projektmanagement sowie dem Support von vorher implementierter Software.
Die verfügbaren Neun-Monatszahlen des abgelaufenen Geschäftsjahres 2009 würden eine Konjunkturabhängigkeit des Unternehmens zeigen, die hauptsächlich an der starken Verbindung der angebotenen IT-Produkte zu Produktionsprozessen liege. Besonders ausgeprägt stelle sich diese Situation auf dem US-Amerikanischen Markt, der von Investitionsstopps und Projektverschiebungen geprägt gewesen sei, dar. Hier habe die Tochtergesellschaft IBS America Inc. deutliche Umsatzrückgänge in Höhe von 17% verzeichnet.
Auf Konzernebene hätten sich die Neun-Monats-Umsätze vom Vorjahreswert von 15,29 Mio. EUR auf 13,27 Mio. EUR und damit um 13% reduziert. Betrachte man die Umsatzerlöse nach Produktgruppen getrennt, so ergebe sich eine differenzierte Situation. Erfreulicherweise hätten, entgegen der allgemeinen Reduktion, die margenstarken Umsätze aus Softwarelizenzen und Wartungsverträgen von 7,9 Mio. EUR um 6% auf 8,4 Mio. EUR zulegen können. Die Umsätze der margenschwächeren Bereiche Hardware (-79,6 %) sowie Services (-25,4%) hätten sich hingegen deutlich reduziert.
Dieser Situation habe man in den ersten drei Quartalen 2009 nicht mit Kostensenkungen begegnen können und dementsprechend habe sich dies auch in den operativen Ergebniskennzahlen niedergeschlagen. Das EBIT habe sich von 1,44 Mio. EUR um 59% auf 0,59 Mio. EUR gemindert. Aufgrund der guten finanziellen Ausstattung und damit nur geringfügigen Finanzbelastungen sei unterm Strich aber dennoch ein positives Periodenergebnis in Höhe von 0,54 Mio. EUR geblieben. (Vorjahreswert: 1,46 Mio. EUR.)
Trotz dieses schwächeren Geschäftsverlaufes habe die IBS AG für das vierte Quartal 2009 eine Reihe von größeren Softwareprojekten prognostiziert, die zu einem Ergebnis auf Vorjahresbasis führen sollten. Ob diese erfreuliche Prognose eintreffe, zeige sich mit Bekanntgabe der vorläufigen Zahlen in KW 12/ 2010. Die Analysten seien aber zuversichtlich, denn gerade in diesem Zusammenhang würden sie den jüngst gemeldeten Insiderkauf des Vorstandsvorsitzenden Klaus-Jürgen Schröder als sehr positiv werten. Klaus-Jürgen Schröder habe am 09.02.2010 insgesamt 10.000 IBS-Aktien mit einem Gesamtvolumen von 32.400 EUR erworben. Der Einstiegszeitpunkt zu einem Kurs von 3,24 EUR sei nach Erachten der Analysten sehr gut gewählt worden, da die Aktie seit Bekanntgabe der 9-Monatszahlen deutlich nachgegeben habe.
Sogar falls die Unternehmensprognosen nicht vollständig eintreffen sollten (wovon die Analysten aber nicht ausgehen würden), so dürfte das traditionell stärkste vierte Quartal auch im Geschäftsjahr 2009 gute Ergebnisbeiträge geliefert haben. Zugleich seien die Weichen für ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2010 gelegt worden. In diesem Zusammenhang habe die IBS AG ein Großprojekt eines Automobilherstellers gemeldet, der im laufenden Jahr deutlich positive Auswirkungen auf das operative Geschäft haben dürfte.
Diese guten Aussichten veranlassen die Analysten der GBC AG dazu die IBS AG als Insideraktie der Kalenderwoche 6 zu qualifizieren und zum Kauf zu empfehlen. (Analyse vom 12.02.2010)
(12.02.2010/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Als Anbieter für Softwarelösungen und Dienstleistungen im Bereich des Produktivitätsmanagements in Industrieunternehmen sei die IBS AG in Deutschland seit 1982 tätig. Das Produktportfolio umfasse dabei IT-Lösungen für die Bereiche Qualitätsmanagement, Qualitätssicherung sowie dem Produktionsmanagement. Abgebildet werden solle die gesamte Wertschöpfungskette eines Produktionsprozesses, von der Produktentwicklung über die Herstellung bis hin zur Produktbewährung. Komplettiert werde das Portfolio durch Beratungsdienstleistungen, Schulungen, Projektmanagement sowie dem Support von vorher implementierter Software.
Die verfügbaren Neun-Monatszahlen des abgelaufenen Geschäftsjahres 2009 würden eine Konjunkturabhängigkeit des Unternehmens zeigen, die hauptsächlich an der starken Verbindung der angebotenen IT-Produkte zu Produktionsprozessen liege. Besonders ausgeprägt stelle sich diese Situation auf dem US-Amerikanischen Markt, der von Investitionsstopps und Projektverschiebungen geprägt gewesen sei, dar. Hier habe die Tochtergesellschaft IBS America Inc. deutliche Umsatzrückgänge in Höhe von 17% verzeichnet.
Auf Konzernebene hätten sich die Neun-Monats-Umsätze vom Vorjahreswert von 15,29 Mio. EUR auf 13,27 Mio. EUR und damit um 13% reduziert. Betrachte man die Umsatzerlöse nach Produktgruppen getrennt, so ergebe sich eine differenzierte Situation. Erfreulicherweise hätten, entgegen der allgemeinen Reduktion, die margenstarken Umsätze aus Softwarelizenzen und Wartungsverträgen von 7,9 Mio. EUR um 6% auf 8,4 Mio. EUR zulegen können. Die Umsätze der margenschwächeren Bereiche Hardware (-79,6 %) sowie Services (-25,4%) hätten sich hingegen deutlich reduziert.
Trotz dieses schwächeren Geschäftsverlaufes habe die IBS AG für das vierte Quartal 2009 eine Reihe von größeren Softwareprojekten prognostiziert, die zu einem Ergebnis auf Vorjahresbasis führen sollten. Ob diese erfreuliche Prognose eintreffe, zeige sich mit Bekanntgabe der vorläufigen Zahlen in KW 12/ 2010. Die Analysten seien aber zuversichtlich, denn gerade in diesem Zusammenhang würden sie den jüngst gemeldeten Insiderkauf des Vorstandsvorsitzenden Klaus-Jürgen Schröder als sehr positiv werten. Klaus-Jürgen Schröder habe am 09.02.2010 insgesamt 10.000 IBS-Aktien mit einem Gesamtvolumen von 32.400 EUR erworben. Der Einstiegszeitpunkt zu einem Kurs von 3,24 EUR sei nach Erachten der Analysten sehr gut gewählt worden, da die Aktie seit Bekanntgabe der 9-Monatszahlen deutlich nachgegeben habe.
Sogar falls die Unternehmensprognosen nicht vollständig eintreffen sollten (wovon die Analysten aber nicht ausgehen würden), so dürfte das traditionell stärkste vierte Quartal auch im Geschäftsjahr 2009 gute Ergebnisbeiträge geliefert haben. Zugleich seien die Weichen für ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2010 gelegt worden. In diesem Zusammenhang habe die IBS AG ein Großprojekt eines Automobilherstellers gemeldet, der im laufenden Jahr deutlich positive Auswirkungen auf das operative Geschäft haben dürfte.
Diese guten Aussichten veranlassen die Analysten der GBC AG dazu die IBS AG als Insideraktie der Kalenderwoche 6 zu qualifizieren und zum Kauf zu empfehlen. (Analyse vom 12.02.2010)
(12.02.2010/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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