Holcim interessant
01.02.07 14:31
Finanzwoche
München (aktiencheck.de AG) - Die Experten der "Finanzwoche" sind der Ansicht, dass die Aktie von Holcim interessant ist.
Heute zähle der Zementkonzern aus der Schweiz in 88% der Schwellenländer-Märkte zu den drei größten Wettbewerbern und halte vor allen Dingen in den zwei wachstumsstärksten Regionen Indien (Nr. 2 mit einem Marktanteil von 25%) sowie China glänzende Ausgangspositionen (allein in diesen zwei Märkten sowie dem ebenfalls wachstumsstarken Osteuropa seien ungefähr 35% der Gesamtkapazität gebündelt).
Holcim versuche dabei im Rahmen einer dualen Strategie, neben dem wachstumsträchtigen Zementgeschäft in den Emerging Markets die übersättigten Märkte in den etablierten Volkswirtschaften bzw. Übergangsmärkte mit Beton oder Zuschlagsstoffen, wie zum Beispiel Kies und Sand, zu beleben. Das Unternehmen tätige dementsprechend ungefähr 85% des weltweiten Umsatzes mit Zuschlagsstoffen in den entwickelten Regionen Europa sowie Nordamerika. Somit habe sich der Konzern ein gutes Gegengewicht zur verstärkten Emerging Markets-Lastigkeit des Zementgeschäfts geschaffen (75% der Kapazität).
Für dieses austarierte Gleichgewicht aus etablierten Märkten und Wachstumsgeschäft habe Holcim allein in den letzten zehn Jahren mehr als 28 Mrd. CHF Investitionen getätigt, die fast in der Höhe des eigenen Börsenwertes (30,9 Mrd. CHF) liegen würden. Das Umsatzvolumen (sowohl organisch als auch akquisitionsbedingt) habe sich in den Jahren 1990 bis 2005 von 5,247 Mrd. CHF auf 18,468 Mrd. CHF beinahe vervierfacht, während sich zeitgleich die Belegschaft nur verdoppelt habe (ausgezeichnete Produktivität).
Im gleichen Zeitraum sei der operative Gewinn durchschnittlich mit 11,5% p. a. und der Nettogewinn sogar mit 13,1% p. a. gewachsen. Holcim sollte bei einer derzeit geschätzten PE von rund 13 vor dem Hintergrund der überdurchschnittlichen Wachstumsperspektiven zweifelsfrei noch Kurspotenziale besitzen. Im Nordamerika-Geschäft, welches jüngst 23,5% zum Umsatz beigetragen habe, wobei der Ertragsanteil (EBITDA-Anteil 17,3%) unterproportional ausgefallen sei, seien wahrscheinlich die Hauptrisiken des Unternehmens zu suchen.
Die Holcim-Aktie, welche man als eine Art Telenor der Baubranche (attraktive Mischung aus etablierten Märkten und Wachstumsgeschäft) charakterisieren könnte, ist nach Ansicht der Experten der "Finanzwoche" unter der Voraussetzung kurzfristig ausbleibender schlimmerer konjunktureller Verwerfungen in den USA auch auf erhöhter Kursbasis (+33% seit Empfehlung vom 12.07.2006) immer noch interessant. (Ausgabe 4 vom 31.01.2007)
(01.02.2007/ac/a/a)
Heute zähle der Zementkonzern aus der Schweiz in 88% der Schwellenländer-Märkte zu den drei größten Wettbewerbern und halte vor allen Dingen in den zwei wachstumsstärksten Regionen Indien (Nr. 2 mit einem Marktanteil von 25%) sowie China glänzende Ausgangspositionen (allein in diesen zwei Märkten sowie dem ebenfalls wachstumsstarken Osteuropa seien ungefähr 35% der Gesamtkapazität gebündelt).
Für dieses austarierte Gleichgewicht aus etablierten Märkten und Wachstumsgeschäft habe Holcim allein in den letzten zehn Jahren mehr als 28 Mrd. CHF Investitionen getätigt, die fast in der Höhe des eigenen Börsenwertes (30,9 Mrd. CHF) liegen würden. Das Umsatzvolumen (sowohl organisch als auch akquisitionsbedingt) habe sich in den Jahren 1990 bis 2005 von 5,247 Mrd. CHF auf 18,468 Mrd. CHF beinahe vervierfacht, während sich zeitgleich die Belegschaft nur verdoppelt habe (ausgezeichnete Produktivität).
Im gleichen Zeitraum sei der operative Gewinn durchschnittlich mit 11,5% p. a. und der Nettogewinn sogar mit 13,1% p. a. gewachsen. Holcim sollte bei einer derzeit geschätzten PE von rund 13 vor dem Hintergrund der überdurchschnittlichen Wachstumsperspektiven zweifelsfrei noch Kurspotenziale besitzen. Im Nordamerika-Geschäft, welches jüngst 23,5% zum Umsatz beigetragen habe, wobei der Ertragsanteil (EBITDA-Anteil 17,3%) unterproportional ausgefallen sei, seien wahrscheinlich die Hauptrisiken des Unternehmens zu suchen.
Die Holcim-Aktie, welche man als eine Art Telenor der Baubranche (attraktive Mischung aus etablierten Märkten und Wachstumsgeschäft) charakterisieren könnte, ist nach Ansicht der Experten der "Finanzwoche" unter der Voraussetzung kurzfristig ausbleibender schlimmerer konjunktureller Verwerfungen in den USA auch auf erhöhter Kursbasis (+33% seit Empfehlung vom 12.07.2006) immer noch interessant. (Ausgabe 4 vom 31.01.2007)
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