Handymarkt gewachsen
29.08.02 16:52
Consors Capital
Ungeachtet der negativen Stimmung entwickelte sich der weltweite Handyabsatz besser als prognostiziert und verzeichnete im 2. Quartal 2002 ein Wachstum von 6%, berichten die Analysten von Consors Capital.
Erwartet worden sei ein Rückgang. Laut Research Institut Strategy Analytics habe die Stückzahl der im 2. Quartal 2002 ausgelieferten Handys bei 96,7 Mio. und somit über den Erwartungen des Instituts von 90 Mio. Handys gelegen. Gegenüber dem 1. Quartal 2002 mit 91 Mio. Handys habe ein Wachstum von 6% verzeichnet werden können.
Der Markt habe nach Erachten der Analysten mit einem Rückgang der Anzahl abgesetzter Handys im 2. Quartal gerechnet. Im Vergleich zum Vorjahresquartal Q2 2001 mit 86 Mio. Handys sei die Stückzahl abgesetzter Handys um 11% gestiegen. Strategy Analytics habe seine im 1. Quartal 2002 von 425 auf 417 Mio. Handys herabgesetzte Jahresprognose bestätigt. In 2001 seien 393 Mio. Handys verkauft worden.
Auch andere Institute würden eine positive Entwicklung feststellen. Gartner Dataquest sehe Anzeichen für eine Stabilisierung des Marktes für Mobiltelefone und erwarte eine Zunahme des Wachstums in der zweiten Jahreshälfte 2002. Man schätze für 2002 insgesamt 420 Mio. verkaufte Handys. Das würde einem Zuwachs von 7% gegenüber 2001 entsprechen, weit über den von einem Rückgang ausgehenden Modellen vieler Marktteilnehmer.
Bezüglich der Entwicklung der einzelnen Handy-Produzenten habe Gartner Dataquest ebenfalls Daten publiziert. Gewinner der aktuellen Entwicklung seien Nokia, Siemens und Samsung. Marktführer Nokia habe seinen Marktanteil von 34% auf 36% ausbauen können. Siemens habe ebenfalls zulegen können und rangiere mit 8% Weltmarktanteil auf Platz 4. Motorola belege nach wie vor den zweiten Rang mit 16% Weltmarktanteil. Samsung als Hersteller mit den höchsten prozentualen Zuwachsraten rangiere mittlerweile bereits auf Platz 3. Verloren habe vor allem Sony- Ericsson.
Angesichts der negativen volkswirtschaftlichen Indikatoren würden die Analysten an eine weitere Schwäche des europäischen Halbleitersektors glauben. Diese sollte ihrer Meinung nach jedoch zum Ausbau selektiver Positionen im Wireless-Bereich genutzt werden.
Die Analysten von Consors Capital empfehlen insbesondere AT&S und Dialog Semiconductor als typische Handyzulieferer. Auch für Infineon stelle die Produktion von Handy-Chips einen wichtigen Geschäftsbereich (Umsatzanteil 2002e: 16%) dar. Die moderaten Kurs-Buchwert-Verhältnissen dieser Aktien unter 1,4 und der Pessimismus bezüglich der Entwicklung dieser Unternehmen lade nach Meinung der Analysten zum Einstieg ein. Bei AT&S und Infineon würden ihre bereits bestehenden Kursziele von Euro 16 und Euro 25 bestätigen. Bei Dialog Semiconductor halte man zumindest ein Kursniveau in Höhe des Buchwerts von Euro 3,3 für angemessen.
Erwartet worden sei ein Rückgang. Laut Research Institut Strategy Analytics habe die Stückzahl der im 2. Quartal 2002 ausgelieferten Handys bei 96,7 Mio. und somit über den Erwartungen des Instituts von 90 Mio. Handys gelegen. Gegenüber dem 1. Quartal 2002 mit 91 Mio. Handys habe ein Wachstum von 6% verzeichnet werden können.
Der Markt habe nach Erachten der Analysten mit einem Rückgang der Anzahl abgesetzter Handys im 2. Quartal gerechnet. Im Vergleich zum Vorjahresquartal Q2 2001 mit 86 Mio. Handys sei die Stückzahl abgesetzter Handys um 11% gestiegen. Strategy Analytics habe seine im 1. Quartal 2002 von 425 auf 417 Mio. Handys herabgesetzte Jahresprognose bestätigt. In 2001 seien 393 Mio. Handys verkauft worden.
Bezüglich der Entwicklung der einzelnen Handy-Produzenten habe Gartner Dataquest ebenfalls Daten publiziert. Gewinner der aktuellen Entwicklung seien Nokia, Siemens und Samsung. Marktführer Nokia habe seinen Marktanteil von 34% auf 36% ausbauen können. Siemens habe ebenfalls zulegen können und rangiere mit 8% Weltmarktanteil auf Platz 4. Motorola belege nach wie vor den zweiten Rang mit 16% Weltmarktanteil. Samsung als Hersteller mit den höchsten prozentualen Zuwachsraten rangiere mittlerweile bereits auf Platz 3. Verloren habe vor allem Sony- Ericsson.
Angesichts der negativen volkswirtschaftlichen Indikatoren würden die Analysten an eine weitere Schwäche des europäischen Halbleitersektors glauben. Diese sollte ihrer Meinung nach jedoch zum Ausbau selektiver Positionen im Wireless-Bereich genutzt werden.
Die Analysten von Consors Capital empfehlen insbesondere AT&S und Dialog Semiconductor als typische Handyzulieferer. Auch für Infineon stelle die Produktion von Handy-Chips einen wichtigen Geschäftsbereich (Umsatzanteil 2002e: 16%) dar. Die moderaten Kurs-Buchwert-Verhältnissen dieser Aktien unter 1,4 und der Pessimismus bezüglich der Entwicklung dieser Unternehmen lade nach Meinung der Analysten zum Einstieg ein. Bei AT&S und Infineon würden ihre bereits bestehenden Kursziele von Euro 16 und Euro 25 bestätigen. Bei Dialog Semiconductor halte man zumindest ein Kursniveau in Höhe des Buchwerts von Euro 3,3 für angemessen.
