H&M kaufen
12.02.03 11:58
Berliner Volksbank
Die Analysten der Berliner Volksbank stufen die Aktie von H&M (WKN 872318) mit "kaufen" ein.
Hennes & Mauritz (H&M) erziele ein besser als erwartetes Ergebnis für das 4. Quartal 2002. Während der Umsatz um 13% gestiegen sei, habe das Nettoergebnis gegenüber dem Vorjahresquartal um 41% auf 2,29 Mrd. SEK (Schwedische Kronen) gesteigert werden können. Dies entspreche einem Ergebnis pro Aktie von 2,77 SEK. Für das Gesamtjahr 2002 habe das Nettoergebnis um 49% auf 5,69 Mrd. SEK gesteigert werden können. Dies entspreche einem Ergebnis pro Aktie von 6,87 SEK. Zusätzlich zur regulären Dividende von 2,60 SEK schütte die Gesellschaft eine Sonderdividende von 3,40 SEK aus. Letztes Jahr habe die Dividende 1,75 SEK betragen.
Die immense Innenfinanzierungskraft H&M´s werde durch diese Sonderausschüttung deutlich. Das Unternehmen wachse seit Jahren überproportional gegenüber dem Sektor und erreiche dies quasi ohne Fremdkapital. Darüber hinaus verfüge H&M über ein solides Liquiditätspolster, welches selbst durch organische Wachstumsaktivitäten nicht benötigt werde.
H&M wolle im laufenden Jahr 110 neue Geschäftsfilialen eröffnen. Darunter würden sich 12 Läden in den neuen Märkten Polen, Tschechien und Portugal befinden. Zusätzlich würden fünf Filialen in Kanada eröffnet. Das Unternehmen gehe bei der Wahl der Länder und Standorte für die einzelnen Filialen sehr sorgsam vor. Wenn in einem Zielland keine Standorte zu annehmbaren Konditionen verfügbar seien, werde das Engagement konsequenterweise verschoben. Dies sei auch der Grund weshalb H&M noch nicht am Zielmarkt Italien vertreten sei. Darüber hinaus bediene sich H&M bei seinem Markteintritt in Osteuropa, Portugal und Kanada der existierenden Logistik aus den Nachbarländern. Dies bedeute geringere Startkosten. Zusätzlich könne auf die wertvolle Erfahrung eines Managements zurückgegriffen werden, welches sich bereits jetzt auf Märkten mit ähnlicher Konsummentalität bewege.
Das Unternehmen sei ein klarer Profiteur der gedrückten Konjunktur. Der Textileinzelhändler treffe den Geschmack der meist jugendlichen Konsumenten, die nicht zuletzt wegen des günstigen Preis-/Leistungsverhältnis angesprochen würden. Dafür vermeide es das Unternehmen einen Großteil seiner Ware im Preis zu reduzieren. Durch die geplante Erweiterung der Produktpalette werde es H&M möglich sein, mittelfristig die Kundengruppe zu verbreitern. Dies und der Vorstoß nach Osteuropa sollten dem Unternehmen auch in naher Zukunft einen Vorsprung vor den Wettbewerbern geben. Auch wenn das wichtige Engagement in den USA derzeit noch nicht profitabel sei, sehe man den Wachstumstrend des Unternehmens als ungebrochen an.
Deshalb heben die Analysten der Berliner Volksbank das Anlageurteil für die H&M-Aktie auf "kaufen" an. Das Kursziel liege bei 220 SEK.
Hennes & Mauritz (H&M) erziele ein besser als erwartetes Ergebnis für das 4. Quartal 2002. Während der Umsatz um 13% gestiegen sei, habe das Nettoergebnis gegenüber dem Vorjahresquartal um 41% auf 2,29 Mrd. SEK (Schwedische Kronen) gesteigert werden können. Dies entspreche einem Ergebnis pro Aktie von 2,77 SEK. Für das Gesamtjahr 2002 habe das Nettoergebnis um 49% auf 5,69 Mrd. SEK gesteigert werden können. Dies entspreche einem Ergebnis pro Aktie von 6,87 SEK. Zusätzlich zur regulären Dividende von 2,60 SEK schütte die Gesellschaft eine Sonderdividende von 3,40 SEK aus. Letztes Jahr habe die Dividende 1,75 SEK betragen.
H&M wolle im laufenden Jahr 110 neue Geschäftsfilialen eröffnen. Darunter würden sich 12 Läden in den neuen Märkten Polen, Tschechien und Portugal befinden. Zusätzlich würden fünf Filialen in Kanada eröffnet. Das Unternehmen gehe bei der Wahl der Länder und Standorte für die einzelnen Filialen sehr sorgsam vor. Wenn in einem Zielland keine Standorte zu annehmbaren Konditionen verfügbar seien, werde das Engagement konsequenterweise verschoben. Dies sei auch der Grund weshalb H&M noch nicht am Zielmarkt Italien vertreten sei. Darüber hinaus bediene sich H&M bei seinem Markteintritt in Osteuropa, Portugal und Kanada der existierenden Logistik aus den Nachbarländern. Dies bedeute geringere Startkosten. Zusätzlich könne auf die wertvolle Erfahrung eines Managements zurückgegriffen werden, welches sich bereits jetzt auf Märkten mit ähnlicher Konsummentalität bewege.
Das Unternehmen sei ein klarer Profiteur der gedrückten Konjunktur. Der Textileinzelhändler treffe den Geschmack der meist jugendlichen Konsumenten, die nicht zuletzt wegen des günstigen Preis-/Leistungsverhältnis angesprochen würden. Dafür vermeide es das Unternehmen einen Großteil seiner Ware im Preis zu reduzieren. Durch die geplante Erweiterung der Produktpalette werde es H&M möglich sein, mittelfristig die Kundengruppe zu verbreitern. Dies und der Vorstoß nach Osteuropa sollten dem Unternehmen auch in naher Zukunft einen Vorsprung vor den Wettbewerbern geben. Auch wenn das wichtige Engagement in den USA derzeit noch nicht profitabel sei, sehe man den Wachstumstrend des Unternehmens als ungebrochen an.
Deshalb heben die Analysten der Berliner Volksbank das Anlageurteil für die H&M-Aktie auf "kaufen" an. Das Kursziel liege bei 220 SEK.
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