H5B5 zeichnen
17.02.00 00:00
Wirtschaftswoche
Die Aktienexperten der Wirtschaftswoche empfehlen die H5B5-Aktie (WKN 555540) zur Zeichnung.
Medienunternehmen gehörten zu den aktuellen Lieblingen der Börse. Ihr Markt wachse, die Produkte seien einfach zu verstehen, und oft kenne der Normalanleger die Akteure sogar aus dem Fernsehen. So auch H5B5-Vorstand Hendrik Hey. Er sei Moderator der ProSieben-Serie „Welt der Wunder“. 1997 habe er sich mit seinem Kollegen Jan Hermann selbstständig gemacht und produziere diese und weitere preisgekrönte TV-Produktionen im Auftrag des Privatsenders. Der reine Handel mit TV- und Filmrechten sei ihre Sache nicht. In Arbeit seien derzeit ein Unterwasserfilm für Imax-Großkinos und eine Sciencefiction-Serie, für die H5B5 den Star-Trek-Regisseur Rick Kolbe verpflichtet habe. Ein für den internationalen Markt konzipiertes Paket von 25 Dokumentationen sei von Kooperationspartner Kirch Media bereits nach Kanada verkauft worden. Außerdem wolle H5B5 die Abteilung Media Services, die Werbefilme, Computeranimationen und Internet-TV produziere, kräftig ausbauen.
Den Umsatz von 9,2 Millionen Euro in 1999 wolle H5B5 bis 2001 mehr als verfünffachen. Analysten erwarten, dass das Unternehmen nach einem 99er Verlust von 1,6 Millionen Euro in 2001 schon 8,6 Millionen Euro vor Steuern verdienen werde. Die Chancen, dass diese Rechnung aufgehe, stünden gut, so Wirtschaftswoche. Neue Spartensender und Internetanbieter hungerten nach attraktiven Inhalten. Die Münchner hätten ihre Fähigkeit bewiesen, sie zu produzieren und zu vermarkten.
Dennoch sei die Aktie riskant. Das im Ausland weitgehend unbekannte Unternehmen habe bisher nur einen kleinen Bestand an TV-Rechten und sei außerdem stark von ProSieben abhängig. Imax-Filme und auch Sciencefiction seien für deutsche Produzenten unbekanntes Terrain. Produzenten und mit ihnen ihre Investoren müßten immer mit dem Risiko eines Flops rechnen.
Der wahrscheinliche Ausgabepreis von 25 Euro liege deutlich über der von den Analysten der HypoVereinsbank berechneten Bewertungsspanne von 18 bis 22 Euro. In der Begeisterung für Medienaktien sei das nur eine Randnotiz: Im vorbörslichen Handel würden Anleger schon bis zu 90 Euro für die Aktie bieten.
Medienunternehmen gehörten zu den aktuellen Lieblingen der Börse. Ihr Markt wachse, die Produkte seien einfach zu verstehen, und oft kenne der Normalanleger die Akteure sogar aus dem Fernsehen. So auch H5B5-Vorstand Hendrik Hey. Er sei Moderator der ProSieben-Serie „Welt der Wunder“. 1997 habe er sich mit seinem Kollegen Jan Hermann selbstständig gemacht und produziere diese und weitere preisgekrönte TV-Produktionen im Auftrag des Privatsenders. Der reine Handel mit TV- und Filmrechten sei ihre Sache nicht. In Arbeit seien derzeit ein Unterwasserfilm für Imax-Großkinos und eine Sciencefiction-Serie, für die H5B5 den Star-Trek-Regisseur Rick Kolbe verpflichtet habe. Ein für den internationalen Markt konzipiertes Paket von 25 Dokumentationen sei von Kooperationspartner Kirch Media bereits nach Kanada verkauft worden. Außerdem wolle H5B5 die Abteilung Media Services, die Werbefilme, Computeranimationen und Internet-TV produziere, kräftig ausbauen.
Den Umsatz von 9,2 Millionen Euro in 1999 wolle H5B5 bis 2001 mehr als verfünffachen. Analysten erwarten, dass das Unternehmen nach einem 99er Verlust von 1,6 Millionen Euro in 2001 schon 8,6 Millionen Euro vor Steuern verdienen werde. Die Chancen, dass diese Rechnung aufgehe, stünden gut, so Wirtschaftswoche. Neue Spartensender und Internetanbieter hungerten nach attraktiven Inhalten. Die Münchner hätten ihre Fähigkeit bewiesen, sie zu produzieren und zu vermarkten.
Dennoch sei die Aktie riskant. Das im Ausland weitgehend unbekannte Unternehmen habe bisher nur einen kleinen Bestand an TV-Rechten und sei außerdem stark von ProSieben abhängig. Imax-Filme und auch Sciencefiction seien für deutsche Produzenten unbekanntes Terrain. Produzenten und mit ihnen ihre Investoren müßten immer mit dem Risiko eines Flops rechnen.
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