Gericom kaufen
23.04.01 00:00
Trigon Research
Gericom (WKN 565773) mit Sitz in Linz/Österreich ist ein grosser, produzentenunabhängiger Vermarkter von Notebooks, Monitoren (TFT und Tubes) und Notebook-Accessoires in Zentraleuropa, berichten die Analysten von Trigon Research.
Gericom sei in seinen Kernländern Österreich und Deutschland sehr gut positioniert und zähle bei den Notebooks zu Europas führenden Vermarktern. Gericom verfüge über namhafte Vertriebspartner im Bereich von Elektronik- und Supermarktketten wie MediaMarkt, Saturn, Karstadt und Metro sowie im Bereich Business Enabling Lidl, Aldi, Real und Spar. Gericoms Geschäftsmodell mit einem umfassenden Vertriebs-Konzept, angefangen mit der Produktspezifikation und Preisfindung über die Produktentwicklung, die Bestimmung des Aktionszeitraumes, die Gestaltung der Werbung, die Darstellung des Logistikkonzeptes, bis hin zur Produktlieferung entspreche nach Einschätzung der Analysten voll den Bedürfnissen der Vertriebspartner.
Gleiches gelte für den After-Sales-Service, der eine Dienstleistung für den Handel und damit für die Vertriebspartner darstelle, in dem eine Hotline bzw. ein Call-Center direkt für den Endkunden zur Verfügung stehe. Die weitgehende Auslagerung der Produktion nach Asien und eine build-to-order-Produktion verringere die Kapitalbindung und führe zu einer Senkung der Beschaffungskosten. Die eigene Produktionsstätte in Linz werde nur noch für kleine Stückzahlen (B2C), Sonderkonfigurationen (Veredelung der Produkte) und bei Lieferengpässen genutzt. Zusätzliches Wachstum werde fast ausschliesslich durch starkes organisches Wachstum sowohl durch Gewinnung neuer strategischer Vertriebspartner als auch durch den Online-Vertrieb generiert. Daneben würden zukunftsträchtige Web-Appliances wie WebPads, I-Stations und I-Panels, die Web-Zugänge in Form eines Notebooks, Touch-Screens oder Telefons ermöglichen würden, für weitere Umsatzzuwächse sorgen sollen.
Preise, Zeitpunkt der Markteinführung und Produktinnovationen würden über Erfolg und Misserfolg von Gericoms Unternehmensstrategie und damit von Gericoms Marktstellung entscheiden. Gericom verfüge aus Sicht der Analysten über eine hohe technische Kompetenz und eine zielgerichtete Unternehmensstrategie. Gericom biete seine gesamte Produktpalette über das Internet (sowohl über B2B als B2C-Plattformen) an und sei somit in der Lage, über diesen Vertriebskanal zusätzliche Umsätze zu generieren, um damit die Vertriebskosten unterproportional wachsen zu lassen.
Gericom sei in seinen Kernmärkten Österreich und Deutschland sehr gut aufgestellt. Zusätzliches Potenzial bestehe dagegen noch im übrigen Europa. Erste grosse Kunden wie der grösste englische Computer Retailer Dixons hätten schon gewonnen werden können. Für Europa würden im Retail-Bereich Zuwachsraten für Notebooks von jährlich 58% und für den gesamten Notebook-Markt mit jährlich 20% vorhergesagt, so dass die angestrebten Umsatzwachstumsziele von gut 40% über die nächsten drei Jahre erreichbar erscheinen würden. Falls die Preisdifferenzen zu Desktop-Geräten sich weiter verringern sollten und es nicht zu Lieferengpässen bei elektronischen Bauteilen auf dem Weltmarkt wie im dritten Quartal 2000 kommen sollte, seien nach Ansicht der Analysten nach auch höhere Wachstumsraten erzielbar.
Ein Umsatz- und EBIT-Wachstum bei Gericom von 87% bzw. rd. 100% im ersten Quartal 2001 untermauere dies. In 2000 habe Gericom fast 41% mehr Notebooks, Monitore und Notebook-Accessoires umgesetzt. Die positive Geschäftsentwicklung spiegele sich aber auch im Ergebnis wider. Seit 1998 würden Jahresüberschüsse erzielt (Daten für den Zeitraum davor liegen nicht vor). Die Jahresüberschüsse seien von 3,2 Mio. € in 1998 über 4,3 Mio. € in 1999 auf 9,2 Mio. € in 2000 gestiegen. Für 2001 und 2002 würden Überschüsse von 16,5 Mio. € bzw. 26,2 Mio. € angestrebt. Das Gewinnwachstum habe somit 1999 34,38% und in 2000 sogar 114% betragen.
Für die Folgejahre seien Zuwachsraten von 70% (2001) und 59% (2002) geplant. Die Gewinnwachstumsrate sei damit grösser als die Umsatzwachstumsrate. In puncto Umsatzrendite bedeute dies eine Steigerung von 1,83% in 1999 über 2,77% in 2000 auf 3,57% in 2001. Diesen Zuwachs würden die Analysten aufgrund bislang sinkender Herstellungs- und Verwaltungskosten für durchaus erreichbar erachten. Risiken, die diesen Trend negativ beeinflussen könnten, würden in der Auslandsexpansion und der Entwicklung neuer forschungsintensiver Produkte liegen.
Ein KGV von 19 für das Jahr 2001 erscheine gerade im Hinblick auf das KGV eines wichtigen Konkurrenten wie Medion, der mit einem KGV von 48 und einem KUV von 1,4 bewertet werde, als nicht zu hoch. Auf Basis 2002 sei die Aktie mit einem KGV von 12 und einem KUV von 0,47 eher unterbewertet. Aufgrund der hohen jährlichen Gewinn- und Umsatzsteigerungsraten würden die Analysten zum Kauf raten. Daneben werde empfohlen, Positionen bei einem kurzfristigen starken Anstieg mit einem stopp-loss abzusichern.
Gericom sei in seinen Kernländern Österreich und Deutschland sehr gut positioniert und zähle bei den Notebooks zu Europas führenden Vermarktern. Gericom verfüge über namhafte Vertriebspartner im Bereich von Elektronik- und Supermarktketten wie MediaMarkt, Saturn, Karstadt und Metro sowie im Bereich Business Enabling Lidl, Aldi, Real und Spar. Gericoms Geschäftsmodell mit einem umfassenden Vertriebs-Konzept, angefangen mit der Produktspezifikation und Preisfindung über die Produktentwicklung, die Bestimmung des Aktionszeitraumes, die Gestaltung der Werbung, die Darstellung des Logistikkonzeptes, bis hin zur Produktlieferung entspreche nach Einschätzung der Analysten voll den Bedürfnissen der Vertriebspartner.
Gleiches gelte für den After-Sales-Service, der eine Dienstleistung für den Handel und damit für die Vertriebspartner darstelle, in dem eine Hotline bzw. ein Call-Center direkt für den Endkunden zur Verfügung stehe. Die weitgehende Auslagerung der Produktion nach Asien und eine build-to-order-Produktion verringere die Kapitalbindung und führe zu einer Senkung der Beschaffungskosten. Die eigene Produktionsstätte in Linz werde nur noch für kleine Stückzahlen (B2C), Sonderkonfigurationen (Veredelung der Produkte) und bei Lieferengpässen genutzt. Zusätzliches Wachstum werde fast ausschliesslich durch starkes organisches Wachstum sowohl durch Gewinnung neuer strategischer Vertriebspartner als auch durch den Online-Vertrieb generiert. Daneben würden zukunftsträchtige Web-Appliances wie WebPads, I-Stations und I-Panels, die Web-Zugänge in Form eines Notebooks, Touch-Screens oder Telefons ermöglichen würden, für weitere Umsatzzuwächse sorgen sollen.
Gericom sei in seinen Kernmärkten Österreich und Deutschland sehr gut aufgestellt. Zusätzliches Potenzial bestehe dagegen noch im übrigen Europa. Erste grosse Kunden wie der grösste englische Computer Retailer Dixons hätten schon gewonnen werden können. Für Europa würden im Retail-Bereich Zuwachsraten für Notebooks von jährlich 58% und für den gesamten Notebook-Markt mit jährlich 20% vorhergesagt, so dass die angestrebten Umsatzwachstumsziele von gut 40% über die nächsten drei Jahre erreichbar erscheinen würden. Falls die Preisdifferenzen zu Desktop-Geräten sich weiter verringern sollten und es nicht zu Lieferengpässen bei elektronischen Bauteilen auf dem Weltmarkt wie im dritten Quartal 2000 kommen sollte, seien nach Ansicht der Analysten nach auch höhere Wachstumsraten erzielbar.
Ein Umsatz- und EBIT-Wachstum bei Gericom von 87% bzw. rd. 100% im ersten Quartal 2001 untermauere dies. In 2000 habe Gericom fast 41% mehr Notebooks, Monitore und Notebook-Accessoires umgesetzt. Die positive Geschäftsentwicklung spiegele sich aber auch im Ergebnis wider. Seit 1998 würden Jahresüberschüsse erzielt (Daten für den Zeitraum davor liegen nicht vor). Die Jahresüberschüsse seien von 3,2 Mio. € in 1998 über 4,3 Mio. € in 1999 auf 9,2 Mio. € in 2000 gestiegen. Für 2001 und 2002 würden Überschüsse von 16,5 Mio. € bzw. 26,2 Mio. € angestrebt. Das Gewinnwachstum habe somit 1999 34,38% und in 2000 sogar 114% betragen.
Für die Folgejahre seien Zuwachsraten von 70% (2001) und 59% (2002) geplant. Die Gewinnwachstumsrate sei damit grösser als die Umsatzwachstumsrate. In puncto Umsatzrendite bedeute dies eine Steigerung von 1,83% in 1999 über 2,77% in 2000 auf 3,57% in 2001. Diesen Zuwachs würden die Analysten aufgrund bislang sinkender Herstellungs- und Verwaltungskosten für durchaus erreichbar erachten. Risiken, die diesen Trend negativ beeinflussen könnten, würden in der Auslandsexpansion und der Entwicklung neuer forschungsintensiver Produkte liegen.
Ein KGV von 19 für das Jahr 2001 erscheine gerade im Hinblick auf das KGV eines wichtigen Konkurrenten wie Medion, der mit einem KGV von 48 und einem KUV von 1,4 bewertet werde, als nicht zu hoch. Auf Basis 2002 sei die Aktie mit einem KGV von 12 und einem KUV von 0,47 eher unterbewertet. Aufgrund der hohen jährlichen Gewinn- und Umsatzsteigerungsraten würden die Analysten zum Kauf raten. Daneben werde empfohlen, Positionen bei einem kurzfristigen starken Anstieg mit einem stopp-loss abzusichern.
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