General Electric nahe Stop-loss
23.03.01 00:00
Platow Brief
Wer derzeit an seinen Zielen festhält, gilt fast schon als unverbesserlicher Optimist, berichten die Analysten vom Platow Brief, und einer dieser Positiv-Denker ist Jeffrey Immelt, der künftige Vorstandsboss von General Electric (WKN 851144).
Immelt sei sich sicher, dass sein Konzern „unter jedem vorhersehbaren Szenario“ im laufenden Gj. den Gewinn zweistellig steigern könne. Zuversicht schöpfe der designierte Nachfolger des GE-Urgesteins Jack Welch aus der breiten Angebotspalette des Mischkonzerns und der erfolgreichen Positionierung der Tochterunternehmen. Immerhin sei fast jede Konzerntochter in ihrem Bereich Marktführer!
Doch auch wenn Immelt dem Markt das „Uns-kann-keiner-was-Szenario“ vorbete, der Aktienkurs benehme sich atheistisch. Dabei sehe es fundamental wirklich sehr gut aus. Im Jahr 2000 habe GE den Umsatz um gut 16% auf 129,9 Mrd. US-Dollar steigern können. Beim Gewinn sei sogar ein überproportionaler Zuwachs von knapp 19% auf stolze 12,735 Mrd. Dollar gelungen. Pro Aktie seien somit 1,28 Dollar im GE-Säckel hängen geblieben. Für das 1. Quartal des aktuellen Gj. (per 31.3.) würden die Konsensschätzungen bei 0,30 Dollar/Aktie liegen. Laut Immelt solle diese Hürde ohne Probleme zu meistern sein. Auch seitens der US-Analysten würden die Ampeln auf „Grün“ stehen.
Bisher gebe es noch keine Reduzierung der Prognosen. Allerdings habe die Erfolgsgleichung der Fairfielder noch eine Unbekannte: Die Honeywell-Übernahme! Wenngleich der noch amtierende CEO Welch bisher ein fast schon unglaublich anmutendes Akquisitionsgeschick an den Tag gelegt habe, seien Reibungsverluste bei der Übernahme des Dow-Nachbarn nicht gänzlich auszuschließen. Gehe die Rechnung jedoch auf, dürften die Synergie- und Einsparpotenziale die Integrationskosten unter dem Strich übersteigen. Die Kaufempfehlung vom Platow Brief von Anfang November habe sich vom Timing her als verfrüht erwiesen. Obwohl das Unternehmen in einem Hagel von Gewinnwarnungen die Prognosen der Analysten erfüllt habe, habe sich das Papier dem schwachen Gesamtmarkt nicht entziehen können.
Seit der Empfehlung betrage der Rückgang nun knapp 25%. Damit sei zugleich aber auch die von den Analysten empfohlene Stopp-Marke knapp unterhalb von 40 Dollar wieder in bedrohliche Nähe gerückt. Halte der Kursverfall weiter an, solle man zunächst auch die Reißleine ziehen und eine Marktberuhigung abwarten. Trete diese ein, würden die Analysten im Bereich der charttechnischen Unterstützung bei 30/33 Dollar wieder ein sehr attraktives Niveau für einen eventuellen Wiedereinstieg sehen. Voraussetzung sei dabei aber, dass GE die versprochenen Ziele auch erreiche.
Immelt sei sich sicher, dass sein Konzern „unter jedem vorhersehbaren Szenario“ im laufenden Gj. den Gewinn zweistellig steigern könne. Zuversicht schöpfe der designierte Nachfolger des GE-Urgesteins Jack Welch aus der breiten Angebotspalette des Mischkonzerns und der erfolgreichen Positionierung der Tochterunternehmen. Immerhin sei fast jede Konzerntochter in ihrem Bereich Marktführer!
Bisher gebe es noch keine Reduzierung der Prognosen. Allerdings habe die Erfolgsgleichung der Fairfielder noch eine Unbekannte: Die Honeywell-Übernahme! Wenngleich der noch amtierende CEO Welch bisher ein fast schon unglaublich anmutendes Akquisitionsgeschick an den Tag gelegt habe, seien Reibungsverluste bei der Übernahme des Dow-Nachbarn nicht gänzlich auszuschließen. Gehe die Rechnung jedoch auf, dürften die Synergie- und Einsparpotenziale die Integrationskosten unter dem Strich übersteigen. Die Kaufempfehlung vom Platow Brief von Anfang November habe sich vom Timing her als verfrüht erwiesen. Obwohl das Unternehmen in einem Hagel von Gewinnwarnungen die Prognosen der Analysten erfüllt habe, habe sich das Papier dem schwachen Gesamtmarkt nicht entziehen können.
Seit der Empfehlung betrage der Rückgang nun knapp 25%. Damit sei zugleich aber auch die von den Analysten empfohlene Stopp-Marke knapp unterhalb von 40 Dollar wieder in bedrohliche Nähe gerückt. Halte der Kursverfall weiter an, solle man zunächst auch die Reißleine ziehen und eine Marktberuhigung abwarten. Trete diese ein, würden die Analysten im Bereich der charttechnischen Unterstützung bei 30/33 Dollar wieder ein sehr attraktives Niveau für einen eventuellen Wiedereinstieg sehen. Voraussetzung sei dabei aber, dass GE die versprochenen Ziele auch erreiche.
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