Fed: Moderater Zinsschritt erwartet
30.05.01 00:00
GZ-Bank
Die geldpolitische Strategie der US-Notenbank zielt weiterhin auf die Bekämpfung der anhaltenden konjunkturellen Risiken, so die Analysten der GZ-Bank.
In den Vereinigten Staaten wiesen die Unterauslastung der Kapazitäten und die anhaltenden Gewinnwarnungen der Unternehmen auf ein schwaches Momentum der Investitionsnachfrage hin, das sich sukzessive auch auf den Arbeitsmarkt auswirke. Die Verbraucher dürften ihre Konsumpläne zunehmend zurückschrauben oder zeitlich entzerren. Eine insgesamt schwächere Binnenkonjunktur drohe über weitere sinkende Unternehmensgewinne eine Abwärtsspirale auszulösen.
Vor diesem Hintergrund sei der jüngste Zinsschritt der US-Notenbank gerechtfertigt. Ein weiterer Zinsschritt dürfte aber moderat ausfallen, zumal die damit einhergehenden Wachstums- und Inflationsfantasien einen Renditeanstieg langjähriger Anleihen zur Folge haben könnten, ein Effekt, der namentlich die privaten Wohnungsbauinvestitionen treffen sollte. Nach Meinung der GZ-Bank Analysten könnten sich mit Blick auf die verzögernde Wirkung der Geldpolitik an den Aktienmärkten durch die aggressiven Zinssenkungen der Fed Übertreibungen ergeben.
Bedingt nicht zuletzt durch das weiterhin unsichere konjunkturelle Umfeld in den Vereinigten Staaten habe sich auch in Europa der Konjunkturausblick eingetrübt. Aufgrund von Sonderfaktoren (MKS / Energiepreise) habe die Teuerungsrate in der Eurozone mit einer Jahresrate von 2,9% einen neuen Höchststand erreicht. Da die Industrieproduktion an Fahrt verliere und die Binnennachfrage bislang die schwächere Auslandsnachfrage nicht kompensiere, nähmen die konjunkturbedingten Inflationsrisiken ab. Angesichts der hohen strukturellen Arbeitslosigkeit und des sich verlangsamenden Wirtschaftswachstums stünden die Aussichten auf moderate Lohnabschlüsse nicht schlecht, so dass die EZB im dritten Quartal erneut die Leitzinsen senken könnte.
In den Vereinigten Staaten wiesen die Unterauslastung der Kapazitäten und die anhaltenden Gewinnwarnungen der Unternehmen auf ein schwaches Momentum der Investitionsnachfrage hin, das sich sukzessive auch auf den Arbeitsmarkt auswirke. Die Verbraucher dürften ihre Konsumpläne zunehmend zurückschrauben oder zeitlich entzerren. Eine insgesamt schwächere Binnenkonjunktur drohe über weitere sinkende Unternehmensgewinne eine Abwärtsspirale auszulösen.
Vor diesem Hintergrund sei der jüngste Zinsschritt der US-Notenbank gerechtfertigt. Ein weiterer Zinsschritt dürfte aber moderat ausfallen, zumal die damit einhergehenden Wachstums- und Inflationsfantasien einen Renditeanstieg langjähriger Anleihen zur Folge haben könnten, ein Effekt, der namentlich die privaten Wohnungsbauinvestitionen treffen sollte. Nach Meinung der GZ-Bank Analysten könnten sich mit Blick auf die verzögernde Wirkung der Geldpolitik an den Aktienmärkten durch die aggressiven Zinssenkungen der Fed Übertreibungen ergeben.
Bedingt nicht zuletzt durch das weiterhin unsichere konjunkturelle Umfeld in den Vereinigten Staaten habe sich auch in Europa der Konjunkturausblick eingetrübt. Aufgrund von Sonderfaktoren (MKS / Energiepreise) habe die Teuerungsrate in der Eurozone mit einer Jahresrate von 2,9% einen neuen Höchststand erreicht. Da die Industrieproduktion an Fahrt verliere und die Binnennachfrage bislang die schwächere Auslandsnachfrage nicht kompensiere, nähmen die konjunkturbedingten Inflationsrisiken ab. Angesichts der hohen strukturellen Arbeitslosigkeit und des sich verlangsamenden Wirtschaftswachstums stünden die Aussichten auf moderate Lohnabschlüsse nicht schlecht, so dass die EZB im dritten Quartal erneut die Leitzinsen senken könnte.
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