FJA zeichnen
16.02.00 00:00
GoingPublic-Online
Gestern sei die Zeichnungsfrist für bis zu 1.832.850 Aktien (rechn. Nennwert: 1 Euro) der Münchner FJA AG (513 010) gestartet, berichten die Analysten von Going Public.
Bis einschließlich 17. Februar würden die Anteilsscheine des führenden Beratungs- und Softwarehauses der deutschen Versicherungsbranche im Rahmen eines Bookbuilding-Verfahrens in einer Preisspanne von 41 bis 48 Euro zum Kauf angeboten. Für den 21. Februar sei die Erstnotiz am Neuen Markt vorgesehen. Konsortialführer sei die DG Bank. Zu den Konsortialmitgliedern zählten die HypoVereinsbank sowie die Baden-Württembergische Bank.
Von den angebotenen Aktien stammten 974.800 (53,2 %) aus einer Kapitalerhöhung. Die Altaktionäre würden 658.050 (35,9 %) Stücke abgeben, aber nach der Emission noch die Mehrheit halten. Zusätzlich werde ein Greenshoe von 200.000 (10,9 %) Aktien, die aus einer Kapitalerhöhung stammten, zur Verfügung gestellt. Der Streubesitz liege nach Platzierung des Greenshoes bei rund 24 %. Die FJA AG entwickle und realisiere Software-Projekte für die Versicherungsbranche. Zu den Kunden des 500 Mitarbeiter zählenden Unternehmens gehörten u.a. die Generali Gruppe, UBS, R Versicherung oder die amerikanische Phoenix Home Life. Wachsen wolle das Unternehmen nach dem Börsengang vor allen Dingen mit internetbasierten- und Customer Relationship Management (CRM)-Lösungen. Der Emissionserlös solle daher in die Neu- und Weiterentwicklung innovativer Softwareprodukte, die Internationalisierung sowie Akquisitionen investiert werden.
Im Gegensatz zu vielen Neuer Markt-Unternehmen arbeite die FJA AG seit ihrer Gründung profitabel. Der Umsatz für 2000 werde um rund 30 % auf 77 Mio. Euro steigen. Die Analysten des Konsortialführers DG-Bank schätzen das DVFA-Ergebnis dann auf 0,97 Euro, in 2001 solle es bei 1,57 Euro liegen.
Bei einem Emissionspreis am oberen Ende der Bookbuildingspanne ergebe sich ein 2001er KGV von 30. Annähernd vergleichbare Systemhäuser wie Plaut oder Plenum würden derzeit mit einem KGV von 30 bis 35 bewertet. Bei einem zu erwartenden jährlichen Wachstum von 30 % sei FJA AG daher fair bewertet.
Anlegern empfehlen die Analysten die Aktie zu zeichnen und diese langfristig zu halten, da ein stetiges Wachstum zu erwarten sei. Ein Nachkauf bei Kursen von über 72 Euro (KGV 45) sei nicht zu empfehlen.
Bis einschließlich 17. Februar würden die Anteilsscheine des führenden Beratungs- und Softwarehauses der deutschen Versicherungsbranche im Rahmen eines Bookbuilding-Verfahrens in einer Preisspanne von 41 bis 48 Euro zum Kauf angeboten. Für den 21. Februar sei die Erstnotiz am Neuen Markt vorgesehen. Konsortialführer sei die DG Bank. Zu den Konsortialmitgliedern zählten die HypoVereinsbank sowie die Baden-Württembergische Bank.
Im Gegensatz zu vielen Neuer Markt-Unternehmen arbeite die FJA AG seit ihrer Gründung profitabel. Der Umsatz für 2000 werde um rund 30 % auf 77 Mio. Euro steigen. Die Analysten des Konsortialführers DG-Bank schätzen das DVFA-Ergebnis dann auf 0,97 Euro, in 2001 solle es bei 1,57 Euro liegen.
Bei einem Emissionspreis am oberen Ende der Bookbuildingspanne ergebe sich ein 2001er KGV von 30. Annähernd vergleichbare Systemhäuser wie Plaut oder Plenum würden derzeit mit einem KGV von 30 bis 35 bewertet. Bei einem zu erwartenden jährlichen Wachstum von 30 % sei FJA AG daher fair bewertet.
Anlegern empfehlen die Analysten die Aktie zu zeichnen und diese langfristig zu halten, da ein stetiges Wachstum zu erwarten sei. Ein Nachkauf bei Kursen von über 72 Euro (KGV 45) sei nicht zu empfehlen.
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