F24 Umsatz wächst weiter dynamisch
15.12.10 10:02
GBC AG
Augsburg (aktiencheck.de AG) - Felix Gode und Manuel Hölzle, Analysten der GBC AG, stufen die F24-Aktie (ISIN DE000A0F5WM7 / WKN A0F5WM) nach wie vor mit "kaufen" ein.
Mit einem Umsatzzuwachs um 28,5% auf 1,72 Mio. EUR habe die Entwicklung im ersten Halbjahr 2010 über der vom Unternehmen für das Gesamtjahr erwarteten Wachstumsrate von 20 bis 25% gelegen. Die Umsatzerlöse mit dem Hauptprodukt FACT24 hätten sich dabei auf 1,61 Mio. EUR belaufen, was einer Steigerung gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 34,3% entspreche. Die Zahl der Kundenaufträge habe im ersten Halbjahr im Rahmen der Analystenerwartungen gelegen und sei von 345 zum Geschäftsjahresende 2009 auf nunmehr 380 geklettert. Gegenüber dem Stichtag des Vorjahres hätten die Kundenaufträge von 315 um 20,6% zugelegt.
Dabei werde deutlich, dass die FACT24-Umsätze mit einem Wachstum um 34,3% deutlich überproportional zu den Auftragszuwächsen (+20,6%) zugelegt hätten. Dabei mache sich die steigende Wertschöpfung pro Auftrag bemerkbar. Insbesondere zurückzuführen sei diese Entwicklung auf die stetige Weiterentwicklung des Hauptproduktes FACT24.
Eine Besonderheit des Geschäftsmodells der F24 AG sei zudem die hohe Skalierbarkeit. Trotz des starken Umsatzwachstums um 28,5% hätten die Kostenpositionen kaum zugenommen. Vielmehr erlaube das Geschäftsmodell die Betreuung wachsender Kundenzahlen, bei einem nahezu unveränderten Ressourceneinsatz. Dieser Umstand habe im ersten Halbjahr 2010 zu einem merklichen Ergebnisanstieg geführt, da sich die Umsatzsteigerung um 0,38 Mio. EUR nahezu vollständig im Ergebnis niedergeschlagen habe. So sei das EBITDA von 0,09 Mio. EUR im Vorjahr um 0,38 Mio. EUR auf 0,47 Mio. EUR gesteigert worden. Gleichzeitig habe sich die EBITDA-Marge ebenfalls merklich von 6,8% im Vorjahreszeitraum auf nunmehr 27,4% verbessert.
Auch im Konzernergebnis habe sich die hohe Skalierbarkeit bemerkbar gemacht. Mit 0,22 Mio. EUR sei erstmalig seit dem Start der Internationalisierung ein positives Periodenergebnis erzielt worden, nach -0,11 Mio. EUR im Vorjahr.
Die Analystenerwartungen würden zum Jahresende eine Anzahl von 425 Kundenaufträgen unterstellen. Nachdem im ersten Halbjahr 35 neue Aufträge hätten gewonnen werden können, würden die Analysten im zweiten Halbjahr entsprechend 45 weitere Aufträge erwarten. Dass diese Zahl erreicht werde, würden sie für wahrscheinlich halten, da die Vertriebspipeline zum Halbjahr zum einen gut gefüllt gewesen sei und einige Großaufträge kurz vor dem Abschluss gestanden hätten. Zum anderen sei der Start des dritten Quartals gemäß Unternehmensaussagen sehr erfreulich verlaufen.
Daher würden die Analysten ihre bisherige Umsatzprognose von 3,75 Mio. EUR bestätigen, was einem Wachstum um 26,3% gegenüber dem Vorjahr entspreche. In Folge würden sie erwarten, dass die unternehmenseigene Wachstumsprognose von 20 bis 25% übertroffen werden könne.
Entsprechend der starken Ergebnisentwicklung zum Halbjahr sollte auch im zweiten Halbjahr 2010 die hohe Dynamik beibehalten werden können. Die Analysten würden davon ausgehen, dass sich das EBIT zum Geschäftsjahresende auf 0,75 Mio. EUR belaufe, was einer EBIT-Marge von 20,0% entspreche. Diese Schätzungen würden sie angesichts der starken Ergebnisentwicklung im ersten Halbjahr für konservativ halten, würden diese jedoch zunächst unverändert belassen. Damit würden die Analysten einer erwartet leicht erhöhten Kostenbelastung im zweiten Halbjahr Rechnung tragen, die mit der Einstellung eines weiteren Vertriebsmitarbeiters einhergehen sollte.
Zudem würden die Analysten davon ausgehen, dass aufgrund des guten Konzernergebnisses von erwartet 0,48 Mio. EUR erstmalig eine Dividende in Höhe von 0,10 EUR pro Aktie ausgeschüttet werde. Die Eigenkapitalrendite sollte bereits für 2010 bei über 30% liegen, was einen überdurchschnittlich hohen Wert darstelle.
Für das Geschäftsjahr 2011 würden die Analysten von einem Umsatzzuwachs auf dann 4,75 Mio. EUR ausgehen. Dieser Umsatzzuwachs sollte sich aufgrund der hohen Skalierbarkeit erneut in einer starken Ergebnisverbesserung bemerkbar machen.
Die Besonderheit des Geschäftsmodells der F24 AG sei die hohe Skalierbarkeit. Trotz des starken Umsatzwachstums um 28,5% hätten die Kostenpositionen kaum zugenommen. Vielmehr erlaube das Geschäftsmodell die Betreuung wachsender Kundenzahlen, bei einem nahezu unveränderten Ressourceneinsatz. Dies schlage sich in starken Margensteigerungen nieder.
Die erwartet stark aufwärts gerichtete Ergebnisentwicklung mache sich auch in der Bewertung der Aktie bemerkbar. Auf Basis der Gewinnschätzungen der Analysten für 2011 errechne sich ein KGV von lediglich 11,7. Angesichts der dynamischen operativen Entwicklung und des geringen Risikos des Geschäftsmodells würden die Analysten dies als zu niedrig einschätzen. Diese Einschätzung werde auch durch die starken Kapitalrenditen unterstützt. So sollte im laufenden Geschäftsjahr 2010 eine Eigenkapitalrendite von über 30% erwirtschaftet werden können. Die Gesamtkapitalrendite (ROCE) würden die Analysten sogar im dreistelligen Prozentbereich erwarten. Bei einem aktuellen Kurs der Aktie von 5,10 EUR ergebe sich derzeit ein Kurspotenzial von fast 20%.
Die Analysten der GBC AG bestätigen daher das bisherige Rating "kaufen" für die F24-Aktie. (Best of Software/IT/Medienstudie vom 07.12.2010) (15.12.2010/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Mit einem Umsatzzuwachs um 28,5% auf 1,72 Mio. EUR habe die Entwicklung im ersten Halbjahr 2010 über der vom Unternehmen für das Gesamtjahr erwarteten Wachstumsrate von 20 bis 25% gelegen. Die Umsatzerlöse mit dem Hauptprodukt FACT24 hätten sich dabei auf 1,61 Mio. EUR belaufen, was einer Steigerung gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 34,3% entspreche. Die Zahl der Kundenaufträge habe im ersten Halbjahr im Rahmen der Analystenerwartungen gelegen und sei von 345 zum Geschäftsjahresende 2009 auf nunmehr 380 geklettert. Gegenüber dem Stichtag des Vorjahres hätten die Kundenaufträge von 315 um 20,6% zugelegt.
Dabei werde deutlich, dass die FACT24-Umsätze mit einem Wachstum um 34,3% deutlich überproportional zu den Auftragszuwächsen (+20,6%) zugelegt hätten. Dabei mache sich die steigende Wertschöpfung pro Auftrag bemerkbar. Insbesondere zurückzuführen sei diese Entwicklung auf die stetige Weiterentwicklung des Hauptproduktes FACT24.
Eine Besonderheit des Geschäftsmodells der F24 AG sei zudem die hohe Skalierbarkeit. Trotz des starken Umsatzwachstums um 28,5% hätten die Kostenpositionen kaum zugenommen. Vielmehr erlaube das Geschäftsmodell die Betreuung wachsender Kundenzahlen, bei einem nahezu unveränderten Ressourceneinsatz. Dieser Umstand habe im ersten Halbjahr 2010 zu einem merklichen Ergebnisanstieg geführt, da sich die Umsatzsteigerung um 0,38 Mio. EUR nahezu vollständig im Ergebnis niedergeschlagen habe. So sei das EBITDA von 0,09 Mio. EUR im Vorjahr um 0,38 Mio. EUR auf 0,47 Mio. EUR gesteigert worden. Gleichzeitig habe sich die EBITDA-Marge ebenfalls merklich von 6,8% im Vorjahreszeitraum auf nunmehr 27,4% verbessert.
Auch im Konzernergebnis habe sich die hohe Skalierbarkeit bemerkbar gemacht. Mit 0,22 Mio. EUR sei erstmalig seit dem Start der Internationalisierung ein positives Periodenergebnis erzielt worden, nach -0,11 Mio. EUR im Vorjahr.
Die Analystenerwartungen würden zum Jahresende eine Anzahl von 425 Kundenaufträgen unterstellen. Nachdem im ersten Halbjahr 35 neue Aufträge hätten gewonnen werden können, würden die Analysten im zweiten Halbjahr entsprechend 45 weitere Aufträge erwarten. Dass diese Zahl erreicht werde, würden sie für wahrscheinlich halten, da die Vertriebspipeline zum Halbjahr zum einen gut gefüllt gewesen sei und einige Großaufträge kurz vor dem Abschluss gestanden hätten. Zum anderen sei der Start des dritten Quartals gemäß Unternehmensaussagen sehr erfreulich verlaufen.
Entsprechend der starken Ergebnisentwicklung zum Halbjahr sollte auch im zweiten Halbjahr 2010 die hohe Dynamik beibehalten werden können. Die Analysten würden davon ausgehen, dass sich das EBIT zum Geschäftsjahresende auf 0,75 Mio. EUR belaufe, was einer EBIT-Marge von 20,0% entspreche. Diese Schätzungen würden sie angesichts der starken Ergebnisentwicklung im ersten Halbjahr für konservativ halten, würden diese jedoch zunächst unverändert belassen. Damit würden die Analysten einer erwartet leicht erhöhten Kostenbelastung im zweiten Halbjahr Rechnung tragen, die mit der Einstellung eines weiteren Vertriebsmitarbeiters einhergehen sollte.
Zudem würden die Analysten davon ausgehen, dass aufgrund des guten Konzernergebnisses von erwartet 0,48 Mio. EUR erstmalig eine Dividende in Höhe von 0,10 EUR pro Aktie ausgeschüttet werde. Die Eigenkapitalrendite sollte bereits für 2010 bei über 30% liegen, was einen überdurchschnittlich hohen Wert darstelle.
Für das Geschäftsjahr 2011 würden die Analysten von einem Umsatzzuwachs auf dann 4,75 Mio. EUR ausgehen. Dieser Umsatzzuwachs sollte sich aufgrund der hohen Skalierbarkeit erneut in einer starken Ergebnisverbesserung bemerkbar machen.
Die Besonderheit des Geschäftsmodells der F24 AG sei die hohe Skalierbarkeit. Trotz des starken Umsatzwachstums um 28,5% hätten die Kostenpositionen kaum zugenommen. Vielmehr erlaube das Geschäftsmodell die Betreuung wachsender Kundenzahlen, bei einem nahezu unveränderten Ressourceneinsatz. Dies schlage sich in starken Margensteigerungen nieder.
Die erwartet stark aufwärts gerichtete Ergebnisentwicklung mache sich auch in der Bewertung der Aktie bemerkbar. Auf Basis der Gewinnschätzungen der Analysten für 2011 errechne sich ein KGV von lediglich 11,7. Angesichts der dynamischen operativen Entwicklung und des geringen Risikos des Geschäftsmodells würden die Analysten dies als zu niedrig einschätzen. Diese Einschätzung werde auch durch die starken Kapitalrenditen unterstützt. So sollte im laufenden Geschäftsjahr 2010 eine Eigenkapitalrendite von über 30% erwirtschaftet werden können. Die Gesamtkapitalrendite (ROCE) würden die Analysten sogar im dreistelligen Prozentbereich erwarten. Bei einem aktuellen Kurs der Aktie von 5,10 EUR ergebe sich derzeit ein Kurspotenzial von fast 20%.
Die Analysten der GBC AG bestätigen daher das bisherige Rating "kaufen" für die F24-Aktie. (Best of Software/IT/Medienstudie vom 07.12.2010) (15.12.2010/ac/a/nw)
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