Emerging Markets uneinheitlich
05.03.04 12:39
WGZ-Bank
Hauptsächlich getragen von Spreadreduzierungen innerhalb der Subindices von risikoreicheren Emittenten (Lateinamerika, Türkei, Philippinen) fiel der EMBIG wieder unter die 180 Punkte Marke und näherte sich stärker in Richtung seines Tiefststandes (162 Punkte) von Anfang Januar an, so die Analysten der WGZ-Bank.
Mit 0,2% Rückgang (jährlich) für 2003 sei das Wirtschaftswachstum Brasiliens im abgelaufenen Jahr noch etwas geringer ausgefallen als ohnehin erwartet. Besonders der Rückgang der Investitionstätigkeit (-6,6%) sowie des privaten Konsums (-3,3%) hätten im ersten Jahr unter Präsident Lula da Silva das erste Negativwachstum seit 1992 ausgelöst. (Exporte und öffentlicher Verbrauch hätten das Wachstum gestützt). Allerdings würden die Daten für das vierte Quartal 2003 bereits auf eine Wachstumserholung deuten und für 2004 werde mit einer Expansion von klar über 3% gerechnet. An weiteren ökonomischen Meldungen seien der höher als erwartet ausgefallene Handelsbilanzüberschuss für Februar sowie rückläufige Preissteigerungsraten bei zwei (der zahlreichen) Indices positiv hervorzuheben.
Kolumbien melde für das vierte Quartal 2003 ein mit 4,3% (jährlich) über den Erwartungen liegendes Wirtschaftswachstum. Das höchste Quartalswachstum seit dem ersten Quartal 1998 bringe die BIP-Expansionsrate für 2003 auf nunmehr 3,6%. Für das laufende Jahr werde ein Wachstum von leicht über 4% erwartet. Der Exportsektor sowie eine verstärkte Investitionsdynamik - stark beeinflusst durch die verbesserte Sicherheitslage im Land - hätten insbesondere den Sektoren Bau, Bergbau und Verarbeitendes Gewerbe Auftrieb gegeben. Zusammen mit den besser als angenommen ausgefallenen Haushaltszahlen für 2003 würden die positiven Wachstumsdaten den in den letzten Tagen gesehenen Aufschwung der Anleihekurse stützen.
Mit 0,2% Rückgang (jährlich) für 2003 sei das Wirtschaftswachstum Brasiliens im abgelaufenen Jahr noch etwas geringer ausgefallen als ohnehin erwartet. Besonders der Rückgang der Investitionstätigkeit (-6,6%) sowie des privaten Konsums (-3,3%) hätten im ersten Jahr unter Präsident Lula da Silva das erste Negativwachstum seit 1992 ausgelöst. (Exporte und öffentlicher Verbrauch hätten das Wachstum gestützt). Allerdings würden die Daten für das vierte Quartal 2003 bereits auf eine Wachstumserholung deuten und für 2004 werde mit einer Expansion von klar über 3% gerechnet. An weiteren ökonomischen Meldungen seien der höher als erwartet ausgefallene Handelsbilanzüberschuss für Februar sowie rückläufige Preissteigerungsraten bei zwei (der zahlreichen) Indices positiv hervorzuheben.
Kolumbien melde für das vierte Quartal 2003 ein mit 4,3% (jährlich) über den Erwartungen liegendes Wirtschaftswachstum. Das höchste Quartalswachstum seit dem ersten Quartal 1998 bringe die BIP-Expansionsrate für 2003 auf nunmehr 3,6%. Für das laufende Jahr werde ein Wachstum von leicht über 4% erwartet. Der Exportsektor sowie eine verstärkte Investitionsdynamik - stark beeinflusst durch die verbesserte Sicherheitslage im Land - hätten insbesondere den Sektoren Bau, Bergbau und Verarbeitendes Gewerbe Auftrieb gegeben. Zusammen mit den besser als angenommen ausgefallenen Haushaltszahlen für 2003 würden die positiven Wachstumsdaten den in den letzten Tagen gesehenen Aufschwung der Anleihekurse stützen.
