Edscha Angebot abwarten
14.11.02 10:05
LB Baden-Württemberg
Aleksej Wunrau, Analyst der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW), empfiehlt den Aktionären von Edscha (WKN 563300) die Angebotsunterlagen der EdCar abzuwarten.
Nicht auszuschließen sei, dass die neue Eigentümerstruktur von Edscha auf ein zwischenzeitliches Delisting der Aktie abziele. Aller Wahrscheinlichkeit nach könnte Edscha in diesem Zeitraum einer Restrukturierung unterzogen werden. Möglich wäre der Verkauf des Bereiches Betätigungssysteme, dessen errechnetes ROCE unterhalb der Gesamtkapitalkosten von Edscha liege. Der Paketpreis von 246 Mio. Euro sei recht hoch. Vielleicht begründe er sich auf Informationsasymmetrien zwischen Management und Kapitalmarkt bezüglich des Unternehmenswachstums. So könne man sich vorstellen, dass die Übernahme von IVM Automotive mit hohen Auftragseingängen einhergehe.
Auch der angestrebte Ausbau des Asiengeschäfts könnte als Begründung für den hohen Preis dienen. Edscha plane dort eine sehr intensive Zusammenarbeit mit Ohi Seisakusho. Der asiatische Anbieter stelle ebenfalls Scharniere und Dachsysteme her und erwirtschafte einen Umsatz von ca. 330 Mio. Euro. Zu dessen größten Kunden gehörten Nissan und Mitsubishi.
In letzter Zeit beobachte man eine enge Geschäftsbeziehung zwischen DaimlerChrysler und Edscha im Bereich der Cabrio-Verdecke. Man schließe nicht aus, dass dadurch vor dem Hintergrund des Einstiegs des Premiumherstellers bei Mitsubishi auch die Asienstrategie von Edscha beflügelt werden könnte.
Die Analysten der LBBW empfehlen den Edscha-Aktionären abzuwarten, bis EdCar die Angebotsunterlagen im Dezember vorlegt.
Nicht auszuschließen sei, dass die neue Eigentümerstruktur von Edscha auf ein zwischenzeitliches Delisting der Aktie abziele. Aller Wahrscheinlichkeit nach könnte Edscha in diesem Zeitraum einer Restrukturierung unterzogen werden. Möglich wäre der Verkauf des Bereiches Betätigungssysteme, dessen errechnetes ROCE unterhalb der Gesamtkapitalkosten von Edscha liege. Der Paketpreis von 246 Mio. Euro sei recht hoch. Vielleicht begründe er sich auf Informationsasymmetrien zwischen Management und Kapitalmarkt bezüglich des Unternehmenswachstums. So könne man sich vorstellen, dass die Übernahme von IVM Automotive mit hohen Auftragseingängen einhergehe.
In letzter Zeit beobachte man eine enge Geschäftsbeziehung zwischen DaimlerChrysler und Edscha im Bereich der Cabrio-Verdecke. Man schließe nicht aus, dass dadurch vor dem Hintergrund des Einstiegs des Premiumherstellers bei Mitsubishi auch die Asienstrategie von Edscha beflügelt werden könnte.
Die Analysten der LBBW empfehlen den Edscha-Aktionären abzuwarten, bis EdCar die Angebotsunterlagen im Dezember vorlegt.
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