E.ON halten
03.08.06 12:18
Finanzwoche
München (aktiencheck.de AG) - Die Experten der "Finanzwoche" raten die Aktie von E.ON (ISIN DE0007614406 / WKN 761440) zu halten.
Die spanische Energieaufsicht habe die Übernahme von Endesa durch E.ON unter harten Auflagen überraschend genehmigt. Demnach müsse E.ON ein Drittel der Stromerzeugungskapazitäten in Spanien abgeben sowie sich aus der Versorgen der Balearen und der Kanaren zurückziehen. Zudem handele es sich hierbei primär um Kern- und Kohlekraftwerke, mit denen eine kostengünstige und zuverlässige Stromerzeugung möglich sei. Die Übernahme könnte für die Gesellschaft teurer werden als zunächst geplant.
Obwohl die Auflagen hart seien, sei die Übernahme von Endesa sinnvoll und sollte sich für die E.ON-Aktionäre rechnen. Die zuletzt ineffiziente Kapitalstruktur aufgrund der niedrigen Verschuldungsquote würde verbessert. Der Gewinn pro Aktie würde mit Endesa schon im ersten Jahr steigen. Außerdem bekäme E.ON Zugang zu einer führenden Marktposition in wachstumsstarken Regionen wie Spanien und Lateinamerika sowie zum attraktiven Markt für Flüssiggas. Aufgrund der Abgabe der lukrativen Kern- und Kohlekraftwerke in Spanien dürfte die Akquisition jedoch einen erheblichen Teil ihres Charakters verlieren.
Demnach empfehlen die Experten der "Finanzwoche" die E.ON-Aktie zu halten. (03.08.2006/ac/a/d)
Die spanische Energieaufsicht habe die Übernahme von Endesa durch E.ON unter harten Auflagen überraschend genehmigt. Demnach müsse E.ON ein Drittel der Stromerzeugungskapazitäten in Spanien abgeben sowie sich aus der Versorgen der Balearen und der Kanaren zurückziehen. Zudem handele es sich hierbei primär um Kern- und Kohlekraftwerke, mit denen eine kostengünstige und zuverlässige Stromerzeugung möglich sei. Die Übernahme könnte für die Gesellschaft teurer werden als zunächst geplant.
Obwohl die Auflagen hart seien, sei die Übernahme von Endesa sinnvoll und sollte sich für die E.ON-Aktionäre rechnen. Die zuletzt ineffiziente Kapitalstruktur aufgrund der niedrigen Verschuldungsquote würde verbessert. Der Gewinn pro Aktie würde mit Endesa schon im ersten Jahr steigen. Außerdem bekäme E.ON Zugang zu einer führenden Marktposition in wachstumsstarken Regionen wie Spanien und Lateinamerika sowie zum attraktiven Markt für Flüssiggas. Aufgrund der Abgabe der lukrativen Kern- und Kohlekraftwerke in Spanien dürfte die Akquisition jedoch einen erheblichen Teil ihres Charakters verlieren.
Demnach empfehlen die Experten der "Finanzwoche" die E.ON-Aktie zu halten. (03.08.2006/ac/a/d)
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