E.ON günstig bewertet
08.06.07 08:36
Finanzwoche
München (aktiencheck.de AG) - Nach Ansicht Experten von "Finanzwoche" ist die Aktie von E.ON (ISIN DE0007614406 / WKN 761440) günstig bewertet.
Dem Titel von E.ON habe nach der gütlichen Aufteilung von Endesa in der letzten Woche eine weitere Meldung Kursgewinne gebracht: E.ON wolle seine Verschuldung bis zum nächsten Jahr auf das Dreifache des EBITDA erhöhen (umgerechnet gut 40 Mrd. Euro). Die Schuldenerhöhung habe eine positive Wirkung auf die Bewertung des Titels, weil die Renditen neuer Investitionsprojekte zurzeit wesentlich höher seien als die Zinskosten. Bis Ende 2010 seien Investitionen in Höhe von 60 Mrd. Euro geplant. Die Aktionäre sollten zudem großzügig bedacht werden: Bis 2010 solle die Dividende jährlich um 10-20% gesteigert werden. Bis Ende nächsten Jahres wolle E.ON darüber hinaus knapp 10% seiner Aktien zurückkaufen. Die Beseitigung der ineffizienten Kapitalstruktur werde also durch einen Mix aus organischen Wachstumsinvestitionen und hohen Ausschüttungen erfolgen. Das Risiko überteuerter Übernahmen würde damit weiter schwinden.
E.ON sei trotz eines Kursanstiegs von knapp 20% seit Anfang des Jahres mit einem EV/EBITDA von 6,6 und einer PE von 16 für 2007 relativ zum Sektordurchschnitt (10,2 bei EV/EBITDA und PE von 17) nach wie vor günstig. Das Wachstum dürfte mit dem neuen Investitionsplan beim operativen Ergebnis mit dem des Sektors mithalten können. Beim bereinigten operativen Ergebnis wolle man bis zum Jahr 2010 einen Anstieg von 8,4 Mrd. Euro um 10% pro Jahr auf 12,4 Mrd. Euro erzielen.
Der Anleger dürfe sich jedoch von den hohen Wachstumsraten nicht blenden lassen. Das organische Wachstum solle sich ohne Berücksichtigung der Investitionen auf magere 4% p.a. belaufen. E.ON sollte in Anbetracht dessen das Ziel bei der Steigerung des operativen Gewinns schon übertreffen.
Höheres Wachstum durch den neuen Investitionsplan, eine großzügige Ausschüttungspolitik und die im Versorger-Sektorvergleich weiterhin relativ günstige Bewertung sollte den Titel von E.ON nach Meinung der Experten von "Finanzwoche" weiter unterstützen. (Ausgabe 22 vom 06.06.2007) (08.06.2007/ac/a/d)
Dem Titel von E.ON habe nach der gütlichen Aufteilung von Endesa in der letzten Woche eine weitere Meldung Kursgewinne gebracht: E.ON wolle seine Verschuldung bis zum nächsten Jahr auf das Dreifache des EBITDA erhöhen (umgerechnet gut 40 Mrd. Euro). Die Schuldenerhöhung habe eine positive Wirkung auf die Bewertung des Titels, weil die Renditen neuer Investitionsprojekte zurzeit wesentlich höher seien als die Zinskosten. Bis Ende 2010 seien Investitionen in Höhe von 60 Mrd. Euro geplant. Die Aktionäre sollten zudem großzügig bedacht werden: Bis 2010 solle die Dividende jährlich um 10-20% gesteigert werden. Bis Ende nächsten Jahres wolle E.ON darüber hinaus knapp 10% seiner Aktien zurückkaufen. Die Beseitigung der ineffizienten Kapitalstruktur werde also durch einen Mix aus organischen Wachstumsinvestitionen und hohen Ausschüttungen erfolgen. Das Risiko überteuerter Übernahmen würde damit weiter schwinden.
Der Anleger dürfe sich jedoch von den hohen Wachstumsraten nicht blenden lassen. Das organische Wachstum solle sich ohne Berücksichtigung der Investitionen auf magere 4% p.a. belaufen. E.ON sollte in Anbetracht dessen das Ziel bei der Steigerung des operativen Gewinns schon übertreffen.
Höheres Wachstum durch den neuen Investitionsplan, eine großzügige Ausschüttungspolitik und die im Versorger-Sektorvergleich weiterhin relativ günstige Bewertung sollte den Titel von E.ON nach Meinung der Experten von "Finanzwoche" weiter unterstützen. (Ausgabe 22 vom 06.06.2007) (08.06.2007/ac/a/d)
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