E.ON aussichtsreich
21.09.07 13:04
Finanzwoche
München (aktiencheck.de AG) - Nach Meinung der Experten der "Finanzwoche" bleibt die E.ON-Aktie (ISIN DE0007614406 / WKN 761440) auf lange Sicht weiter aussichtsreich.
Nachdem sich E.ON mit Enel über eine Aufspaltung von Endesa geeinigt habe und Kraftwerke und Kunden in Spanien, Italien, Frankreich sowie kleinere Aktivitäten in der Türkei und Polen für 10 Mrd. Euro erwerben wolle, seien mit dem Kauf des spanischen Windparkbetreibers Energi E2 (720 Mio. Euro) und des russischen Stromerzeugers OGK-4 (4,1 Mrd. Euro) weitere Übernahmen erfolgt. Diese seien Teil des Plans von E.ON, bis zum Jahr 2010 Investition in Höhe von 60 Mrd. Euro zu tätigen, davon 42 Mrd. Euro in Wachstumsprojekte.
Mit 10 Mrd. Euro sei der Ausbau des Gasgeschäfts ein weiterer Investitionsschwerpunkt. E.ON wolle sich an der Erschließung zweier großer Gasfelder in Norwegen (Skarv-Idun) und Russland (Yushno Ruskoje) beteiligen und damit mittelfristig mindestens 15% des eigenen Gasbedarfs sicherstellen. Zudem seien drei Flüssiggas-(LNG-) Terminals, der Ausbau der Gasspeicherkapazitäten sowie des Netzwerks geplant.
Trotz der hohen Investitionen und mittlerweile nicht mehr günstigen Bewertung bleibe E.ON durch das stabile Gewinnwachstum ein Fels in der Brandung. Der operative Gewinn solle bis zum Jahr 2010 von 8,4 Mrd. Euro auf 12,4 Mrd. Euro oder 10% jährlich zulegen. Die Hälfte des Gewinnanstiegs werde aus Übernahmen kommen, der Rest aus einem Mix aus Effizienzsteigerungsmaßnahmen, organischem Wachstum und Strompreiserhöhungen.
In Anbetracht der derzeitigen Bankenkrise und Unsicherheit über die weitere Wirtschaftsentwicklung seien Gewinnsteigerungsraten von 10% beim operativen Gewinn viel wert. Zudem dürften die Strompreise weiter ansteigen, da sich die Grenzkosten für den Bau neuer Kraftwerke stetig erhöhen würden. Aufgrund des Vorschlags einer Quasi-Enteignung der Netze drohe aus Brüssel zwar Ungemach.
Für ein solches Vorhaben fehle aber eine Mehrheit. Deswegen werde es wohl auf die Ausgliederung des Netzgeschäftes einhergehend mit stärkeren Kontrollgremien hinauslaufen. E.ON könnte mit dieser Lösung gut leben.
Nach der letzten deutlichen Kurssteigerung müsse in Anbetracht der mittlerweile nicht mehr ganz günstigen Bewertung eine Konsolidierung beim Aktienkurs erwartet werden.
Langfristig bleibt die Aktie von E.ON nach Meinung der Experten der "Finanzwoche" aber durch das stabile Wachstum beim operativen Gewinn von 10% p.a. bis 2010 aussichtsreich. (Ausgabe 37 vom 19.09.2007)
(21.09.2007/ac/a/d)
Nachdem sich E.ON mit Enel über eine Aufspaltung von Endesa geeinigt habe und Kraftwerke und Kunden in Spanien, Italien, Frankreich sowie kleinere Aktivitäten in der Türkei und Polen für 10 Mrd. Euro erwerben wolle, seien mit dem Kauf des spanischen Windparkbetreibers Energi E2 (720 Mio. Euro) und des russischen Stromerzeugers OGK-4 (4,1 Mrd. Euro) weitere Übernahmen erfolgt. Diese seien Teil des Plans von E.ON, bis zum Jahr 2010 Investition in Höhe von 60 Mrd. Euro zu tätigen, davon 42 Mrd. Euro in Wachstumsprojekte.
Mit 10 Mrd. Euro sei der Ausbau des Gasgeschäfts ein weiterer Investitionsschwerpunkt. E.ON wolle sich an der Erschließung zweier großer Gasfelder in Norwegen (Skarv-Idun) und Russland (Yushno Ruskoje) beteiligen und damit mittelfristig mindestens 15% des eigenen Gasbedarfs sicherstellen. Zudem seien drei Flüssiggas-(LNG-) Terminals, der Ausbau der Gasspeicherkapazitäten sowie des Netzwerks geplant.
In Anbetracht der derzeitigen Bankenkrise und Unsicherheit über die weitere Wirtschaftsentwicklung seien Gewinnsteigerungsraten von 10% beim operativen Gewinn viel wert. Zudem dürften die Strompreise weiter ansteigen, da sich die Grenzkosten für den Bau neuer Kraftwerke stetig erhöhen würden. Aufgrund des Vorschlags einer Quasi-Enteignung der Netze drohe aus Brüssel zwar Ungemach.
Für ein solches Vorhaben fehle aber eine Mehrheit. Deswegen werde es wohl auf die Ausgliederung des Netzgeschäftes einhergehend mit stärkeren Kontrollgremien hinauslaufen. E.ON könnte mit dieser Lösung gut leben.
Nach der letzten deutlichen Kurssteigerung müsse in Anbetracht der mittlerweile nicht mehr ganz günstigen Bewertung eine Konsolidierung beim Aktienkurs erwartet werden.
Langfristig bleibt die Aktie von E.ON nach Meinung der Experten der "Finanzwoche" aber durch das stabile Wachstum beim operativen Gewinn von 10% p.a. bis 2010 aussichtsreich. (Ausgabe 37 vom 19.09.2007)
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