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Fr, 17. April 2026, 18:14 Uhr

E.ON SE

WKN: ENAG99 / ISIN: DE000ENAG999

E.ON Outperformer


21.04.04 13:00
Frankfurter Sparkasse

Die Analysten der Frankfurter Sparkasse stufen die Aktie von E.ON (ISIN DE0007614406 / WKN 761440) weiterhin mit "Outperformer" ein.

Der E.ON-Konzern habe 2003 den Umsatz akquisitionsbedingt um 27 Prozent auf 46,4 Milliarden Euro steigern können. Während das EBIT von 4,65 auf 6,23 Milliarden Euro zugelegt habe, sei der Gewinn inklusive Desinvestitionserlösen in Höhe von 1,3 Milliarden Euro um 26,6 Prozent auf 4,65 Milliarden Euro gestiegen. 90 Prozent des Gewinns seien dabei im Kerngeschäft Energie generiert worden. Ruhrgas habe sich besser als erwartet entwickelt und mit 12,1 Milliarden Euro Umsatz sowie 1,17 Milliarden Euro EBIT einen signifikanten Konzernbeitrag erzielt. Auch PowerGen habe mit seinen Aktivitäten (Umsatz 9,9 Milliarden, EBIT 629 Millionen Euro) im britischen Strom- und Gasmarkt eine erfreuliche Entwicklung gezeigt.

Nach Unternehmensangaben solle das EBIT im laufenden Jahr im Strombereich wegen Effizienzverbesserungen sowie gestiegener Stromhandelspreise für die Endkunden zulegen. Zudem seien weitere Verbesserungen, jedoch ohne Konkretisierung angekündigt worden, hierbei gelte es, den Geschäftsverlauf im 1. Quartal abzuwarten. Der Gewinn des Geschäftsjahres 2004 werde aufgrund des Wegfalls außerordentlicher Erträge allerdings geringer als im Vorjahr ausfallen. Ruhrgas dürfte das hohe EBIT des Vorjahres bei normalen Witterungsbedingungen nicht wieder erreichen.

Mit dem Abbau der Verschuldung sowie der Konsolidierung der zuletzt getätigten Akquisitionen liege der E.ON-Konzern gut auf Kurs. Das Unternehmen biete eine der besten Wachstumsstorys innerhalb des europäischen Versorgersektors. Zudem sollte die Aktie aufgrund der derzeitigen Dividendenrendite von etwas über drei Prozent relativ abgesichert sein. Risiken würden sich hinsichtlich der Regulierung des deutschen Energiemarktes sowie des geplanten Emissionsrechtehandels ab 2005 ergeben.

Die Aktie zeichne sich durch relative Stärke zum Eurostoxx 50 aus und habe zuletzt im Gegensatz zum Gesamtmarkt ein neues Hoch erzielen können. Anleger, die der "Outperformer"-Empfehlung der Analysten vom 21.05.2003 gefolgt seien und mittlerweile eine Outperformance gegenüber dem Eurostoxx 50 von 6,5 Prozent hätten erzielen können, sollten die Aktie mit einem Stop-Loss bei 53,50 Euro absichern.

Aufgrund der guten fundamentalen Aussichten der Versorgerbranche behalten die Analysten der Frankfurter Sparkasse ihre "Outperformer" Einschätzung für die Aktie von E.ON bei.





 
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